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                                                        Presse & News

Interview mit der Preußische Allgemeine Zeitung - Ostpreußenblatt Nr. 11 vom 15. März 2019. Ausschnitt aus dem Interview. Das komplette Interview können Sie in der Preußische Allgemeine Zeitung vom 15. März 2019, Seite 13 lesen:

 

                                               "Bis zum letzten Atemzug"

 

Vor dem Jahrestreffen der Ostpreußen: Isabelle Kusari sagt, warum sie deutsche Volkslieder singt. Die in Düsseldorf lebende Mezzosopranistin Isabelle Kusari wird am 11. Mai beim Jahrestreffen der Ostpreußen in Wolfsburg mit ihrem Repertoire ostpreußischer und deutscher Volkslieder auftreten. Im Gespräch mit der PAZ-Redakteurin Manuela Rosenthal-Kappi erklärt sie ihre Beweggründe, als Französin auf Deutsch zu singen.

 

PAZ: Frau Kusari, Sie sind eine Französin mit klassischer Gesangsausbildung, die in Deutschland lebt. Sie bieten Liederabende zu französischen und deutschen Themen an. Was hat Sie dazu bewogen, auf Deutsch zu singen?

 

Isabelle Kusari: Mein Herz schlägt für Frankreich und für Deutschland. Ich biete französisches und deutsches Repertoire an, und ich singe gerne eine Mischung aus beiden Kulturen. Überwiegend singe ich auf Deutsch, weil Deutschland eine zweite geliebte Heimat für mich geworden ist und weil die deutsche Sprache neben der französischen Sprache einen wunderschönen Klang in meinem Herzen hat. Als ich vor 25 Jahren von Paris nach Düsseldorf kam, konnte ich kein Wort Deutsch. Als sich meine Sprachkenntnisse im Laufe der Jahre vertieft haben (bis leider auf einige Fehler bei der Deklination), habe ich die Schönheit, die Vielfältigkeit und der Reichtum der deutschen Sprache kennengelernt. Eine Sprache voller Inspiration. Die deutsche Sprache ist tief und innig an Gefühl und reich an Geist und Sinn, deshalb wird sie auch Sprache der Dichtung genannt und ist als Sprache der Musik in der Welt bekannt. Und deshalb singe ich gerne auf Deutsch.

 

PAZ: Neben Ihrem umfangreichen klassischen Repertoire widmen Sie sich unter anderem dem deutschen Liedgut. Wodurch wurde Ihr Interesse daran geweckt?

 

Kusari: Mein Interesse beruht auf der Bewunderung für die deutsche Kultur. Wenn man im Lande der großen Dichter und Komponisten lebt mit einer Volkslied-Archivsammlung von über 200 000 gedruckten und ungedruckten Liedern, dann wird nicht nur die Dimension von unermesslichen Kulturschätzen und Kunstkostbarkeiten sichtbar, sondern es wird auch klar, was die Deutschen an großen Geistern und Genies in allen Epochen hervorgebracht haben, ob Kultur, Bildung oder Wissenschaft.

 

Die Genies, die Deutschland reichlich an schöpferischen Kräften gaben, sowie die Volkspersönlichkeit und die gemeinsame Grundhaltung eines ganzen Volkes finden Ausdruck im Liedgut. Das deutsche Liedgut ist ein klarer Spiegel der Volksseele der Deutschen, und es gibt die deutsche Volksart in ihrer Innigkeit und Naturverbundenheit wieder. Die deutschen Volkslieder sind wie ein Geschichts- und gesellschaftliches Erzähl- und Lehrbuch mit dazu schönen Klängen. Man erfährt alles über die Lebensart und das Lebensgefühl der Deutschen aus allen Epochen: germanische Stämme, deutsche Wurzeln, deutsch-preußische Tugenden, der Reichtum der deutschen Sprache, Bauwerke und Denkmäler, Märchen und Heldensagen, historische Ereignisse, christlicher Glaube, Verbundenheit mit der Natur, die Tüchtigkeit der Deutschen, die Liebe in allen Facetten, Heimat- und Vaterlandsliebe, Brauchtum aus allen deutschen Gebiete, regionale Sitten und Gewohnheiten, der Stil der großen Denker, Fackel der Freiheit, Sangeskunst, Volkstanz, Volksscherz, nationales Schaffen in Kunst und Handwerk und viel mehr.

 

Und wenn ich diese deutschen Volkslieder anschaue, sage ich mir immer: Welch ein großes Glück habe ich, dieses wunderschöne Erbe der Deutschen singen zu können,  und ich bin voller Dankbarkeit, dass Gott mir dafür eine Singstimme geschenkt hat!

 

PAZ: Sie singen auch Volkslieder aus dem deutschen Osten, die hierzulande kaum noch allgemein wahrgenommen werden. Gibt es aus Ihrer Sicht einen Unterschied zwischen ostdeutschem Liedgut und dem allgemeinen deutschen?

 

Kusari: Das deutsche Liedgut trägt die geistig-seelische Einheit der Deutschen und umfasst alle deutschen Stämme insgesamt durch gleichgestimmte Herzen, durch die Gemeinsamkeit des Blutes, der Sprache, des christlichen Glaubens. Die deutsche Seele erklingt in den Volksliedern und diese deutsche Seele ist im Volksgut aus dem Osten, dem Westen, dem Norden oder dem Süden – überall „Soweit die deutsche Zunge klingt und Gott im Himmel Lieder singt!“ hörbar und fühlbar.

 

Der Komponist und Mönch Irenäus Totzke aus Danzig, der mehrere Gedichte von Agnes Miegel vertont hat, schrieb Folgendes über die preußische Dichtung: „Und ich kaufte mir das erste Agnes-Miegel-Buch, die gesammelten Gedichte … Ich las, und die Wogen schlugen über mir zusammen. Ich sagte zu mir: Mein Gott, das bist ja Du! Ostsee ist doch Ostsee, ob nun Cranz oder Glettkau, und die Kiefern von Schwarzort sind die gleichen wie die von Zoppot. Und die Sprache: wer denkt so, wer redet so wie Agnes Miegel? Das kann doch nur ein Preuße, egal ob Ost- oder Westpreuße, verstehen! Denn es geht ja nicht um Grammatik, es geht um jene Schwingungen, die in der Wortwahl und in der Wortzusammenstellung aufgrund jahrhundertalter, vielleicht sogar prä-historischer, Seelenstrukturen weitergeben und Mittels seelischen Plektrons zum Klingen gebracht werden. Das hört ein Westpreuße wie ein Ostpreuße. Ich las und las – und plötzlich begannen die Verse in mir zu klingen …“

 

Bis auf die Landsmannschaften und regionalen Heimatvereine haben die Deutschen keine Möglichkeit, ihre Volkslieder und ihr heimatliches Erbe hören zu können und vergessene deutsche Dichter zu erleben. Die Nachfrage und die Sehnsucht nach deutschem Liedgut ist sehr groß. Die Deutschen freuen sich sehr, ihr Kulturerbe, sowohl aus allen deutschen Bundesländern wie aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebieten, zu hören. Beispielsweise habe ich vor Kurzem Preußens Geschichte mit Liedern und Gedichten in München präsentiert,  und das Konzert war ausverkauft und das Publikum vom deutschen Liedgut begeistert.

 

Das deutsche Volksliedgut aus allen Bundesländern sowie aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebieten wird von den Deutschen wahrgenommen, leider aber von den Verantwortlichen der städtischen Kulturämter, Volkshochschulen und Stadtbibliotheken vernachlässigt, unterdrückt und missbraucht. Die Aufgabe der Verantwortlichen bei den städtischen Kulturbehörden sollte es sein, das deutsche Volkstum zu pflegen, die Einheit der deutschen Seele durch diese Volkslieder zu bewahren, und durch regelmäßige Veranstaltungen zu vermitteln und zu erhalten, stattdessen unterdrücken und missbrauchen sie das Erbe der Deutschen.

 

Das deutsche Heimaterbe und die deutschen Volkslieder werden leider nicht wie alle anderen multikulturellen Musikrichtungen bedacht und gefördert. Die großen Leistungen und die kostbaren Werke der deutschen Denker bleiben vergessen in den Archiven, in den Bibliotheken und in Antiquitätengeschäften, und das bei einer Sammlung von über 200 000 deutschen Lieder, und das im Land der großen Dichter und Komponisten.

 

PAZ: Was dürfen die Besucher des Jahrestreffen der Ostpreußen am 11. Mai in Wolfsburg von Ihrem Auftritt erwarten?

 

Kusari: Ich möchte den Besuchern des Jahrestreffens der Ostpreußen viel Freude und glückliche Momente mit Liederschätzen aus ihrer Heimat schenken. Auf diesen Auftritt freue ich mich seit Langem sehr, und ich bedanke mich beim Vorstand der Landsmannschaft für die Einladung. Die Heimat lebt in den Liedern weiter. Ich werde Komponisten und Dichter, die in Ostpreußen, Westpreußen und Danzig geboren wurden, dort gelebt und das kulturelle Leben geprägt haben, präsentieren. Ich werde die geliebte Heimat von Millionen Deutschen in all ihrer Schönheit und Vielfältigkeit besingen. Ich werde von Liebe und Sehnsucht, Naturschönheiten, Haff und Meer, Wellen und Dünen, Wäldern und Seen, von Elchen und Pferden, von Freiheit und mehr singen. Ich freue mich auch auf gute Gespräche, Gedanken-Austausch, auf die schönen Trachten und auf den gemeinsamen Tag.

 

PAZ: Haben Sie Pläne, Ihr Repertoire in weitere Richtungen auszuweiten?

 

Kusari: Die Volksmusik ist die Wurzel aller Musik. Ihr reinster Ausdruck ist das Volkslied. Warum soll ich was anderes singen oder mein Repertoire ausweiten, wenn uns hier in Deutschland eine kolossale Sammlung an deutschen Liedern zur Verfügung steht. Laut einer Volkslied-Forschung im Jahre 1914 gibt es mehr als 200 000 Lieder des Deutschen Kulturraums. Wenn ich mindestens 150 000 deutsche Volkslieder gesungen habe, dann kann ich mein Repertoire in weitere Richtungen auszuweiten. Ich recherchiere und sammele alle Volkslieder weiter. Für die nächsten Jahre und sogar „im nächsten Leben“ bin ich mit dieser enormen Sammlung an deutschen Kulturschätzen und Kostbarkeiten aus vergangenen Epochen beschäftigt und singe gerne, – und das bis zum letzten Atemzug, – die wunderschönen alten deutschen Lieder.

Gemeinsam für die gute Sache und vereint durch die Kunst.

 

DAS ERSTE BENEFIZKONZERT IN 2019 brachte am 12. Januar 2019 über 1500 Euro für das Hospizverein Niederberg Velbert, sowie lang anhaltende Beifall und stehende Ovationen für Volkslieder aus Deutschland sowie Chansons aus Frankreich.

An dieser Stelle, ein großer Dank an mein Kollege Jun Zhao, der jährlich karitative Einrichtungen, soziale Vereine, gemeinnützige Organisationen sowie Hospizvereine unterstützt.

 

Ich danke ganz Herzlich die nahezu 200 Gäste, die zum Benefizkonzert in der Pauluskirche gekommen sind, und die mit ihrer großzügige Spenden die Hospizarbeit und der Bau des Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg unterstützt haben.

Ich danke alle Mitarbeiter/innen des Hospizvereins Niederberg für ihre vorbildliche ehrenamtliche Arbeit

Nordrhein-Westfalen. Ratingen. Ablauf des Benefizkonzertes für die Hospizbewegung am 30.9.2018:
Bravo-Rufe für das Programm über Ostpreußen, über 500 Euro Spenden für die Hospizbewegung, und ein verfasstes Gedicht für das Benefizkonzert von den Ratinger Dichter Horst Brink. Sowie eine wunderschöne Rose mitgebracht von einem Zuhörer aus Ostpreußen als Dankeschön für das Erbe seiner Vorfahren.

Ich danke vielmals mein Kollege Jun Zhao für die wunderbare Begleitung. Ich danke den 50 Gäste für die Würdigung der Arbeit der Hospizbewegung mit einer Spende von über 500 Euro. Ich danke der Hospizbewegung Ratingen und die vielen Helfer und Helferinnen für ihre vorbildliche ehrenamtliche Arbeit. Und ich danke ganz herzlich Herr Brink für das Gedicht über Ostpreußen, ein Geschenk für das Benefizkonzert. Das Gedicht werde ich in Kürze auf meine Homepage und Facebook-Seite veröffentlichen.
 

Anbei ein Ausschnitt vom Brief vom 2. Oktober 2018 von Herrn Brink:
"Meine Frau und ich sind immer noch im Ausnahmezustand, d.h. es klingt immer noch soviel Schönes nach und lässt uns gerne an das unvergesslich schöne Benefizkonzert in Ratingen zurückdenken. Wir werden noch lange davon zehren...Wir waren jedenfalls begeistert von Farbe und Klang Ihrer herrlichen Stimme. Begeistert hat uns auch Ihr großer Begleiter und Pianist, Jun Zhao, dem ja noch alle Tore offenstehen... wir werden seinen Werdegang verfolgen..."

 

Anbei ein Ausschnitt des Berichtes über den Ablauf das Benefizkonzertes vom 30.09.18, verfasst von dem deutschen Dichter Herr Brink:
"Rückblick auf das Benefizkonzert der Hospizbewegung Ratingen vom 30.09.2018 in der Musikschule Ratingen. Bericht- und Textverfasser, Horst Brink:

 

Bereits nun schon zum 4. Mal begeisterte die Mezzosopranistin Isabelle Kusari und ihr Pianist Jun Zhao, vielfach ausgezeichneter Preisträger, die restlos begeisterten Besucher, die Ihr Programm mit dem Titel „Faszination Ostpreußen“ mit viel, viel Beifall bedachten. Die Künstlerin Isabelle Kusari, selbst Französin, hat schon viele historische Programme für Deutschland und Frankreich konzipiert und große Erfolge gefeiert. Einzig die Gestaltung ihrer Programme, die ihres gleichen suchen... Die Verschmelzung von z.T. traditionellem Liedgut mit Gedichten bekannter und unbekannter Dichter – dazu noch Daten und Hinweise auf Wirken und Schaffen von Denkern, Dichtern und Komponisten der jeweiligen Epochen, lassen ihre Konzerte zu einem Erlebnis werden. Ihre wunderbare Stimme und Ihre Vortragskunst runden das Bild harmonisch ab.

 

Frau Kusari, bat den Ratinger Dichter Horst Brink, zur Eröffnung, sein für diesen Tag verfasstes Gedicht „Was Ostpreußen ausmacht“ erstmalig selbst zu rezitieren.
 

Mit „Ännchen von Tharau“ – einem der wohl bekanntesten Lieder Ostpreußens eröffnete die Künstlerin das Benefizkonzert. Begeisterung und Freude auch über die nachfolgenden Lieder, Gedichte und Biographien ostpreußischer Größen.
 

Ihre Lieder, von Jun Zhao begleitet, wahrlich ein Genuss. Die Soli des sympathischen Pianisten begeisterten die Zuhörer immer wieder und ernteten langanhaltenden Beifall. Isabelle Kusari, erweckte im Laufe ihres Konzertes alte, fast vergessene Lieder aus Ostpreußen wieder zum Leben, um dann aber mit Klassikern, wie „Bunt sind schon die Wälder“ – Kein schöner Land – und der Hymne „ Land der dunklen Wälder“ mit ihrer gewaltigen Stimme zu brillieren.

 

Frau Overbeck (Vorsitzende) und Frau Kohlstrück vom Hospizverein Ratingen bedankten sich sehr für das großartige Konzert und verabschiedeten die Künstler mit herzlichen Worten und bunten Blumensträußen."

Die Preußische Allgemeine Zeitung. Das Ostpreußenblatt Nr. 49 vom 8. Dezember 2017. Presseausschnitt:

 

Im dortigen ehemaligen Schloss des Deutschen Ordens wurde ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten. Es gab Vorträge über Martin Luther und die Reformation im vom Deutschen Orden geführten Preußen. Über die bildende Künstlerin Käthe Kollwitz und über die Schriftstellerin Agnes Miegel, die beide aus Königsberg stammten, konnte man viel Wissenswertes erfahren. Danach bekamen die Tagungsteilnehmer die Gelegenheit, gemeinsam ost- und westpreußische Volkslieder zu singen. Den Höhepunkt bildete ein beeindruckendes Konzert mit der französischen Mezzosopranistin Isabelle Kusari, die ostdeutsche Volks- und Kunstlieder sowie Gedichte von ostdeutschen Autoren vortrug. Sie wurde vom chinesischen Pianisten Jun Zhao begleitet. Kompletter Pressebericht. Bitte hier klicken

Bayern. Landeskulturtagung in Schloß Ellingen. Compte-rendu über mein Konzert am 28. Oktober 2017

 

Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen Landesgruppe Bayern setzt sich für die Heimat- und Kulturpflege sowie für die Jugendförderung ein. Sie organisiert jährlich Kulturtagungen und ist Herausgeber der Zeitschrift : PREUSSEN-KURIER - Heimatnachrichten für Ost- und Westpreußen in Bayern. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ehrenamtlich tätig und erhalten kein Geld für ihre Zeit und Arbeit, und einige von ihnen geben sogar neben ihren zeitlich umfangreichen Engagement, auch finanzielle Zuwendungen, um die Kultur und  die Existenz der Landsmannschaft zu gewährleisten. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Dank, Respekt und Anerkennung.

 

Am 28. Oktober 2017 sang ich mein deutsch-preußisches Repertoire für die Landsmannschaft Ost- und Westpreußen in Bayern vor 100 Geladene Gäste. Ich sang unter anderem: Pommernlied, Westpreußenlied, ostpreußisches Reiterlied, Danzig Lied, Advent und Friedenslied, Großer Gott wir loben dich, Du lieber heil’ger frommer Christ, in einem kühlen Grunde, Freiheit die ich meine, wie schön ist es draußen, Abends treten Elche, bunt sind schon die Wälder, Oberschlesien ist mein liebes Heimatland, das Riesengebirgslied blaue Berge grüne Täler, das Gottesland,  Alt Prag, Siebenbürgenlied, Donauschwabenlied, Hoch vom Turm zu Riga, Wolgadeutsches Tanzlied, Ich hab' mich ergeben mit Herz und mit Hand, und vielmehr.

 

Gerne füge ich bei ein Ausschnitt der Begrüßungsrede vom 28. Oktober 2017 sowie die Danksagung vom 12. November 2017 von Herrn Dr. Danowski, Landeskulturreferent der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen in Bayern:

 

Begrüßungsrede vom 28. Oktober 2017 : "Meine Damen und Herrn, es ist etwas ganz Besonderes, wenn eine Französin sich einem ganz besonderen Genre verschrieben hat, nämlich der Pflege ostdeutschen Liedgutes. Daß eine Französin sich unseres Liedgutes annimmt, erfüllt uns mit besonderer Freude, weil dadurch die deutsch-französische Verbundenheit gepflegt wird, die uns sehr am Herzen liegt. Seien Sie nochmals sehr herzlich und mit großem Dank und Anerkennung Ihrer künstlerischen Leistung gegrüßt."

 

Danksagung vom 12. November 2017 : "Sehr geehrte Frau Kusari, zunächst einmal unseren ganz herzlichen Dank für Ihren grandiosen Auftritt vor unserer Landeskulturtagung am 28. Oktober 2017 in Schloß Ellingen! Sie haben uns mit dem weitgespannten Reigen ostdeutscher Lieder einen großen kulturellen Dienst erwiesen. Der großartige Eindruck, den Sie mit Ihrem Vortrag hinterlassen haben, wird fortwirken." Ihr Dr. Danowski, Landeskulturreferent der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen in Bayern.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Dr. Danowski für seine Lobenden Worten bedanken. Mein herzliches Dankeschön geht auch an Herrn Ralf Loos vom Förderverein Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen und an Herrn Rainer Claaßen, Stellvertretender Landesvorsitzender und Schriftleiter der Zeitschrift PREUSSEN-KURIER.

 

Unsere Aufgabe als Künstler ist es der Kunst zu dienen und das Schaffen von Komponisten und Dichtern an das Publikum zu bringen. Ich danke alle Kulturverantwortlichen, die diesen Zugang zum Publikum ermöglichen.  Immer wieder habe ich feststellen dürfen, wie sehr sich das Publikum über das deutsch-preußische Liedgut freut. Die Begeisterung der Deutschen, den kräftig langanhaltender Applaus bis hin zu Standing Ovation sind der Garant für mein weiterhin Engagement und dauerhafte Einsatz für das deutsch-preußische Erbe. 

 

Meine Liebe für Deutschland und meine tiefe Verbundenheit für das Deutsche Erbe wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Und ich danke alle Kulturbeauftragten, die mir die Möglichkeit geben, diese Liebe und mein deutsch-preußisches Repertoire präsentieren zu dürfen. 

 

Sehr gerne nehme ich all diese schöne Eindrücke und Erinnerung von  Landeskulturtagung in Bayern mit und danke alle Beteiligten herzlich für ihre Einladung. Fotos sowie Gesangsaufnahmen über diese Veranstaltung werde ich ab 2018 auf mein Facebook Account veröffentlichen.

 

Ihre Isabelle Kusari

Berlin. Pressebericht über das Konzert in Berlin Charlottenburg für die Landsmannschaft Ostpreußen; Kreistreffen Tilsit und Tilsit-Raqgnit am 24. März 2018: die Sängerin Isabelle Kusari mit ihrem preisgekrönten Pianisten, Jun, eilte ein guter Ruf voraus der sich auf eindrucksvolle Weise bestätigen sollte. Über eine Stunde lang forderte das Duo die Zuhörer zu Beifallsstürmen heraus. Ostpreußische Lieder, Gedichte und Geschichten wechselten sich ab. Die Stimmung war hervorragend. Es war eine wunderbare Auffrischung von Erinnerungen an unsere Ostpreußische Heimat. Ganz sicher werden wir, die beiden Interpreten immer wieder zu uns einladen. Barbara Fischer, Kreisbetreuerin, Landsmannschaft Ostpreußen – Quelle „Preußische Allgemeine Zeitung. Das Ostpreußenblatt Nr. 16 vom 20. April 2018.

 

Bayern. Brief vom 24.10.2017 der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen; Bezirksvorsitzender Oberbayern sowie der Vorsitzende des Schlesiervereins, Brückmuhl und der Kreisobfrau der Sudetendeutschen Landsmannschaft Rosenheim - Ausschnitt: Sehr geehrte Frau Kusari, …Bei unseren anwesenden Gästen ist Ihr Vortrag mit viel Freude und Begeisterung aufgenommen worden. Besondere Anerkennung verdient auch der Umstand, daß Sie als Französin alle Lieder lupenrein in deutscher Sprache bzw. Dialekt vorgetragen haben….

Bayern. Tag der Heimat am 15. Oktober 2017 in Stephanskirchen am Simsee 

 

Zum Tag der Heimat hat die Ortsgruppe Rosenheim im Bund der Vertriebenen eingeladen. Nach der Ansprache von Herrn Alexander Bock, Vorsitzender der Ortsgruppe Rosenheim im Bund der Vertriebenen, wurde der Toten gedacht und es folgten die Reden einiger Politiker.

 

Heimatliche Klänge begleiteten die Feierstunde und wurden präsentiert von: Dem Männergesangsverein Schlossberg und dem Chor der Siebenbürger Sachsen Sie sangen Heimatlieder aus Böhmen und Siebenbürgen. Die Siebenbürger Tanzgruppe führte traditionelle Volkstänze in ihren schönen Trachten auf, die Chiemgau- Bläser unter Leitung von Hr. Konrad Anner bereicherten den Tag mit traditioneller Blasmusik. Mein Kollege Jun Zhao spielte eine Klaviersonate von Joseph Haydn. Ich sang Lieder und Hymnen aus Ostpreußen, Westpreußen, Freie Stadt Danzig, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland sowie aus den deutschen Siedlungsgebiete, und rezitierte Gedichte von Max von Schenkendorf, Robert Reinick und Johanna Ambrosius.


Aus der Rede von Herrn August zum Totengedenken, (Ausschnitt ): „ Ich bitte Sie nun...wer kann sich von den Plätzen zu erheben, um uns in Ehrfurcht zu verbeugen..... Vor allen Toten,.... aller Völker ....aller Zeiten. Insbesondere gedenken wir in Würde der Toten unseres Deutschen Volkes sowie unserer Heimat. Sie haben es verdient, daß wir ihrer gedenken. Wir wollen unsere Toten nicht vergessen und ihnen immer einen Platz in unserem Herzen bewahren. Unsere Toten sind bei uns in unserem Herzen. Die Toten haben ihren Frieden gefunden bei Gott, der alle Namen kennt und alle Tränen zählt.“


Lobenswert war auch die Anwesenheit eines Journalisten, der bis zum Schluss dieser mehrstündigen Veranstaltung blieb (Was eine Seltenheit ist), was zu der Hoffnung Anlass gibt, dass eine fundierte Berichterstattung erfolgen kann.


Zum Schluss sangen wir alle gemeinsam die deutsche Nationalhymne und die Bayernhymne.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn August und der Landsmannschaft Ostpreußen für diesen erfolgreichen Tag der Heimat bedanken. Ein solcher gelungene Tag der Heimat erforderte eine gründliche Organisation und das ist gelungen. Ich war begeistert und habe manche kulturelle Entdeckung gemacht. Es war eine große Freude für mich mit den vielen Menschen Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Gerne habe ich die großartige Kultur der deutschen Vertriebenen präsentiert, und gerne habe ich für den Bund der Vertriebenen mit einem Benefizkonzert unterstützt. Auch der Himmel beglückte uns an diesem Tag der Heimat mit herrlichen Sonnenstrahlen, und der große Saal mit einer hervorragenden Akustik und Blick auf die Berge krönten diesen unvergesslichen Gedenktag der HEIMAT. Es wird bei mir in schöner Erinnerung bleiben.

Niedersachen - 15. September 2017 - Faszination Ostpreußen. Kreisgemeinschaft Labiau in der Landsmannschaft Ostpreußen

 

2 1/2 Stunden Programm über Ostpreußen mit Bildern, Musik, Poesie, Klavierstücken und Moderation. Es begann am 15. September 2017 mit einer „Musikalischen und literarischen Reise durch Ostpreußen” in der Ev. St. Severi-Kirche in Otterndorf. Mit Liedern aus Ostpreußen, gesungen von der Mezzosopranistin Isabelle Kusari, begleitet von dem Pianisten Jun Zhao, dazu Gedichte und Begebenheiten sowie der Moderation von Brigitte Stramm und Angaben zu den Liedern von Klaus-Arno Lemke wurde ein außergewöhnlicher Ohrenschmaus geboten. Brigitte Stramm hatte dazu eine Bildershow mit historischen und aktuellen Fotos von Ostpreußen zusammengestellt, die dem Betrachter das Motto des Abends: „Faszination Ostpreußen in Otterndorf”, vor Augen führte. Als Überraschung sang Frau Kusari zusammen mit den Otterndorfern Walter Meyer und Günter Harland, begleitet von Herrn Zhao, die Otterndorfer Hymne, die 25 Jahre in der Versenkung verschwunden war. Weitere Eindrücke über das Konzert finden Sie in der Preußische Allgemeine Zeitung vom 13. Oktober 2017 sowie auf der Homepage der Kreisgemeinschaft Labiau.

 

Brigitte Stramm wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Kreisgemeinschaft ausgezeichnet. Frau Stramm versprach, sich weiterhin für „ihre” Labiauer einzusetzen. Auch ich gratuliere herzlich Frau Stramm zu diese Ehrung und danke ihr für ihren grossen Einsatz und Engagement für die ostpreußische Kultur sowie für die wunderbare Zusammenarbeit.

 

Die Otterndorfer Hymne - Gruß an Otterndorf"O, du mein Otterndorf im grünen Marschenland. Du kleine Perle dort am Elbestrand. Unser Lied trägt es weit hinaus, hier sind wir glücklich und gern zu Haus! Du schönes Otterndorf, mein Otterndorf!" wurde 1992 von Herrn Walter Meyer geschrieben und blieb leider in totaler Vergessenheit bis zum 15. September 2017. An diesem Tag feierte diese wunderschöne Hymne Premiere in St Severi Kirche. Ich sang als Überraschung für alle Gäste, gemeinsam mit dem Urheber, Herrn Meyer  und Seinem Kollege Herrn Günter Harland diese Hymne. Das Publikum war sowohl vom vielfältigen Programm über Ostpreußen als auch von der Otterndorfer Hymne hingerissen und wir hätten noch nach 2 1/2 vollem Programm weitermachen können. So groß war die Begeisterung des Publikums.

 

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen.

 

Gerne möchte ich zum Schluss dieses Berichtes folgende Worte hinfügen:

 

Dass das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentiert wird, ist allein der Verdienst der Landsmannschaften/Verbände und vor allem der größte Verdienst der deutschen Vertriebenen selbst, die meist ehrenamtlich tätig sind, um dieses deutsche Kulturerbe am Leben zu erhalten. Doch die vielen Ehrenamtlichen werden älter, und manche denken daran, aus gesundheitlichen Gründen bald aufzuhören.

 

Es wäre schön, wenn die Kultur-Verantwortlichen in Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken eine Kulturpolitik auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene entwickeln können, damit diese Kultur, Traditionen und Brauchtum nicht verloren gehen oder komplett verschwindet. Denn, was nicht präsentiert oder nur in kleinem Rahmen angeboten wird, erreicht die breite Öffentlichkeit nicht und (wie jeder weiß) geht mit der Zeit unter.

 

Die Geschichte und die Kultur der ehemaligen deutschen Siedlungsgebiete gehören in das kollektive Gedächtnis. Die Pflege dieses Kulturgutes sollte in den Schulen beginnen. Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen sollten die Arbeit der Landsmannschaften/Verbände/Heimatvereine unterstützen und zumindest zum Tag der Heimat „jährlich“ Veranstaltungen organisieren, damit die heute Lebenden die Geschichte und die Kultur des ehemaligen deutschen Ostens erfahren und entdecken können.

 

Damit die Landsmannschaften nicht für jede gewünschte Veranstaltung bei den zuständigen Behörden bitten müssen und auf die Genehmigung jedes Mal warten müssen, um ihre Veranstaltungen finanzieren und durchführen zu können, sollten ausreichend Mittel für die eigene deutsche Kultur zur Verfügung stehen. Es wäre wünschenswert, den Landsmannschaften und Heimatvereinen ein jährliches Budget zur Verfügung zu stellen.

 

Mit einer ausreichenden finanziellen Unterstützung könnten zum Beispiel mehr Veranstaltungen angeboten werden, und unter anderem geeignete Veranstaltungsräume in Zentren gemietet werden, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Gerade wenn Veranstaltungen in kleinen Städte oder Dörfern stattfinden oder wenn keine direkte Verkehrsverbindungen vorhanden sind, ist die Erreichbarkeit vor allem für ältere Interessierte meist ein großes Hindernis, nicht teilnehmen zu können. Was sehr schade ist für die vielen Interessierten, die so gerne dabei sein möchten.

 

Mit einem ausreichenden Budget wäre somit die Finanzierung eines Fahrdienstes und der Transport für Ältere zu den Veranstaltungen möglich (Abholung und Zurückbringen).

 

Mit dem Budget wäre das Werben der Veranstaltung durch Erstellungskosten von Flyern, Plakatten…gedeckt, um die breitere Öffentlichkeit damit zu erreichen.

 

Wenn kein ausreichendes Budget zur Verfügung steht, erschwert und mindert die Durchführung von Veranstaltungen und das wäre sehr schade, wenn auch diese Veranstaltungen weniger werden oder sogar komplett entfallen. Die Politiker sollten für die Kultur der Heimatvertriebenen sensibilisiert werden. Und neben den Politikern, Kulturämtern, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken und öffentliche Träger sollten auch Journalisten das Kulturgut, die Geschichte der deutschen Vertriebenen in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Eine fundierte Ankündigung in der Zeitungen regional und überregional und eine fundierte Berichterstattung über die Arbeit und die Kultur der Landsmannschaften und Heimatvereine ist wünschenswert.

 

Nordrhein-Westfalen. Iserlohn. Tag der Heimat vom 26. August 2017 - Ein musikalischer Hochgenuss :

 

Am Tag der Heimat habe ich mich sehr gefreut erneut mit der Singkreis der Landsmannschaften Ost- und Westpreußen, unter der Leitung von Lilli Janßen. Mandoline: Helga Hoffmann  Akkordeon: Peter Scherer – sowie die schlesische Trachten- und Jugendgruppe Altvater / Rübezahl Iserlohn vor rund 150 Gäste der Tag der Heimat zu gedenken. Gemeinsam haben wir mit großer Liebe ein musikalisches, poetisches und historisches Programm präsentiert aus: Ostpreußen, Westpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland sowie aus dem deutschen Siedlungsgebiete.

 

Die "Mainstream Presse" hat ausführlich über die Reden der geladenen Politiker berichtet. Über das Wesentliche jedoch nicht: die Kultur der Heimatvertriebenen. Warum eigentlich nicht über das Wesentliche, nämlich die Kultur der Heimatvertriebenen.

 

Kein Wort wurde berichtet über die reiche Kultur des ehemaligen deutschen Osten. Kein Wort über die Heimatlieder, Heimathymnen, christliche Lieder, Volkslieder oder Gedichte.

 

Es wäre schön – wenn über die die Lieder und Hymnen der ehemaligen Ostgebiete berichtet werden würde, die doch die Menschen, die nicht mehr in ihrer angestammten Heimat leben können, so sehr verbindet. Es wäre schön – wenn die Namen der Dichter und Komponisten aus den ehemaligen deutschen Provinzen genannt werden würden, sind sie doch unser aller Kulturgut.  Es wäre schön – wenn auch mal Interviews mit den Betroffenen von damals zu lesen wären, um Traditionen und kulturelle Berichte aus der alten Heimat festzuhalten sowie ihre Erlebnisse bei der Vertreibung. Ihr Schicksal wird kaum noch zur Kenntnis genommen. Und es wäre schön, wenn sich die Politiker für das Erbe der deutschen Vertriebenen und die Pflege ihrer Kultur einsetzen können, damit diese Kulturschätze, Kulturwerte und Traditionen von den öffentlichen Kulturträger angeboten werden können.

Die Flamme der Freiheit: Isabelle Kusari gestern bei COMPACT Live 05. Mai 2017.

 

Pressebericht über mein Literarisch-historisch und musikalischer Abend von der Antike bis 21. Jahrhundert. Ausschnitt:

 

Thema des gestrigen COMPACT-Live war die Freiheit. So, wie man sie einst gefeiert hatte, in Wort und Klang, in Melodien und Versen, die wir kaum mehr kennen. Gestern Abend wurde sie lebendig, wurde sie erlebbar - jene Euphorie und emotionale Tiefe, die diese Werke einst freisetzten. Alle Zeit, die zwischen ihrer Entstehung und der Gegenwart verflossen ist, war plötzlich aufgehoben.

Jetzt flammte sie durch die Stimme einer Künstlerin wieder auf.

 

In ihrem Programm „Freiheit, die ich meine“ sang die französische Mezzosopranistin Isabelle Kusari deutsches und französisches Liedgut, rezitierte Gedichte und erläuterte historische Hintergründe. Ästhetischer Genuss und Wissensvermittlung verschmolzen zu einem Event. Auch Kenner konnten dort so manche Entdeckung machen. Kennen Sie beispielsweise Richard Wagners Lied „Gruß seiner Treuen an Friedrich August“ (1844), in dem der Komponist schon damals sein Geburtsland Sachsen feierte?

 

Ein Abend, der auch zeigte, dass die Liebe zur eigenen Tradition in keiner Weise mit Hass oder Ausgrenzung des Anderen einhergehen muss. Denn freie Menschen haben Hass nicht nötig.

 

Kompletter Pressebericht: Bitte hier klicken

Komplettes Interview: Bitte hier klicken

Kompletter Kommentar: Bitte hier klicken

Ratinger Zeitung. Ausschnitt Pressebericht vom 16.06.2017 von Horst Brink:

 

Ein großartiges Benefizkonzert der Hospizbewegung Ratingen begeisterte am letzten Sonntag (11.Juni) die zahlreichen Besucher im Konzerthaus der Wasserburg „Haus zum Haus“. Die musikalische und poetische Reise führte durch alle Regionen und Epochen Deutschlands.

Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt der Mezzosopranistin, Isabelle Kusari und dem Pianist Jun Zhao, die schon zum 3.mal mit dieser Benefizveranstaltung in der Wasserburg „Haus zum Haus“ gern gesehene Gäste waren.

 

Für diese Ausführungen donnerte langanhaltender Applaus durch das schöne Konzerthaus.

 

In einer kurzen Vita stellte sich Isabelle Kusari vor und betonte wie sehr ihr die alten Lieder, aber auch die romantischen Gedichte bekannter und unbekannter deutscher Dichter am Herzen liegen und nie in Vergessenheit geraten dürfen. Ihre Lesung mit Gesang lud den Zuhörer zu einer musikalischen Reise ins Land der Dichter und Denker ein.

Mit dem Gedicht „HEIMAT ist…“ des Ratinger Dichters Horst Brink – wurde das Konzert eröffnet. Eine nette Geste an die Gastgeber! Gekonnt rezitierte die Sängerin mit viel Einfühlungsvermögen und großer Ausdruckskraft das Heimatgedicht.

Mit Klassikern wie – Ich bete an die Macht der Liebe – Kein schöner Land – die Loreley – Ännchen von Tharau usw., eroberte Sie im Sturm die Herzen der Gäste.

 

Abwechselnd folgte nach jedem musikalischen Beitrag ein Gedicht, dem eine kurze Wegbeschreibung des Dichters vorangestellt wurde. Eine hervorragende Idee, die mitunter Erstaunen und schmunzeln hervorrief.

 

Die Künstlerin, begleitet vom mehrfach ausgezeichneten Pianist Jun Zhao – der selbst auch einige Zugaben geben musste – wurden am Ende der Veranstaltung, mit viel Beifall überschüttet.

Frau Rubarth überreichte der Mezzosopranistin einen großen Blumenstrauß und dankte ihr und ihrem Begleiter für ihren großen Auftritt und freute sich über die große Spendenbereitschaft der Besucher.

 

Das Konzert der Künstlerin Isabelle Kusari, wird jeder der dabei war, lange in bester Erinnerung behalten.

Kompletter Pressebericht, bitte hier klicken

Wo man singt, lass dich ruhig nieder. Deutschland, das schöne Land der großen Dichter und Komponisten.

 

Das dritte Benefizkonzert für die Hospizbewegung am 11. Juni 2017 mit den schönsten Lieder und Gedichte aus Deutschland war wieder ein voller Erfolg. Bis auf wenigen Restplätze war das Konzerthaus voll. Ich sang deutsche Volks- und Heimatlieder, Kunst- und christliche Lieder, regionale und dialektische Lieder, Gedichte von bekannten und unbekannten Dichtern sowie Lieder aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete. Die Gäste waren beeindruckt über diese einmalige Zusammenstellung des Programms aus vielen Epochen und Regionen Deutschlands, und honorierten dieses Programm mit einem kräftigen und langen Applaus, darunter ein Herr (91 Jahre), der mir am Ende der Konzertes sagte: “Sie haben mein altes Herz zum Jubilieren gebracht.”


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Kollege Jun Zhao, der das Publikum mit seinem Klavierspiel begeistert und der mit seinem Talent und großes Herz, mich regelmäßig bei meine Benefizkonzerte für karitative und soziale Organisationen unentgeltlich begleitet. Vielen herzlichen Dank auch an alle Gäste, die die Hospizbewegung Ratingen mit ihrer großzügige Spende unterstützt haben.

Schriftleiter PREUSSEN-KURIER:

Rainer Claaßen - Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Bayern. Ausgabe Erstes Semester 2017:

 

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Mecklenburg-Vorpommern - Rügen Garzer Stadtblatt. 12. November 2016. Pressebericht vom Ausgabe Januar & Februar 2017. Ausschnitt:
 

Jahresabschlusskonzert mit Gänsehautfeeling im Arndt-Museum. Die kraftvolle Stimme der Mezzosopranistin mit dem einzigartigen Timbre erfüllte den restlos ausverkauften Museumssaal mit wundervollem Klang und führte bei so manch einem Gast zu Gänsehautmomenten.

 

Bereits zum 2. Mal gastierte die Mezzosopranistin Isabelle Kusari im Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz. Sie hatte die kulturelle Veranstaltungsreihe 2016 im ersten Halbjahr mit einer musikalischen und poetischen Lesung eröffnet. Nun rundete sie die diesjährige Reihe mit einem weiteren Highlight  ab: Ein französischer Abend voller wunderbarer Melodien und mit Texten von Ernst Moritz Arndt aus Paris und von der Côte d’Azur.

 

Charmant und mit ganz viel französischem Esprit führte die Künstlerin durch den Abend und verzauberte mit französischen Volksliedern, Arien und klassischen Chansons die zahlreichen Gäste. Als besonderes Bonbon stimmte Kusari bei ihrer Zugabe ein Lied gemeinsam mit dem Publikum an, das sich, verzaubert vom französischen Flair, mit tosendem Applaus in die kalte Garzer Nacht verabschiedete. 
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Unvergessliche Momente beim Frühlingsfest der Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen Gruppe Hemer und der Singkreis der Ostpreußen Iserlohn. Beiliegend 2 Youtube Videos:

Gesang - Singkreis der Ostpreußen Iserlohn beim Frühlingsfest am 01.04.2017:  Hier klicken zu Youtube
Überrasschungsrede von Frau Janßen beim Frühlingsfest am 1. 04. 2017 : Hier klicken zu Youtube

Baden-Württemberg – Freier Journalist Dr. Dieter Fischer. Bericht über Konzert vom 8. April 2016.
Ausschnitt:


Kein Wunder – die Begeisterung der Zuhörer findet nahezu kein Ende. Selten erlebt man eine so gekonnte, weil informative wie auch anregende Veranstaltung wie diese in der Kulturscheune in Mulfingen.  Für den jubelnden Beifall bedankt sich Frau Kusari mit der temperamentvoll gesungenen und szenisch angedeuteten „Habanera“ aus Carmen.

 

Ihre kraftvolle Stimme wie auch ihre eigene Begeisterung für die Musik aus der Zeit des „belle époque“ sind der Garant für diesen Abend. Ihre geschickte Moderation zaubert oft Schmunzeln auf den Gesichtern. Angeregt, auch nachdenklich und beschwingt bricht man auf – im Herzen dankbar für diesen informativen, atmosphärisch beeindruckenden wie auch kurzweiligen und voller Esprit durchpulsten Abend - Unbedingt zum weitersagen“.

 

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Preußische Allgemeine.  Interview mit dem Journalist Frank Horns, Ostpreußenblatt / Heimatarbeit. Ausgabe 12. Seite 20. August 2016.
Ausschnitt des Interviews:

 

Frank Horns: Absolut einmalig sei ihr Programm, erklärt die Sängerin Isabelle Kusari, und damit hat sie wohl auch recht. Isabelle Kusari und ihr Liederabend „Im Zauber der Heimat“. Die Französin, die in Düsseldorf lebt, hat mit „Im Zauber der Heimat“ seit kurzem Liederabende im Repertoire, die sich ganz dem musikalischen Erbe der Vertriebenen widmen. „Land der dunklen Wälder“ ist dabei ebenso zu hören wie das Westpreußenlied oder Pommerns Landeshymne „Wenn in stiller Stunde“.

 

Kusari: Man muss dieses Wissen haben, um die Lieder entsprechend zu interpretieren. Ich habe mich vorher mehrere Monate lang intensiv damit beschäftigt. Ich weiß jetzt von den Müttern, die mit ihren Kleinkindern auf Pferdewagen oder auch zu Fuß bei eisiger Kälte geflohen sind. Ich habe von den Misshandlungen, Demütigungen und Gewalttaten gehört. Auch heute noch, wenn Zeitzeugen erzählen, wird deutlich, was so viele damals erlitten haben. Gleichzeitig finde ich die Menschen aus Ostpreußen und den anderen Vertreibungsgebieten großartig und bewundere sie. Trotz der schrecklichen Erlebnisse und der schweren Bedingungen nach dem Krieg im zerstörten Deutschland und in den Flüchtlingslagern haben sie den Neubeginn mit Würde gemeistert.

 

Kusari: Mein Herz schlägt für beide Nationen. Ich bin eine stolze Französin mit einer großen Liebe zu Deutschland. Ich wohne seit vielen Jahren hier und habe viele meiner Wünsche und Träume in Deutschland verwirklichen können. Für mich ist es nicht nur das Land der Dichter und Komponisten, wo es mir so leicht fällt, alle erdenklichen Inspirationen zu holen, sondern auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

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Mecklenburg-Vorpommern. Jubiläumskonzert Ernst Moritz Arndt.
Fast vergessene Liebes-Lyrik zum Jubiläumsjahr. Pressebericht von der Journalistin Gaia Born (Ostsee Zeitung vom 20. März 2017, Ausgabe Rügen, Seite 12).
Ausschnitt:

 

Journalistin Gaia Born: Wenn es nach Isabelle Kusari ginge, wäre die Diskussion um die Umbenennung der Greifswalder Universität schon längst vom Tisch. Die Mezzo-Sopranistin und Rezitatorin schüttelt den Kopf: „Ernst Moritz Arndt ist ein deutscher Dichter und Denker. Er hat viel für sein Land getan, hat für die Freiheit und Einheit gekämpft – das wirkt bis heute.“ Einen Dichter abzuschaffen, das gehe einfach nicht, sagt die Französin. Der Liederabend „Oh, du liebesWort“ stellte die wenigbekannte Liebes-Lyrik von Arndt und anderen Dichtern von der Antike bis heute in den Mittelpunkt und lockte die Besucher in Scharen nach Garz. „Die Nachfrage war so groß, dass wir kurzfristig ein zweites Konzert vorangestellt haben – und auch das war zu zwei Dritteln ausverkauft“, freute sich Initiatorin und Veranstalterin Katharina Venz-Weiße.

 

Publikumseindrücke über mein Jubiläumskonzert vom 17. Uhr:

 

Siegfried Busse, aus Sehlen, Geschichtslehrer: Es ist toll, dass eine Französin sich für Ernst Moritz Arndt interessiert. Sie versteht mehr von ihm als so manche Professoren in Greifswald.
 

Christiane Kühne, Baabe: Ein absolut gelungenes Konzert

 

Elke Helm, Bad Oeynhausen: Die französischen Lieder waren für mich eine Entdeckung. Auch die Gedichte waren gut ausgewählt, es passte alles wunderbar zusammen.

 

Isabelle Kusari, meine Kommentare zur Diskussion über die Umbenennung der Universität in Greifswald:


Ernst Moritz Arndt war ein großer Dichter, Denker, Philosoph, historisch- und Reiseschriftsteller, Abgeordneter, Kosmopolit und sogar Komponist. Er war ein Freiheitskämpfer und kämpfte für die Einheit von Deutschland. Er setzte sich für soziale Gerechtigkeit und er liebte so sehr die Natur. Er war vielfältig und vielseitig. Er schrieb Gedichte voller Schönheit davon mehrere geistliche und christliche Gedichte.  Er reiste in Europa und verbrachte mehrere Monate in Frankreich. Er beschrieb seine Reisen ausführlich und detailliert wie in eine Enzyklopädie.  Er beobachte die Landschaften und die Natur nicht nur wie ein Poet, sondern wie ein Maler, Topograph, Botaniker, Geograph, Naturwissenschaftler, Agronom und Ökonom. Seine Reiseliteratur, sein Wissen, seine genau Naturforschungen und außerordentliche Aufzeichnungen des damaligen 19. Jahrhundert hinterließ er für Deutschland und Frankreich in zahlreiche Bände und unzählige Gedichte.

 

Deshalb ist es mir als Künstlerin von großer Bedeutung, dass das Kulturgut und Kulturerbe nicht unterdrückt oder missbraucht wird. Ich finde es traurig, wenn die gesamte Leistungen und Werke von historischen Persönlichkeiten durch Umbenennungen von Straßen, Universitäten…ausgelöscht und in totaler Vergessenheit geraten. Ich wehre mich, wenn Jahrhundertalte kostbare Kulturschätze, sei es historisch, gesellschaftlich, naturwissenschaftlich, musikalisch, poetisch, literarisch, Erfahrungen und Kulturlandschaften missbraucht werden. In diese Persönlichkeitsnamen und Kulturgut lebt die deutsche Kulturgeschichte und ein unermessliches Kulturerbe weiter.
 

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass beide Jubiläumskonzerte am 18. März 2017 zur Ehren von Ernst Moritz Arndt ein Riesen Erfolg waren. Das Jubiläumskonzert um 19. Uhr war ausverkauft. Auch die Extraveranstaltung um 17. Uhr war bis auf wenigen Restplätzen ausverkauft. Das Publikum war begeistert und es war schön, dass auch zahlreiche Junge Zuhören anwesend waren, und ich habe mich so sehr gefreut, dass viele Gäste und Interessierte nicht nur aus Rügen, sondern aus anderen Regionen aus Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus anderen Bundesländern kamen, um die Werke und die große Leistungen von Ernst Moritz Arndt zu würdigen und mit mir diese deutsche Dichter zum Jubiläum eine Ehre zu erweisen.

Bund der Vertriebenen - Vereinigte Landsmannschaften Ostpreußen und Landesverbände Kreisverband Iserlohn e.V. Gedenkveranstaltung zum Tag der Heimat 2016. Identität schützen.

 

Ausschnitt vom Danksagung BdV Kreisverband Iserlohn vom 4.9.2016: Nachlese zum Tag der Heimat am 03.09.2016.
 

Sehr geehrte Frau Kusari,
 

Ihre Interpretation der Vertonungen von Gedichten und Balladen von Agnes Miegel berührten zu tiefst. Als ich mir Ihre Stimme auf Ihrer Internetpräsenz anhörte, hatte ich eine gewisse Vorstellung und Erwartung, wie Ihr Auftritt gestaltet werden könnte. Diese Erwartungen sind gestern übertroffen worden.
 

Die von Ihnen vorgetragenen Lieder – altbekannt – erhielten doch durch Ihre Stimme ein neues intensives, berührendes Klangbild. Ännchen von Tharau, lebt mit dem Klang Ihrer Stimme.
 

Wo de Haffes Wellen – Bravo!
 

Lieder in Platt vorzutragen ist für den einen und anderen von uns eine Herausforderung. Sie haben sich diesen Text in einer Variation innerhalb kürzester Zeit angeeignet und mit Ihrer wundervollen Stimme interpretiert, die so hoffe ich – werden Sie auch empfinden – von unserem Publikum beeindruckt aufgenommen wurde. Der Wunsch, ob Sie dieses Lied nochmals vortragen könnten, kam von einem Gast aus Unna, der seine Kindheit ebenfalls im südlichen Uferbereich des Kurischen Haffes verlebte. Meine Eindrücke Ihres gestrigen Auftritts gebe ich gerne weiter, mit der Erwartung verbunden, dass Sie von anderen Verbänden zu Konzerten bzw. Auftritten eingeladen werden.

Isabelle Kusari, meine Kommentare über der Tag der Heimat am 3. September 2016:

 

Der Auftritt für die Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn war für mich ein Erlebnis und ein lehrreicher Nachmittag. Die Kultur, die Tradition, die volkstümliche Musik, die gemeinsamen Gespräche, die schlesischen Trachten, die traditionellen Volkstänze, das Auftreten der Jugendgruppe, Ost- und Westpreußen Singkreis mit Mandoline und Akkordeon, die Geschichten und Erfahrungsschätze der Menschen aus ehemaligen deutschen Ostgebieten zu entdecken und kennen zu lernen, hat mich fasziniert.
 

Ich habe mich auch sehr gefreut, daß ich einige Vertonungen zu Gedichten von Agnes Miegel singen konnte. Ich habe in 2014 zum 50. Todestag von Agnes Miegel, die Balladendichterin und Mutter Ostpreußens, mit einem Liederabend gedacht und zahlreiche Vertonungen ihrer Gedichte gesungen. Ihre Gedichte und Märchenerzählungen gehören zu den schönsten der deutschen Literatur. Und ich habe mich sehr gefreut, daß nach langer Zeit erst im August 2016 eine Anfrage kam, diese Dichterin wieder zu präsentieren. Gesungen habe ich einige ihrer Gedichte darunter das Meisterwerk „Der Dom“ und die gigantische Komposition von Archimandrit Irenäus Totzke. Beiliegend das Programm, das ich zum Gedenktag an Agnes Miegel im Jahr 2014 gesungen habe – Bitte hier klicken
 

Diesen Tag der Heimat habe ich sehr genossen. Es war ein großes Ereignis und ich wünsche mir und hoffe sehr, daß dieses lehrreiche Programm und daß diese deutsche Tradition und reiche Kultur nicht nur zur Tag der Heimat einmal im Jahr angeboten wird, sondern öfter von Veranstaltern zum Thema ihrer Veranstaltungen gemacht wird. Das wünsche ich mir vom ganzen Herzen, und werde mich als Künstlerin für die kulturelle Identität und für das traditionelle Liedgut Deutschlands und Frankreichs einsetzten, und dieses Kulturerbe besingen.
 

Mecklenburg-Vorpommern. Rügen Kulturgut. Premiere -  erstmalige musikalische und poetische Lesung über den Dichter Ernst Moritz Arndt. Pressebericht von der Museumsleiterin Frau Venz-Weiße.
Ausschnitt

 

Bonjour Monsieur Arndt

 

Einen einzigartigen und gelungenen Auftakt der Lesungs- und Kulturreihe des Ernst-Moritz-

Arndt-Museums erlebten die Gäste am Samstagabend im Veranstaltungssaal des Museums am Burgwall in der Stadt Garz. Die französische Mezzosopranistin Isabelle Kusari präsentierte in einer musikalischen und poetischen Lesung eine klangvolle Hommage an den Dichter Ernst Moritz Arndt.  Das eigens für die Aufführung im Museum erarbeitete Programm bot eine breite Vielfalt an Eindrücken zu Leben und Werk des Rügensohns. Die biografischen Daten untermalte die Künstlerin mit den dazu passenden Gedichtrezitationen und eindrucksvollen Liedvorträgen. Ihre klare und ausdrucksstarke Stimme beeindruckte ganz besonders in den  verschiedenen Vertonungen der Arndt-Gedichte.

 

Dass gerade eine Französin den Dichter Arndt, der als vehementer Napoleon-Gegner bekannt ist, in seinem Leben und Schaffen derart kunstvoll darbot und hinterfragte, machte den Abend umso reizvoller. Als Zugabe sang Isabelle Kusari ein französisches Chanson und gab damit einen Ausblick auf eine kommende Veranstaltung. Die Künstlerin wird mit einem französischen Liederabend ins Arndt-Museum zurückkehren.

Eigentümlich frei. Interview mit André F. Lichtschlag, Chefredakteur. Ausgabe Januar/Februar 2017. Nr. 169, Seite 52 und 53.
Ausschnitt des Interviews:

 

André F. Lichtschlag Isabelle Kusari ist eine Französin, die gelernt hat, Deutschland zu lieben. Sie versteht nicht, warum das kulturelle Erbe unseres Landes so vernachlässigt wird.

 

Kusari: Ja, ich wollte das Land der Dichter und Kompo­nisten besingen, in all seiner Schönheit. Ich wollte auch deutsche Volkslieder, Heimatlieder und historische Lie­der aus der Schatztruhe und aus der Vergessenheit ho­len und das Repertoire der ehemaligen deutschen Pro­vinzen und Siedlungsgebiete bekannt machen. Ich war voller Ideen, voller Begeisterung und voller Hoffnung. Leider wurde mir schnell klar, dass meine traditionelle Kunst nicht in das Schema der Veranstalter passte.  

 

Kusari: Ich bin voller Dankbarkeit den Deutschen gegen­über für ihre Gastfreundlichkeit. Ich schätze und liebe dieses Land und verteidige seine Identität mit meiner Stimme. Ich setze mich gegen die Saboteure der Kultur dieses wunderschönen Landes ein – als Künstlerin, als geborene Afrikanerin und als stolze Französin mit einer großen Liebe für Deutschland.

 

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Frankreich. Le Dauphiné libéré. Article paru mardi 19 mai 2015.
Extrait/Ausschnitt:

 

Les chansons historiques retraçant l’époque napoléonienne ont remporté un joli succès auprès du public.

 

Dans le cadre de l’opération “Musées en fête”, qui s’est déroulée ce weekend, le musée de la Révolution française a proposé un récital exceptionnel à l’occasion du bicentenaire du retour de l’empereur Napoléon Ier de l’île d’Elbe (1815-2015).

 

Une exclusivité mondiale largement plébiscitée par le public au vu du nombre de réservations effectuées, certaines n’ayant pu être satisfaites.

 

La mezzosoprano a, au travers d’une vingtaine de chansons traditionnelles et populaires, introduites par un petit texte lu, abordé l’histoire et la légende de l’empereur Napoléon Bonaparte. Au final, un véritable florilège de chansons historiques retraçant l’ensemble de l’époque napoléonienne, qui a remporté un joli succès auprès du public de passionnés d’art lyrique, mais aussi familial, de ce weekend.

 

Le Petit Journal de Cologne. Interview vom 6. November 2014 mit der französischer Zeitung in Köln.
Ausschnitt:

 

 EN APARTÉ – Isabelle Kusari : "C’est le pays du "Lied", des savants, des compositeurs et des poètes". Notre rubrique « En Aparté » vous propose de rencontrer les francophones de Rhénanie du Nord-Westphalie et de découvrir la région à travers leurs expériences et leurs coups de cœur. Cette semaine : Isabelle Kusari, mezzo-soprano nous parle de sa passion pour la poésie et la musique et révèle ses coups de cœur à Düsseldorf

 

Quelles sont vos principales occupations ?
La poésie et la musique qui sont plutôt des passions et non des occupations. Je m’intéresse aussi à l’histoire de France que j’interprète à travers les chansons historiques et j’adore les chansons classiques françaises de la Belle Époque. J’effectue énormément de recherches sur la chanson française populaire et traditionnelle du 16ème jusqu’au 19ème siècle, c’est un répertoire que l’on chante malheureusement très peu. C’est une joie de faire découvrir ce registre traditionnel afin de le préserver. Mes concerts sont un mélange de chant, de musique, de poésie et d’histoire. Et je profite de mon temps libre pour faire des randonnées au bord du Rhin seule ou avec des amis comme autrefois à Paris au bord de la Seine...
 

Que pensez-vous des manifestations culturelles dans la région de Düsseldorf ?
Les manifestations en général en Allemagne sont nombreuses et riches.  C’est le pays du « Lied », des savants, des compositeurs et des poètes. Les manifestations culturelles sont donc en abondance et il y en a pour tous les goûts.
 

Votre expression allemande préférée ?
Ich liebe Dich… ou plutôt:  isch liebe Disch !
 

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