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                                                        Presse & News

Offener Brief vom Mittwoch, den 14. März 2018 an Herrn Seehofer, Bundesinnenminister - Ausschnitt. :

 

Guten Tag, sehr geehrter Herr Seehofer,

 

zunächst gratuliere ich Ihnen herzlich zur Ihrer neuen Funktion und wünsche Ihnen für Ihre kommende Amtszeit alles Gute. Mit großer Freude habe ich erfahren, dass Sie ein Heimatministerium eingeführt haben, und das ist großartig, dass Sie die Heimat während Ihrer Amtszeit einen Platz in der Politik verleihen und einräumen werden.

 

Ich habe auch mit großer Aufmerksamkeit die komplette Pressekonferenz vom 12. März 2018 über den Koalitionsvertrag und die politische Ziele für die nächste 3 ½ Jahren verfolgt und es wurde leider kein politischer Plan oder Konzepte über die „deutsche Kultur“ erwähnt, was ich sehr bedauert habe. Zur Information, ich habe als Künstlerin während meiner Gesangskarriere immer wieder die Erfahrungen gemacht, dass alles was „International, Multikulturell und Welt-Offenheit“ in der Kulturpolitik mehr als selbstverständlich betrachtet wird und von den öffentlichen Kulturträger, Kulturämter-, Volkshochschulen, -Stadtbibliotheken jährlich bei ihrer Programmgestaltungen en masse berücksichtigt, angeboten, gepflegt und gefördert wird. Im Gegenteil zu Heimat-Offenheit und zu den vielen deutschen Kulturschätze darunter Heimat- und Volkslieder, die unzähligen vergessenen deutschen Komponisten und Dichter sowie das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen. Diese kostbare Kulturschätze und die daran enthaltene deutsche Identität, Geschichte, Tradition, Wurzeln, Brauchtum finden bei der Kultur-Verantwortlichen wenig Achtung. Unzählige deutsche Komponisten und Dichter aus vielen Epochen liegen noch vergessen in Stadtbibliotheken, Archiven, Antiquitäten, Keller und bleiben leider weiterhin unbekannt. Auch Künstler, die ein solches Repertoire anbieten und dafür werben, wird ihnen der Zugang zum Publikum gesperrt, sie werden ausgeschlossen, benachteiligt und zensiert.

 

Die Landsmannschaften und Heimatvereine müssen sich meist selbst finanzieren. Die Landsmannschaften haben kein eignes/jährliches Budget und müssen für jede Veranstaltung bei den Behörden einen Antrag stellen, und auf die Genehmigung warten, bevor sie ihre Veranstaltungen durchführen können. Nicht zu vergessen die vielen Ehrenamtliche, die in die Landsmannschaften und Heimatvereine unentgeltlich tätig sind und die durch ihr Engagement viel Zeit in diese Vereine investieren, um das deutsche Kulturgut und die deutsche Kultur, Identität und Tradition am Leben zu halten.

 

Sehr geehrter Herr Seehofer, Wir brauchen in der Regierung politische Vorbilder und charismatische Politiker, die Deutschlands Kulturgeschichte auch ein Platz in ihrer Politik einräumen und vor allem sichtbar durch Veranstaltungen lebendig halten. Wir brauchen verantwortliche Politiker, die neben ihren Diplomatischen Fähigkeiten, eine selbstverständliche Haltung in der Öffentlichkeit für die eigne Kultur, Identität und Kulturwerte zeigen. Wir leben in einem Land mit einer langjährige deutsch-preußische Kulturgeschichte. Ein Land der großen Denker, Dichter und Komponisten. Ein Land geprägt von Kulturwerten und Tugenden, und dieser Umgang mit der deutschen Kultur, dieses Desinteresse an deutsche Heimat- und Volksliedgut, diese Wenig-Achtung an die große Leistungen von den vielen vergessenen deutschen Komponisten und Dichter sowie das Vergessen von Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete seitens der öffentlichen Kulturträger/Verantwortlichen ist innakzeptabel. Warum achten, fördern und pflegen die Verantwortlichen bei Kulturämter, Volkshochschulen und Stadtbibliotheken nicht die eigne Identitäts- Und Heimatkultur wie sie es bei internationale Kulturen tun?

 

Wie ich bei alle meine Konzerte bundesweit erleben dürfte, ist das Interesse und die Sehnsucht nach deutschem Kulturgut sehr groß. Die Deutschen erfreuen sich an ihrer Kultur, an ihrer Heimat- und Volkslieder und an ihrer Dichter und Komponisten aus allen Bundesländern sowie aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete.

 

Wir Künstler machen Kunst für das Publikum und nicht für den persönlichen oder einseitigen Geschmack der Kulturverantwortlichen/Kulturmanager/Kulturträger. Unsere Aufgabe als Künstler ist es die Kunst in seiner Gesamtheit und Vielfältigkeit zu dienen und das Schaffen von alle deutsche Komponisten und Dichter zu würdigen. Und das sollte auch die Aufgabe der öffentlichen Kultur-Verantwortlichen bei Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken sein, die Kunst in ihrer Gesamtheit anzubieten. Die öffentlichen Kulturträger sollten auch die deutsche Identitätskultur pflegen und fördern und nicht unterdrucken, tabuisieren, ausschließen oder gar missbrauchen. Die Aufgabe der Kulturverantwortlichen sollte die Vermittlung und die Pflege des deutschen-preußischen Kulturerbes, das Erbe an das Publikum zu bringen und den Zugang zum Publikum für ALLE Künstler zu ermöglichen/zuzulassen.

 

Deutschland und seine Kultur fasziniert, inspiriert und beflügelt mich. Als Französin ist Deutschland für mich eine zweite Heimat geworden und ich fühle mich mit diesem Land und mit den Deutschen sehr verbunden. Ich setze mich als Künstlerin für die deutsche Kultur und beteilige mich als Bürgerin mit meiner Meinung an sozialen, gesellschaftlichen und politischen Themen. Deshalb schreibe ich Ihnen und teile Ihnen meine Meinung als Bürgerin und meine Erfahrungen als Künstlerin mit, und ich hoffe sehr, dass durch ein Heimatministerium während Ihrer Amtszeit auf eine Besserung dieser Zustände und dass eine Selbstverständigkeit für die eigne Kultur wieder hergestellt wird:

 

1) Die öffentliche Kulturträger, darunter: Kulturämter, die Volkhochschulen und Stadtbibliotheken sollten das deutsche Liedgut jährlich im Rahmen ihrer/große Veranstaltungen, Feste und Festivals präsentieren.

 

2) Da wir im Lande der Dichter und Komponisten sind, und unzählige große Denker noch unbekannt sind, wäre es wünschenswert, wenn Wettbewerbe bundesweit eingeführt werden, um nach den vielen unbekannten und vergessenen Dichtern und Komponisten aus allen Epochen zu forschen, um diese Kulturschätze wieder lebendig zu machen und somit auch die große Leistungen von den vielen unbekannten deutschen Denker zu würdigen.

 

3) Eine Erinnerungskultur für das deutsch-preußische Kulturerbe ist wünschenswert, darunter Lieder und Dichtung aus den ostdeutschen und südostdeutschen Vertreibungsgebieten. Die Einführung eines Festivals wäre wünschenswert, das sich ausschließlich dem Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete mit Gesang, Tanzdarbietungen, Brauchtum und Trachtenvorführungen widmet: aus Ostpreußen, Westpreußen, Danzig, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien, dem Sudetenland: Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien, sowie aus den deutschen Siedlungsgebieten im Baltikum und in Südosteuropa, einschließlich dem Donauraum: Bessarabien, Siebenbürgen, Banat, Wolga-Gebiete usw. Wie bereits erwähnt, dass das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentiert wird, ist vor allem der Verdienst der Landsmannschaften und der deutschen Vertriebenen selbst, die zum größten Teil ehrenamtlich tätig sind und dieses Kulturerbe am Leben zu erhalten. Doch die vielen Ehrenamtlichen werden immer älter, manche denken daran, aus gesundheitlichen Gründen bald aufzuhören. Die Veranstaltungen der Landsmannschaften werden dadurch weniger oder ausfallen. Die öffentlichen Kultur-Verantwortlichen müssen ein Konzept, eine Kulturpolitik entwickeln, damit diese Kultur nicht verloren geht und komplett verschwindet.

 

4) Es wäre gut, den Landsmannschaften ein jährliches Budget zur Verfügung zu stellen, damit man nicht für jede geplante oder gewünschte Veranstaltung bei den zuständigen Behörden bitten und betteln muss und auf eine Genehmigung warten muss. Es sollten ausreichend Mittel für die eigene Kultur/Heimat zur Verfügung gestellt werden.

 

5) Die Presse und Politiker sollten für die Kultur der Heimatvertriebenen sensibilisiert werden. Ich habe oft beim Tag der Heimat und zum Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung die Erfahrung gemacht, dass lokale Medien zwar an Fotos interessiert sind, aber nur oberflächlich oder nicht fundiert berichten. Die Aussagen der Politiker werden zitiert, aber die Kultur der deutschen Heimatvertriebenen, um die es ja an erster Stelle geht, bleibt unerwähnt.

 

6) Sichtbar und lebendig sollte auch die Geschichte der deutschen Vertriebenen. Kulturelle Veranstaltungen über der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete sollten insbesondere zum Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung und zum Tag der Heimat von den öffentlichen Kulturträger bundesweit durch Veranstaltungen angeboten werden. Damit diese Gedenktage nicht als „Dekoration auf dem Papier“ bleiben, sondern lebendig und sichtbar durch öffentliche Veranstaltungen werden. Bis auf die Veranstaltungen der Landsmannschaften, werden kaum Konzerte oder Erinnerungsveranstaltungen zum Gedenktag an die deutsche Vertriebene angeboten seitens öffentliche Kulturträger.

 

7) Das deutsche Liedgut darf nicht missbraucht wird, weil es den öffentlichen Kulturverantwortlichen Muster oder Geschmack nicht entspricht. Dieser Umgang mit der deutschen Kultur ist nicht in Ordnung. Diese deutsche Kulturschätze, darunter Volkslieder, Heimatlieder, vergessene deutsche Dichter und Komponisten, das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete dürfen nicht vernachlässigt, unterdrückt, tabuisiert, instrumentalisiert oder missbraucht werden.  Oft höre ich von dem öffentlichen Kulturträger, dass das deutsche Volksliedgut... nicht das Format der Kulturpolitik entspricht. Es wäre gut, wenn die Politik dieses Format über die deutsche Kultur und für die eigne Kultur wiederherstellt. Denn dazu kommt, wenn man die deutsche Kultur/Identität vernachlässigt, unterdrückt und nicht anbietet, dann haben ausländische Mitbürger keine Möglichkeit oder Gelegenheit die deutsche Kultur, Identität, Brauchtum und Tradition kennen lernen zu können; sich an die Schönheit der deutschen-preußischen Kultur und Melodien aus vielen Epochen zu erfreuen und darüber zu berichten. Die Sprache und die Kultur sind wichtig für eine gelungene Integration, und sind gute Brückenbauer zur Verständigung.

 

8) Diese kostbare deutsche Kulturschätze aus allen Epochen und das Konzept dazu, diese vergessene deutsche Dichter aus allen Bundesländern sowie das Kulturgut aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete habe ich und diese warten nur darauf von den Verantwortlichen öffentlichen Kulturvertreter/Träger gebucht und von einer verantwortliche Kulturpolitik gefördert werden. Leider lehnen die öffentlichen Kulturträger diese deutsche Kulturschätze komplett ab. Bis auf maximal ca. 10 bis 20 % öffentliche Auftritte in vergangenen Jahren und bis auf 2 einzige öffentliche Auftritte Bundesweit in diesem Jahr wird mir komplett der Zugang zum Publikum gesperrt seitens der Kulturämter, Volkshochschulen und Stadtbibliotheken. Wohl gemerkt, ich habe kein verbotenes Liedgut gesungen, ich mache lediglich aufmerksam und singe ein deutsches heimatliches Repertoire, das von denjenigen Kulturverantwortlichen seit langer Zeit vernachlässigt, benachteiligt und unterdrückt wird.

 

9) Unsere früheren Bundespräsident, Joachim Gauck sagte, Zitat aus seiner Rede: „Das ist es doch, was wir wollen: Eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren.“

 

Als Bürgerin möchte ich ebenfalls auf dieses Thema aufmerksam machen. Ja, das ist richtig: Eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren und dazu gehört ja auch die AfD eine demokratisch gewählte Partei. Die Toleranz, die Freiheit, der Respekt und die Akzeptanz sollten gegenüber/für alle Parteien/Bürger gelten. Diese Grundrechte müssen für alle Gültigkeit haben und von einer demokratischen Gesellschaft geschützt werden. Wir leben in ein demokratisches Land, aber man darf ein heimatliches/nationales deutsches Repertoire nicht singen ohne Konsequenz und man darf leider auch seine Meinung zu bestimmte Themen nicht äußern, ohne Konsequenz. Man darf nicht positiv über die AfD sich äußern oder für die AfD seine Kunst anbieten ohne Konsequenz. Es findet eine Benachteiligung und Diskriminierung seitens der öffentlichen Kulturträger wegen politischen Anschauungen statt, obwohl dieses Vorgehen verboten ist. Laut Gesetz darf Niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden.  Die Realität sieht leider anders aus (Siehe/Beiliegend ein aktuelle Beispiel von ein öffentliche Kulturträger und der radikale Umgang mit anders Denkende).

 

Unterschiedliche politische Anschauungen, Meinungsäußerungen, Kritikäußerungen, Kunstfreiheit, Debattenkultur dürfen in einer demokratischen Gesellschaft erlaubt sein und eine regierende Politik soll diese Grundrechte und Grundwerte schützen und diese Grundrechte für alle ihrer Bürger bewahren. Spannungen und Konflikte entstehen, wenn andere Denkende ausgeschlossen und benachteiligt werden, wenn Diskussionen vermieden werden, wenn Freiheiten unterdrückt werden, wenn nationales Kulturgut vernachlässigt, ausgeschlossen oder gar missbraucht wird, wenn Grundrechte missbraucht werden.

 

Ich hoffe sehr, dass das was beispielsweise in 2015, 2016 geschah, nicht in der kommende Amtszeit sich wiederholt als über die Unterdrückung und das Hetzen gegenüber andere Denkende hinweggeschaut wurde. Als jegliche abweichende Meinung oder Kritikäußerung zum politischen Geschehen weder angehört noch respektiert wurde. Jegliche abweichende Meinung oder Kritikäußerung wurde stattdessen unterdrückt, übersehen, belustigt, beschimpft und die eigne besorgte Bevölkerung wurde oft für ihrer Meinung oder Kritikäußerung in die „so genannte Rechte Ecke“ gestellt. Es mangelte komplett an einem Austausch und Diskussions-Kultur sowie Respekt und Verständnis. Auch die Presse, Moderatoren haben keine Neutralität aufbewahrt und haben einseitig berichtet, was zu einer Unverträglichkeit und Unerträglichkeit der Mainstream-Presse führte.  Es wurde nicht nur in der Medienlandschaft einseitig berichtet, sondern es wurde im Fernseher meist unter Gleichdenkende einseitig über Anders Denkende diskutiert und debattiert.

 

Ich habe als Französin, Künstlerin, Bürgerin und als Ausländerin meine eigne Erfahrungen und das mehrfach mit der AfD-Partei, AfD-Mitglieder, AfD-Wähler und AfD-Anhänger gemacht und diese Erfahrungen waren äußerst positiv. Respekt, Toleranz und Akzeptanz habe ich erfahren. Und darüber zu erzählen, auf meine Homepage zu berichten und für diese Partei meine Kunst zu präsentieren, soll ja in einer demokratischen Gesellschaft ohne Konsequenz erlaubt sein. Denn diese Partei ist demokratisch von Millionen Deutsche gewählt worden und eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren und dazu gehören alle demokratisch gewählte Parteien und unterschiedliche Meinungen.

 

Sehr geehrter Herr Seehofer, eine Demokratie wird daran ermessen, andere Denkende zu respektieren. Ich hoffe sehr, dass Sie während Ihrer Amtszeit für Offenheit, Kommunikation, Toleranz, Meinungspluralismus und eine Debattenkultur werben werden. Ich hoffe, dass Sie ein Meinungsaustausch und Debattenkultur auch mit Andersdenkenden einbeziehen werden. Ich hoffe sehr, dass Sie durch Ihre öffentliche und diplomatische Funktion ein Beispiel und ein politisches Vorbild für diese demokratische Werte, für diese Grundrechte und für diese Tugenden in unser 21. Jahrhundert sein werden. Ich hoffe, dass Sie auf die deutsche Kulturgeschichte auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene sensibilisieren werden. Ich hoffe, dass Sie die eigne Kultur einen Platz in Ihrer Politik verleihen werden und durch Veranstaltungen in der Öffentlichkeit sichtbar machen werden. Ich hoffe, dass Sie ein Bundesminister für Gleichdenkende und Andersdenkende sein werden. Vieles liegt in Ihren Händen für die kommende Jahre und ich hoffe, dass Sie das Wohlsein Deutschlands und das Wohlsein und Interesse Ihrer Bürger immer im Auge behalten werden.

 

Zum Schluss, hoffe ich auf eine Besserung der Zustände für Künstler, die sich für die deutsche Identitätskultur, Heimatkultur und dieses kostbare nationale Kulturerbe einsetzen, und ich bitte um das Ende, was ich seit Jahren seitens der öffentlichen Kulturträger erfahren muss: um ein Ende der Ausgrenzung, der Benachteiligung und der Zensur.

 

Die Liebe zu Deutschland und zu seiner Hochkultur wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Meine Kunst ist vielfältig und meine Programme facettenreich, die großen Zuspruch beim Publikum finden.

 

Ich wünsche Ihnen in Ihrer neuen Funktion viel Erfolg und viel Freude. Meine guten Wünsche gelten auch Ihr Team und Ihre Familie, die Ihnen in Ihrer Funktion als Bundesminister und als Heimatminister zur Seite stehen und unterstützen werden.

 

Mit besten Grüßen

Isabelle Kusari

Florastraße 15

40667 Meerbusch

 

(Das Schreiben von einer öffentlichen städtischen Kultureinrichtung und die momentane Situation über den undemokratischen Umgang mit Andersdenkenden folgt)

Liebeserklärung an Preußen-Deutschland

Zum europäischen Kulturerbejahr habe ich in Berlin „Preußens Geschichte mit Liedern, Gedichten und Hymnen“ präsentiert. Die Premiere am 14. Februar 2018 war ein großer Erfolg, noch am selben Abend hat die Preußische Gesellschaft  mein exklusives Programm mit einer Ehrenmitgliedschaft gewürdigt, worüber ich mich sehr sehr gefreut habe.

 

Ich habe die Kurfürsten von Brandenburg sowie alle Monarchen chronologisch, historisch, poetisch und musikalisch präsentiert, darunter: Friedrich Wilhelm von Hohenzollern, der Großer Kurfürst - Friedrich I. - Friedrich Wilhelm I., genannt der Soldatenkönig - Friedrich II., genannt der Große - Friedrich Wilhelm II. - Friedrich Wilhelm III. - Friedrich Wilhelm IV. - Wilhelm I. -  Wilhelm II. 

 

Beiliegend ein kleiner Ausschnitt des Programms sowie meine Vorträge, welches ich in Berlin präsentiert habe: 

 

Meine Einführung zu Beginn des Konzertes: Preußen ist mehr als eine Legende. Preußen ist eine Erfolgsgeschichte. Über Jahrhunderte regierten die Hohenzollern, die Helden dieser Erfolgsgeschichte und bescherten ihrem Volk Wohlstand, Freiheit, Schöngeist und Ruhm. Preußen war einer der mächtigsten Staaten der Welt. Preußen steht für geniale Regierungschefs und Lichtgestalten, Wirtschaftsmacht und Industriennation und für Fortschritt und für Höchstleistungen. Tugenden wie Fleiß und Disziplin, Pflicht, Ehre und Treue sowie Vaterlandsliebe beherrschen die moralische Führung. Und Freiheit, Aufklärung, Toleranz, Recht, Gesetz und Fortschritt beherrschten alle Reformen. Im Mittelpunkt stand das Wohlsein ihres Volkes und ihres Vaterlandes. Unzählige Komponisten, Dichter und Denker aus allen Epochen dankten ihr Monarchen, die Hohenzollern sowie der Reichskanzler Otto von Bismarck mit Widmungen und Verherrlichungen aus Kompositionen, Gedichten und Hymnen, darunter Beethoven, Haydn, Bach, Reichardt, von Schenkendorf, Loewe, Voltaire, und vielmehr...

 

1-- Friedrich II, habe ich mit einem Gedicht von Schubart vorgestellt, Hymnus: - Friedrich der Große, Ausschnitt: Als ich ein Knabe noch war, da weinte ich für Freude über die Größe des Mannes. Die Geister seines Ahnen stiegen aus der Gruft! Mit des Meisters Pinsel zeichnete er sie. Sang hohe Gesänge und spielte die Flöte Apolls. Wie aus der Urnacht Tiefe, von Gott gerufen, stiegen Weise und Künstler empor, und die Städte Fürstin war Berlin. Ja, so stand er 7 Jahre im Feld des Todes hehr und frei und groß, wie ein Gott. Es staunten die Völker. Der Helden Geister nickten ihm Beifall vom Wipfel der Eichen. Ringsum wichen von ihm die Scharen der Hasser und so stand er in seiner Heldenhoheit allein da! Groß und glücklich zu machen sein Volk, war Friedrichs erhabener Gedanke. Paläste stiegen aus Brandstätter empor. Liebt euer Vaterland! Sprecht eure Heldensprache stark und rein! Sprach er zum Biedervolke seines Reichs. Deinen Herrschergeist gab dir Gott. Erhalten wird dir Gott diesen Herrschergeist. Huld lächelnd wird er deiner Seele sagen: „Du schwurst im Drange der größten Gefahr, als König zu denken, zu leben, zu sterben! Und Wort hast du gehalten“. Man bringe ihm die Krone, die Leuchtender strahlt, als alle Kronen der Erde! Denn Friedrich, meines Lieblings Geist, ist es wert, ewig Kronen zu tragen...

 

2-- Friedrich Wilhelm III. Ich sang eine Widmung von Ludwig van Beethoven aus der Neuenten Sinfonie für seine Majestät dem König von Preußen: „An die Freude“.

 

3--Kaiser-Hymne: Nimm unsere Grüße huldvoll entgegen, höre unserer Lieder rauschenden Chor! Glorreich umstehen des Kaiser Throns Stufen, herrlicher Sprossen des Zollern Geschlechts, alle zum Stolze Deutschlands berufen. Bürgen des Friedens und Bürgen des Rechts. Schaffen des Geistes, Wirken der Hände, Arbeit der Kräfte froh alles gedeiht; denn für des Friedens segnende Spende hast du, O Kaiser, geweiht. Segne den Kaiser, König der Ehre, segne die Fürsten, den Thron, den Altar…

 

4--Ich sprach über den Sieg des Großfürsten mit einige Zeilen aus dem Lied vom 1675: die Schlacht von Fehrbellin...

 

5--Borussia: Nennt mir das Land, durch Ahnengroß in Deutschlands heiligen Mutterschoß vom Bernsteinmeere sanft umspült, vom Sagenreichen Rhein gekühlt! Das ist des Preußen Vaterland, Borussia ist es genannt. Borussia, dir schwören wir, dich treu zu lieben. Und du, der du mit starker Hand geschützt Borussias Volk und Land, sei gnädig uns, sei fort und fort der Hohenzollern Schirm und Hort…

 

5--Ich sang: Fridericus Rex, unser König und Herr..."das berühmteste Lied über Friedrich der Große, seine Siege und Generale... …

 

6--Friedrich der Große war auch der Philosoph auf dem Thron, so habe ein Gedicht aus seiner Sammlung an seiner Schwester…

 

7-- Friedrich der Große und Voltaire. Preußen berühmteste Monarch und Frankreich berühmteste Philosoph. Eine Freundschaft auf hohem Niveau. Voltaire bewunderte Friedrich der Große sehr, seine Genie, seine Gabe zu musizieren, zu schreiben, zu malen und zu regieren, und seine Bewunderung fand Ausdruck in unzähligen Briefen und Gedichte an Friedrich der Große...

 

8--Die Geschichte des Siebenjährigen Krieges habe ich mit dem Grenadierlied vom 1756 gesungen: Maria Theresia zeuch nicht in den Krieg…

 

9-- Die Geschichte der Schlacht bei Prag habe ich mit dem Lied vom 1757 gesungen: Im Böhmerland bei Prag da hat der König von Preußen…

 

10--Ich sang das Lied über Winterfeld, Blücher, Keith, Schwerin, die an der Seite von Friedrich der Große standen. Bei der Schlacht von Prag starb Schwerin, sein tapfere Held...

 

11-- Ich sang die Geschichte des Bayrischen Erbfolgkrieges 1778-1779, mit einem Lied über Friedrich der Große und Kaiser Joseph sowie Prinz Wilhelm…

 

12--Ich sprach einige Zeile aus dem Lied "Testament Friedrichs der Großen"

 

13--Ich sprach einige Verse aus der Trauer-Kantate auf den Tod seiner Majestät des Königs Friedrich des zweiten von Reichardt: Dein Namen, Friedrich! hatte schon längst den Himmel erreicht, ehe wir noch Dich selbst dort als Unsterblichen anrufen durften. Um Dein Grab, weinen die friedlichen Künste, und deine glänzenden Wohltaten zeigen Dich jenseits desselben als Vater des Vaterlandes. Die Musen werden auch Dein Lob ertönen lassen. Und so bleibe Dein Erhabenes Geschlecht der Ruhm und die Zierde des preußischen Landes bis in die spätesten Zeiten!...

 

14—Ich präsentierte ein historisches Volkslied über die Schlacht bei Jena und über die Generäle Grawert, Trauenzien, Prinz Hohenlohe: Sachsen und Preußen standen zusammen…

 

15--Ich sang ein Lied über die Belagerung von Kolberg vom 1807: "Die Preußen in Kolberg“. Ich stellte Pommern vor mit dem berühmtesten Pommernlied: Pommerland so schön... sende ich meine Lieder dir, o Heimat zu!...

 

16--Ich rezierte das Gedicht vom 1810 über die Königin Luise, die Königin der Herzen von Max von Schenkendorf: Herr und König, schau nach oben, wo sie leuchtet gleich den Sternen, wo in Himmels weiten Fernen alle Heilige sie loben….

 

17--Ebenfalls sang ich die Geschichte der Völkerschlacht bei Leipzig von 1813: Sachsen, Württemberger gehen zu uns über. Unser König, Kaiser Franz und Kaiser Alexander zogen auch ein. Unser Friedrichen, den hätt’s gefreut, wenn er uns gesehen…

 

18--Ich sang auch das Lied vom 1813: Wir Preußen ziehen in das Feld...

 

19--Auch ein scherzhaftes Lied über die Begegnung von Bonaparte und Marschall Vorwärts (Blücher) habe ich gesungen: Bonaparte, ach bliebst Du auf Elba im friedlichen Sinn so käm doch der preußische Vorwärts nicht hin…

 

20--Ich sang „Ich bete an die Macht der Liebe“, das in Preußen zum Choral erhoben wurde. In einige Quellen, wird erwähnt, dass Preußenkönig Friedrich Wilhelm III zum Gebet seiner Soldaten bestimmt hat…

 

21--Ich sang „ Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben? Wo Lieb und Treu so den König weihen, wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand, da muss des Volkes wahres Glück gedeihen...

 

22—Auch zur Ehrung von Wilhelm I sprach ich aus dem Gedicht „Preußische Volkshymne von Hugo Emsmann“ einige Verse gesprochen: König Wilhelm, unsere Sonne, Hohenzollern, unser Stern! ...

 

23--Danach sang ich „Heil dir im Siegerkranz. Sei, Kaiser Wilhelm, hier. Heil, Kaiser dir!..

 

24--Zum Gedenken an Otto von Bismarck sang ich „Dir Bismarck“: wem aber soll das hellste Lied, das freudigste erschallen?...

 

25--Ich sang auch ein preußisches Marinelied von Carl Loewe, gewidmet Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Adalbert von Preußen: Ein Ritter ohne Tadel vom echten preußischen Adel, die die deutsche Wage hält. Es leb’ der Admiral, es lebe unser Prinz…

 

26--Aus dem 20. Jahrhundert trug ich das Gedicht von Nina von Preußen vor: Mutterjubel…

 

27-- Ebenfalls aus dem 20. Jahrhundert sang ich die Komposition von Louis Ferdinand von Preußen: Kindergebet…

 

28. Ich präsentierte die Geschichte von Ostpreußen seit Mittelalter und sang dazu Lieder und Hymnen, darunter: Land der dunklen Wälder und kristallen Seen -  Ännchen von Tharau - Ostpreußisches Reiterlied...

 

29--Ich sprach aus dem Gedicht „Es war ein Land“ von Agnes Miegel: Vater, Du weißt, wie einsam wir sind! Vergib, wenn das Herz, das sich Dir ergibt, nicht vergisst, was zu sehr es geliebt….

 

30--Zum Schluss sang ich „Großer Gott, wir loben dich

 

Und vielmehr Lieder und Gedichte habe ich an diesem Abend präsentiert...
 

Meine sehr geehrte Damen und Herren, ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen auch dieses exklusive Programm über Preußen präsentieren darf und ich verspreche Ihnen eine unvergessliche Veranstaltung. Das Programm dauert 2 Stunden (mit Pause länger). Ich kann es auf 1 Stunde kürzen. Ein solches exklusives Programm zu erarbeiten und zusammen zu stellen war mit immense Recherchen und intensive Arbeit verbunden. Wenn Ihnen dieses Programm gefällt, dann würde es mich sehr freuen,  wenn Sie darüber in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis davon erzählen können. Ich sehe es als meine freudige Aufgabe, mich für das deutsche Kulturerbe einzusetzen und freue mich  immer wieder, dass sich auch Jugendliche für dieses Programm interessieren, wie ich es bei diesem Konzert erleben dürfte, als eine Gruppe Jugendliche sich das gesamte Programm angehört haben.

Die Preußische Allgemeine Zeitung. Das Ostpreußenblatt Nr. 49 vom 8. Dezember 2017. Presseausschnitt:

 

Im dortigen ehemaligen Schloss des Deutschen Ordens wurde ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten. Es gab Vorträge über Martin Luther und die Reformation im vom Deutschen Orden geführten Preußen. Über die bildende Künstlerin Käthe Kollwitz und über die Schriftstellerin Agnes Miegel, die beide aus Königsberg stammten, konnte man viel Wissenswertes erfahren. Danach bekamen die Tagungsteilnehmer die Gelegenheit, gemeinsam ost- und westpreußische Volkslieder zu singen. Den Höhepunkt bildete ein beeindruckendes Konzert mit der französischen Mezzosopranistin Isabelle Kusari, die ostdeutsche Volks- und Kunstlieder sowie Gedichte von ostdeutschen Autoren vortrug. Sie wurde vom chinesischen Pianisten Jun Zhao begleitet. Kompletter Pressebericht. Bitte hier klicken

Meine Stellungnahme zum Pressebericht der Ostsee-Zeitung vom 27. November 2017:

 

Am Freitag, den 24. November 2017, um 19.30 fand im Theater Putbus das Benefizkonzert zu Gunsten schwerkranker und bedürftiger Kinder statt. Ich trat dort mit Kinderliedern und Kindergedichten aus Deutschland und aus aller Welt auf. Die Ostsee-Zeitung nutzte diesen Abend, um eine Kampagne gegen mich zu starten.

 

Der gute Zweck des Benefizkonzertes sowie mein Engagement für diese Kinder wurde von der Mainstreampresse nicht nur zunichte gemacht und beschmutzt, sondern sie nutzte auch noch ein Benefizkonzert, um mich in die „rechte Ecke“ zu stellen.

 

Ich wollte etwas Besonderes für die kranken Kinder bieten und habe ein Programm mit den schönsten Kinderliedern und Gedichten aus allen Kontinenten vorbereitet aus: Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien, Holland, England, Schottland, Estland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Russland, Kanada, Grönland, USA, Australien, Neuseeland, Tansania, Argentinien, Peru, Mexiko, Malaysia, Indonesien, China, Japan und noch mehr Länder.

 

Um die Lieder in der jeweiligen Landesprache singen zu können, fuhr ich zum Düsseldorfer Flughafen, dort bat ich etliche Passagiere im Abflug und Ankunft Terminal, um sprachliche Unterstützung. Das war eine große Herausforderung für mich, aber am Ende freute ich mich sehr auf dieses Konzert.

 

Das Konzert begann um19.30 Uhr. In 90 Minuten mit einer kleiner Pause sang ich wie gesagt Kinderlieder und trug Kindergedichte vor aus Deutschland und aus aller Welt. Das Publikum ließ sich einige Male hinreißen und sang in fröhlicher Stimmung mit. Ein lang anhaltender Applaus war der Dank. In dieser Stimmung und lang anhaltenden Applaus bat ich die Leitung des Theaters die gesamten Einnahmen des Benefizkonzertes ohne Abzüge den kranken Kindern zukommen zu lassen. Das Publikum bekräftigte meine Bitte mit einem weiteren langen Applaus. Ich verabschiedete mich mit 3 Zugaben. Zur meiner Freude kamen nach dem Konzert Zuhörer zu mir, einige bedankten sich persönlich, einige überreichten mir Blumen, und andere machten Fotos, und so ging ich vergnügt zu meinem Hotel.

 

1) Die Mainstream Presse sprach in ihrem Bericht von „trübe Stimmung“:

 

Die Mainstreampresse sprach von einer trübe Stimmung bei meinem Konzert. Ich habe niemals eine trübe Stimmung bei meinen Konzerten oder Auftritten erlebt, Nie! Mein Publikum und ich hatten immer große Freude gehabt.

 

Die einzigen, die bei meinen Konzerten eine trübe Stimmung hatten, waren Vertreter der Mainstreampresse, vor allem wenn ich deutsches Volksliedgut sang oder deutsche Heimatlieder. Besonders trübe wurde deren Stimmung, wenn ich das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentierte, oder gar an unterdrückte deutsche und preußische Dichterinnen oder Dichter erinnerte.  

 

2) Die Mainstreampresse schrieb, dass ich wegen meiner „nationalistische Einflüsse“ in den Medien umstritten sei:

 

Damit war die Katze aus dem Sack!

 

Diese Auszeichnung hat mir bereits die Antifa verliehen und mich damit in die „rechte Ecke“ gestellt.

 

Ja, ich setze mich als Künstlerin für das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete ein und habe mehrere Konzerte zum Gedenken an die 14 Millionen Deutschen Vertriebenen präsentiert, was den Unmut der Antifa weckte.

 

Ja, ich setze mich für das deutsche Volksliedgut und für vergessene und unterdrückte deutsche und preussische Dichterinnen und Dichter ein.

 

Ja, ich habe (Oh Schreck!) bei der AfD im Rahmen eines Weihnachtsprogrammes und zum Gedenken an die Berliner Terroropfer in Dezember 2016 gesungen.

 

Das deutsche Kulturerbe, darunter Lieder und Dichtung aus den ostdeutschen und südostdeutschen Vertreibungsgebieten gelten für die Antifa und in den Medien offenbar als „nationalistisch“.

 

Will man heutezutage einen Menschen vernichten, stellt man ihn in die sgn. „rechte Ecke“.

 

3) Die Mainstreampresse sprach von einem entnervten Theaterdirektor, der gesagt haben soll „Die Saalmiete muss bezahlt werden“.

 

Bei Benefizkonzerten stellt meines Erachtens der Veranstalter den Saal und das technische Equipment inklusive eine vorzeitige/rechtzeitige Stimmung des Klaviers/Flügels, unentgeltlich zur Verfügung.

 

Der „entnervte“ Theater-Direktor kassierte (wozu der Vertrag ihn berechtigte) fast vollständig die Eintrittseinnahmen aus meinem Benefizkonzert, und für den guten Zweck, für die schwerkranke Kinder erhielt ich vom Theater 32,50 Euro.

 

4) Die Mainstream Presse schrieb, ich hätte jedes Lied quasi nur „angesungen“, höchstens eine Strophe:

 

Auch das ist eine Lüge! Ich habe bei vielen Liedern mehrere Strophen gesungen bis hin zu 6 Strophen. Einige Kinderlieder haben nur eine Strophe.

 

5) Die Mainstreampresse bemängelte auch die geringe Zahl von nur 67 Besuchern:

 

Erstens, mein Kinderprogramm wurde gar nicht im Flyer „Kinderprogramm im Theater Putbus“ erwähnt. Warum nicht?

 

Zweitens, man hätte mein Kinderprogramm wie alle anderen Kinderveranstaltungen bei Tageslicht oder am Wochenende stattfinden lassen, und nicht abends, und 19.30 Uhr.

 

Diese organisatorische Entscheidung lag jedoch nicht in meinen Händen.

 

6) Die Mainstreampresse kritisierte sogar das vom Kinderverein vorgeschlagene Ratespiel für die Kinder auf der Bühne:

 

Leider waren keine Kinder da. Warum?? (Siehe meine Ausführung 5.)

 

7) Die Mainstreampresse schrieb: „die Sängerin verweigerte Foto-Aufnahmen“.

 

Meine Weigerung, Fotos für die Mainstreampresse machen zu lassen beruht auf langjähriger schlechter Erfahrung mit der Mainstreampresse. Auch die Drohung der Journalistin, ohne mein Foto, keinen Bericht zu veröffentlichen, ließ mich kalt.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

Die Botschaft im Pressebericht der Mainstreampresse ist eindeutig. 

 

Der gute Zweck kranken und bedürftigen Kinder zu helfen, wurde von der Mainstreampresse zunichte gemacht und sie benutzte meinen Auftritt, um mich in die „rechte Ecke“ zu stellen und zu „verreissen“. Ich habe selbstverständlich unentgeltlich gesungen und habe die Kosten für das exklusive Kinderprogramm übernommen, dazu Hotel sowie das Honorar der mich begleitenden Pianistin. Am Tag des Konzertes war ich 18 Stunden auf den Beinen. Das alles habe ich sehr gerne und mit großer Freude für die kranken und bedürftigen Kinder getan. Nie konnte ich mir einen so vernichtenden und hässlichen Bericht der Mainstreampresse vorstellen und dass die schwerkranken Kinder bei diesem Benefizkonzert leer ausgehen würden.

 

Ich danke herzlich den Besuchern des Benefizkonzertes für ihre Unterstützung und die eingebrachte Summe von fast 1000 Euro.

 

Ich schließe mit einem Ausschnitt aus meinen Interviews mit „Compact Magazine“, „PREUSSEN-Kurier“ und „Eigentümlich frei Magazine“ sowie mit den Worten von Ernst Moritz Arndt, aus seinem Gedicht der Weihnachtsbaum (die Interviews in voller Länge  finden sich weiter unten auf dieser Seite): 

 

Ausschnitt Interview vom 1. Mai 2017 mit Compact Magazine mit dem Titel: „Wer Deutschlands Kulturerbe verteidigt, wird unterdrückt.„Wer auf die Vernachlässigung der deutschen Kultur und Identität aufmerksam macht und gegen diese Kulturpolitik seine Stimme erhebt, begibt sich auf einen leidensvollen und leider auch gefahrvollen Weg.“

 

Ausschnitt Interview vom März 2017 mit PREUSSEN-KURIER mit dem Titel: Die französische Sängerin Isabelle Kusari singt und wirbt für traditionelles deutsches Liedgut / Systematische Ausgrenzung des deutschen Liedgutes mit nationaler Identität durch Kulturträger: „Leider musste ich in meiner Gesangskarriere feststellen, dass das deutsche Volksliedgut und die deutsche Identität nicht von den Zuständigen und Verantwortlichen bei Kulturbehörden erwünscht ist. Für alle anderen Musikrichtungen, internationale Musik und Tänze gibt es jährlich zahlreiche Festivals. Warum gibt es kein Festival über die vielen unbekannten deutschen Dichter und Dichterinnen? Warum gibt es kein Festival des deutschen Volksliedguts? Warum nicht ein Festival über die Kultur und das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete?“

 

Ausschnitt Interview vom Januar 2017 mit Eigentümlich Frei Magazine mit der Überschrift: Bitte keine Volks- und Heimatlieder! Warum eine Künstlerin am hiesigen Kulturbetrieb verzweifelt:  „Ich konnte nun als Betroffene aus der Nähe be­obachten, wie die Zuständigen für Kultur ihre eigene Kulturpolitik machen. Ich spürte und erlebte eine Ab­lehnung allen Liedguts mit nationaler Identität. Alles, was kulturelle Identität und Tradition anbelangt, ist un­erwünscht. Ich warb dafür und wagte es, die deutsche kulturelle Identität und ein unterdrücktes Repertoire zu singen, dann wurde ich als Künstlerin ausgegrenzt. Auch viele Journalisten sind Teil dieses Systems. Mit Ausnahme einiger weniger ehrlicher Journalisten be­richtete die Mainstreampresse nie wahrhaftig über mei­ne Konzerte.“

 

Ernst Moritz Arndt. Der Weihnachtsbaum, Ausschnitt:

 

Sei uns Bild und sei uns Schein,

 

dass wir sollen tapfer sein

 

auf des Lebens Pilgerbahn,

 

kämpfend gegen Lug und Wahn.

 

Die Liebe zu Deutschland und zu seiner Hochkultur wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Dieser Einsatz für das deutsche Erbe ist jede Mühe wert. Die Deutschen lieben mein Repertoire und sie sind meine allerbeste Presse.

 

Isabelle Kusari

Bayern. Landeskulturtagung in Schloß Ellingen. Compte-rendu über mein Konzert am 28. Oktober 2017

 

Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen Landesgruppe Bayern setzt sich für die Heimat- und Kulturpflege sowie für die Jugendförderung ein. Sie organisiert jährlich Kulturtagungen und ist Herausgeber der Zeitschrift : PREUSSEN-KURIER - Heimatnachrichten für Ost- und Westpreußen in Bayern. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ehrenamtlich tätig und erhalten kein Geld für ihre Zeit und Arbeit, und einige von ihnen geben sogar neben ihren zeitlich umfangreichen Engagement, auch finanzielle Zuwendungen, um die Kultur und  die Existenz der Landsmannschaft zu gewährleisten. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Dank, Respekt und Anerkennung.

 

Am 28. Oktober 2017 sang ich mein deutsch-preußisches Repertoire für die Landsmannschaft Ost- und Westpreußen in Bayern vor 100 Geladene Gäste. Ich sang unter anderem: Pommernlied, Westpreußenlied, ostpreußisches Reiterlied, Danzig Lied, Advent und Friedenslied, Großer Gott wir loben dich, Du lieber heil’ger frommer Christ, in einem kühlen Grunde, Freiheit die ich meine, wie schön ist es draußen, Abends treten Elche, bunt sind schon die Wälder, Oberschlesien ist mein liebes Heimatland, das Riesengebirgslied blaue Berge grüne Täler, das Gottesland,  Alt Prag, Siebenbürgenlied, Donauschwabenlied, Hoch vom Turm zu Riga, Wolgadeutsches Tanzlied, Ich hab' mich ergeben mit Herz und mit Hand, und vielmehr.

 

Gerne füge ich bei ein Ausschnitt der Begrüßungsrede vom 28. Oktober 2017 sowie die Danksagung vom 12. November 2017 von Herrn Dr. Danowski, Landeskulturreferent der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen in Bayern:

 

Begrüßungsrede vom 28. Oktober 2017 : "Meine Damen und Herrn, es ist etwas ganz Besonderes, wenn eine Französin sich einem ganz besonderen Genre verschrieben hat, nämlich der Pflege ostdeutschen Liedgutes. Daß eine Französin sich unseres Liedgutes annimmt, erfüllt uns mit besonderer Freude, weil dadurch die deutsch-französische Verbundenheit gepflegt wird, die uns sehr am Herzen liegt. Seien Sie nochmals sehr herzlich und mit großem Dank und Anerkennung Ihrer künstlerischen Leistung gegrüßt."

 

Danksagung vom 12. November 2017 : "Sehr geehrte Frau Kusari, zunächst einmal unseren ganz herzlichen Dank für Ihren grandiosen Auftritt vor unserer Landeskulturtagung am 28. Oktober 2017 in Schloß Ellingen! Sie haben uns mit dem weitgespannten Reigen ostdeutscher Lieder einen großen kulturellen Dienst erwiesen. Der großartige Eindruck, den Sie mit Ihrem Vortrag hinterlassen haben, wird fortwirken." Ihr Dr. Danowski, Landeskulturreferent der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen in Bayern.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Dr. Danowski für seine Lobenden Worten bedanken. Mein herzliches Dankeschön geht auch an Herrn Ralf Loos vom Förderverein Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen und an Herrn Rainer Claaßen, Stellvertretender Landesvorsitzender und Schriftleiter der Zeitschrift PREUSSEN-KURIER.

 

Unsere Aufgabe als Künstler ist es der Kunst zu dienen und das Schaffen von Komponisten und Dichtern an das Publikum zu bringen. Ich danke alle Kulturverantwortlichen, die diesen Zugang zum Publikum ermöglichen.  Immer wieder habe ich feststellen dürfen, wie sehr sich das Publikum über das deutsch-preußische Liedgut freut. Die Begeisterung der Deutschen, den kräftig langanhaltender Applaus bis hin zu Standing Ovation sind der Garant für mein weiterhin Engagement und dauerhafte Einsatz für das deutsch-preußische Erbe. 

 

Meine Liebe für Deutschland und meine tiefe Verbundenheit für das Deutsche Erbe wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Und ich danke alle Kulturbeauftragten, die mir die Möglichkeit geben, diese Liebe und mein deutsch-preußisches Repertoire präsentieren zu dürfen. 

 

Sehr gerne nehme ich all diese schöne Eindrücke und Erinnerung von  Landeskulturtagung in Bayern mit und danke alle Beteiligten herzlich für ihre Einladung. Fotos sowie Gesangsaufnahmen über diese Veranstaltung werde ich ab 2018 auf mein Facebook Account veröffentlichen.

 

Ihre Isabelle Kusari

Bayern. Tag der Heimat am 15. Oktober 2017 in Stephanskirchen am Simsee 

 

Zum Tag der Heimat hat die Ortsgruppe Rosenheim im Bund der Vertriebenen eingeladen. Nach der Ansprache von Herrn Alexander Bock, Vorsitzender der Ortsgruppe Rosenheim im Bund der Vertriebenen, wurde der Toten gedacht und es folgten die Reden einiger Politiker.

 

Heimatliche Klänge begleiteten die Feierstunde und wurden präsentiert von: Dem Männergesangsverein Schlossberg und dem Chor der Siebenbürger Sachsen Sie sangen Heimatlieder aus Böhmen und Siebenbürgen. Die Siebenbürger Tanzgruppe führte traditionelle Volkstänze in ihren schönen Trachten auf, die Chiemgau- Bläser unter Leitung von Hr. Konrad Anner bereicherten den Tag mit traditioneller Blasmusik. Mein Kollege Jun Zhao spielte eine Klaviersonate von Joseph Haydn. Ich sang Lieder und Hymnen aus Ostpreußen, Westpreußen, Freie Stadt Danzig, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland sowie aus den deutschen Siedlungsgebiete, und rezitierte Gedichte von Max von Schenkendorf, Robert Reinick und Johanna Ambrosius.


Aus der Rede von Herrn August zum Totengedenken, (Ausschnitt ): „ Ich bitte Sie nun...wer kann sich von den Plätzen zu erheben, um uns in Ehrfurcht zu verbeugen..... Vor allen Toten,.... aller Völker ....aller Zeiten. Insbesondere gedenken wir in Würde der Toten unseres Deutschen Volkes sowie unserer Heimat. Sie haben es verdient, daß wir ihrer gedenken. Wir wollen unsere Toten nicht vergessen und ihnen immer einen Platz in unserem Herzen bewahren. Unsere Toten sind bei uns in unserem Herzen. Die Toten haben ihren Frieden gefunden bei Gott, der alle Namen kennt und alle Tränen zählt.“


Lobenswert war auch die Anwesenheit eines Journalisten, der bis zum Schluss dieser mehrstündigen Veranstaltung blieb (Was eine Seltenheit ist), was zu der Hoffnung Anlass gibt, dass eine fundierte Berichterstattung erfolgen kann.


Zum Schluss sangen wir alle gemeinsam die deutsche Nationalhymne und die Bayernhymne.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn August und der Landsmannschaft Ostpreußen für diesen erfolgreichen Tag der Heimat bedanken. Ein solcher gelungene Tag der Heimat erforderte eine gründliche Organisation und das ist gelungen. Ich war begeistert und habe manche kulturelle Entdeckung gemacht. Es war eine große Freude für mich mit den vielen Menschen Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Gerne habe ich die großartige Kultur der deutschen Vertriebenen präsentiert, und gerne habe ich für den Bund der Vertriebenen mit einem Benefizkonzert unterstützt. Auch der Himmel beglückte uns an diesem Tag der Heimat mit herrlichen Sonnenstrahlen, und der große Saal mit einer hervorragenden Akustik und Blick auf die Berge krönten diesen unvergesslichen Gedenktag der HEIMAT. Es wird bei mir in schöner Erinnerung bleiben.

Bayern. Volkshochschule Bruckmühl - Die schönsten Chansons aus Frankreich und die schönsten Lieder aus Deutschland 

 

2016 habe ich für die Volkshochschule Bruckmühl bei München Liebeserklärungen und Liebesgedichte aus aller Welt - vom Mittelalter bis 20. Jahrhundert präsentiert, das das Publikum sehr gefallen hat. In diesem Jahr am 14. Oktober 2017 habe ich ein Ausschnitt der schönsten Melodien aus Frankreich und aus Deutschland gesungen. Eine Mischung aus zahlreiche Musikrichtungen waren vertreten, darunter Chansons von Édith Piaf, Chansons aus der Belle Époque, Opernarien, Operetten, Gedichte und Lieder aus der Renaissance. Die Veranstaltung fand in einer schöne Kunstgalerie statt und mein Kollege Jun Zhao begeisterte das Publikum mit seinem virtuosen Klavierspiel. Sowohl Deutsche als auch Franzosen sangen oder summten manche bekannte Lieder und berühmte Chansons gemeinsam mit. Es herrschte eine tolle und humorvolle Stimmung. 

Niedersachen - 15. September 2017 - Faszination Ostpreußen. Kreisgemeinschaft Labiau in der Landsmannschaft Ostpreußen

 

2 1/2 Stunden Programm über Ostpreußen mit Bildern, Musik, Poesie, Klavierstücken und Moderation. Es begann am 15. September 2017 mit einer „Musikalischen und literarischen Reise durch Ostpreußen” in der Ev. St. Severi-Kirche in Otterndorf. Mit Liedern aus Ostpreußen, gesungen von der Mezzosopranistin Isabelle Kusari, begleitet von dem Pianisten Jun Zhao, dazu Gedichte und Begebenheiten sowie der Moderation von Brigitte Stramm und Angaben zu den Liedern von Klaus-Arno Lemke wurde ein außergewöhnlicher Ohrenschmaus geboten. Brigitte Stramm hatte dazu eine Bildershow mit historischen und aktuellen Fotos von Ostpreußen zusammengestellt, die dem Betrachter das Motto des Abends: „Faszination Ostpreußen in Otterndorf”, vor Augen führte. Als Überraschung sang Frau Kusari zusammen mit den Otterndorfern Walter Meyer und Günter Harland, begleitet von Herrn Zhao, die Otterndorfer Hymne, die 25 Jahre in der Versenkung verschwunden war. Weitere Eindrücke über das Konzert finden Sie in der Preußische Allgemeine Zeitung vom 13. Oktober 2017 sowie auf der Homepage der Kreisgemeinschaft Labiau.

 

Brigitte Stramm wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Kreisgemeinschaft ausgezeichnet. Frau Stramm versprach, sich weiterhin für „ihre” Labiauer einzusetzen. Auch ich gratuliere herzlich Frau Stramm zu diese Ehrung und danke ihr für ihren grossen Einsatz und Engagement für die ostpreußische Kultur sowie für die wunderbare Zusammenarbeit.

 

Die Otterndorfer Hymne - Gruß an Otterndorf"O, du mein Otterndorf im grünen Marschenland. Du kleine Perle dort am Elbestrand. Unser Lied trägt es weit hinaus, hier sind wir glücklich und gern zu Haus! Du schönes Otterndorf, mein Otterndorf!" wurde 1992 von Herrn Walter Meyer geschrieben und blieb leider in totaler Vergessenheit bis zum 15. September 2017. An diesem Tag feierte diese wunderschöne Hymne Premiere in St Severi Kirche. Ich sang als Überraschung für alle Gäste, gemeinsam mit dem Urheber, Herrn Meyer  und Seinem Kollege Herrn Günter Harland diese Hymne. Das Publikum war sowohl vom vielfältigen Programm über Ostpreußen als auch von der Otterndorfer Hymne hingerissen und wir hätten noch nach 2 1/2 vollem Programm weitermachen können. So groß war die Begeisterung des Publikums.

 

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen.

 

Gerne möchte ich zum Schluss dieses Berichtes folgende Worte hinfügen:

 

Dass das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentiert wird, ist allein der Verdienst der Landsmannschaften/Verbände und vor allem der größte Verdienst der deutschen Vertriebenen selbst, die meist ehrenamtlich tätig sind, um dieses deutsche Kulturerbe am Leben zu erhalten. Doch die vielen Ehrenamtlichen werden älter, und manche denken daran, aus gesundheitlichen Gründen bald aufzuhören.

 

Es wäre schön, wenn die Kultur-Verantwortlichen in Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken eine Kulturpolitik auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene entwickeln können, damit diese Kultur, Traditionen und Brauchtum nicht verloren gehen oder komplett verschwindet. Denn, was nicht präsentiert oder nur in kleinem Rahmen angeboten wird, erreicht die breite Öffentlichkeit nicht und (wie jeder weiß) geht mit der Zeit unter.

 

Die Geschichte und die Kultur der ehemaligen deutschen Siedlungsgebiete gehören in das kollektive Gedächtnis. Die Pflege dieses Kulturgutes sollte in den Schulen beginnen. Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen sollten die Arbeit der Landsmannschaften/Verbände/Heimatvereine unterstützen und zumindest zum Tag der Heimat „jährlich“ Veranstaltungen organisieren, damit die heute Lebenden die Geschichte und die Kultur des ehemaligen deutschen Ostens erfahren und entdecken können.

 

Damit die Landsmannschaften nicht für jede gewünschte Veranstaltung bei den zuständigen Behörden bitten müssen und auf die Genehmigung jedes Mal warten müssen, um ihre Veranstaltungen finanzieren und durchführen zu können, sollten ausreichend Mittel für die eigene deutsche Kultur zur Verfügung stehen. Es wäre wünschenswert, den Landsmannschaften und Heimatvereinen ein jährliches Budget zur Verfügung zu stellen.

 

Mit einer ausreichenden finanziellen Unterstützung könnten zum Beispiel mehr Veranstaltungen angeboten werden, und unter anderem geeignete Veranstaltungsräume in Zentren gemietet werden, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Gerade wenn Veranstaltungen in kleinen Städte oder Dörfern stattfinden oder wenn keine direkte Verkehrsverbindungen vorhanden sind, ist die Erreichbarkeit vor allem für ältere Interessierte meist ein großes Hindernis, nicht teilnehmen zu können. Was sehr schade ist für die vielen Interessierten, die so gerne dabei sein möchten.

 

Mit einem ausreichenden Budget wäre somit die Finanzierung eines Fahrdienstes und der Transport für Ältere zu den Veranstaltungen möglich (Abholung und Zurückbringen).

 

Mit dem Budget wäre das Werben der Veranstaltung durch Erstellungskosten von Flyern, Plakatten…gedeckt, um die breitere Öffentlichkeit damit zu erreichen.

 

Wenn kein ausreichendes Budget zur Verfügung steht, erschwert und mindert die Durchführung von Veranstaltungen und das wäre sehr schade, wenn auch diese Veranstaltungen weniger werden oder sogar komplett entfallen. Die Politiker sollten für die Kultur der Heimatvertriebenen sensibilisiert werden. Und neben den Politikern, Kulturämtern, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken und öffentliche Träger sollten auch Journalisten das Kulturgut, die Geschichte der deutschen Vertriebenen in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Eine fundierte Ankündigung in der Zeitungen regional und überregional und eine fundierte Berichterstattung über die Arbeit und die Kultur der Landsmannschaften und Heimatvereine ist wünschenswert.

 

Nordrhein-Westfalen. Iserlohn. Tag der Heimat vom 26. August 2017 - Ein musikalischer Hochgenuss :

 

Am Tag der Heimat habe ich mich sehr gefreut erneut mit der Singkreis der Landsmannschaften Ost- und Westpreußen, unter der Leitung von Lilli Janßen. Mandoline: Helga Hoffmann  Akkordeon: Peter Scherer – sowie die schlesische Trachten- und Jugendgruppe Altvater / Rübezahl Iserlohn vor rund 150 Gäste der Tag der Heimat zu gedenken. Gemeinsam haben wir mit großer Liebe ein musikalisches, poetisches und historisches Programm präsentiert aus: Ostpreußen, Westpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland sowie aus dem deutschen Siedlungsgebiete.

 

Die "Mainstream Presse" hat ausführlich über die Reden der geladenen Politiker berichtet. Über das Wesentliche jedoch nicht: die Kultur der Heimatvertriebenen. Warum eigentlich nicht über das Wesentliche, nämlich die Kultur der Heimatvertriebenen.

 

Kein Wort wurde berichtet über die reiche Kultur des ehemaligen deutschen Osten. Kein Wort über die Heimatlieder, Heimathymnen, christliche Lieder, Volkslieder oder Gedichte.

 

Es wäre schön – wenn über die die Lieder und Hymnen der ehemaligen Ostgebiete berichtet werden würde, die doch die Menschen, die nicht mehr in ihrer angestammten Heimat leben können, so sehr verbindet. Es wäre schön – wenn die Namen der Dichter und Komponisten aus den ehemaligen deutschen Provinzen genannt werden würden, sind sie doch unser aller Kulturgut.  Es wäre schön – wenn auch mal Interviews mit den Betroffenen von damals zu lesen wären, um Traditionen und kulturelle Berichte aus der alten Heimat festzuhalten sowie ihre Erlebnisse bei der Vertreibung. Ihr Schicksal wird kaum noch zur Kenntnis genommen. Und es wäre schön, wenn sich die Politiker für das Erbe der deutschen Vertriebenen und die Pflege ihrer Kultur einsetzen können, damit diese Kulturschätze, Kulturwerte und Traditionen von den öffentlichen Kulturträger angeboten werden können.

Die Premiere dieses Programms in Schleswig-Holstein für die VHS im Bürgerzentrum Büdelsdorf war von 90 Gästen mit viel Lob bedacht.

 

Unsere Erde ist so groß, so schön und bietet Platz für alle Menschen. Unter dem Motto: Ein Bisschen Frieden...habe ich Dichter und Komponisten, die sich für Frieden, Liebe, Freiheit und Versöhnung eingesetzt haben, präsentiert. In einer bunten Mischung aus meinem Repertoire habe ich Lieder und Gedichte aus zahlreichen Epochen über Frieden, Freiheit, Freundschaft, Toleranz, Hoffnung, Versöhnung und Liebe gesungen/rezitiert.

 

All das wurde mehrfach von so unzähligen Künstlern auf allen Epochen getextet oder vertont. Beiliegend ein Ausschnitt dieser Werke mit Komponisten und Dichter aus: Deutschland, Frankreich, Schottland, England, Spanien und Amerika, das ich am 2. Juli 2017 bei Kiel präsentiert habe.

 

- Robert Reinick: Wie ist doch die Erde so schön, so schön. Das wissen die Vögelein und singen so fröhliche Lieder in den blauen Himmel hinein. Das wissen die Flüsse und Seen und malen im klaren Spiegel die Gärten und Städte und Hügel, und die Wolken, die drüber gehen! Und Sänger und Maller wissen es, und es wissen's viel and're Leut', und wer's nicht malt, der singt es, und wer's nicht singt, dem klingt es im Herzen vor lauter Freud'!

 

- Anton Wilhelm von Zuccalmaglio: Keiner schöner Land in dieser Zeit als hier das unsre weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit. Da haben wir so manche Stund' gesessen da in froher Rund' und Taten singen: die Lieder klingen im Eichengrund. Nun, Brüder, eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht! In seiner Güten uns zu behüten ist er bedacht.

 

- Ludwig van Beethoven und Friedrich von Schiller: Ode an die Freude. Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium.

 

- Ernst Moritz Arndt: Gib Frieden, Herr, gib Frieden, du milder Liebeshort! Die Welt will Streit und Krieg, der Stille wird gemieden, der Wilde hat den Sieg, und Unruhe herrscht auf Erden, und Lug und Trug und List.  Ach! Lass es stille werden Du stiller Jesus Christ. Gib Frieden Herr, gib Frieden, Du milder Liebeshort! Dann wird es schon hienieden ein Paradiesort und Sorgen fliehen und Schmerzen aus jeder schweren Brust. In Freuden glühen die Herzen, in Liebe und Himmelslust.

 

- Agnes Miegel: Advent. O, Unschuld, die ihn lächelnd hält, den bunten Ball, bewahre ihn gut. Losch aus den Brand, wisch ab das Blut. Gib, ewig junges Angesicht uns neuen Mut mit neuem Licht, und wieg in deiner Hände Hut zur Ruh die aufgestörte Welt.

 

- Karl Wilhelm Ramler: An den Frieden. Wo bist Du hingeflohn, geliebter Friede? Hast Du dich, ihrer Ungerechtigkeiten müde, ganz von der Erde weggewandt? Wohnst du nicht noch auf einer von den Fluren des Ozeans, in Klippen tief versteckt, wohin keine Missetäter fuhren, die kein Eroberer entdeckt? O! wo du wohnst, laß endlich dich erbitten:  Komm wieder...Denn Ach! der Krieg verwüstet Saat und Reben und Korn und Most, vertilgt Frucht und Stamm, erwürgt die frommen Mütter, die die Milch uns geben, erwürgt das fromme Lamm. Erbarme dich des langen Jammers! Rette von deinem Volk den armen Überrest! Bind an der Hölle Tor mit siebenfacher Kette auf ewig den Verderber fest.

 

- Gerhard Tersteegen: Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus Offenbart.

 

- John Barbour: Freiheit. Ja, Freiheit ist ein Edel Stück. Wer nie der Freiheit Licht erfahren, kann seines Eigens nicht gewahren; sein dumpf und niedrig, düster Haus heckt ihm nur Schmutz und Schande aus. Wer je gekost', was Freiheit ist, der weiß und kennt sie jeder Frist; der acht't sie mehr als Gut und Geld, mehr als das Gold der ganzen Welt.

 

- Jean-Baptiste Clément et Antoine Renard: Le temps des cerises. Quand nous chanterons le temps des cerises, et gai rossignol, et merle moqueur seront tous en fête!

 

- Jean Lenoir: Parlez-moi d'amour. Pourvu que toujours vous répétiez ces mots suprêmes: "Je vous aime"

 

- André Joubert: Auprès de ma blonde. Dans le jardin de mon père les lilas sont fleuris. Tous les oiseaux du monde viennent y faire leur nid.

 

- Ferdinand Freiligrath: O lieb, so lang' du lieben kannst! O lieb, so lang' du lieben magst! die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst! Und sorge, dass dein Herze glüht und Liebe hegt und Liebe trägt. Und hüte deine Zunge wohl, bald ist ein böses Wort gesagt! O Gott, es war nicht bös gemeint, der andre aber geht und klagt. Dann kniest du nieder an der Gruft, und birgst die Augen, trüb und naß, sie sehn die Andern nimmermehr...Und sprichst: O schau auf mich herab der hier an deinem Grabe weint! Vergib, dass ich gekränkt dich hab! Er aber sieht und hört dich nicht, kommt nicht, dass du ihn froh umfängst...O lieb, so lang' du lieben kannst! O lieb, so lang' du lieben magst! die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst!

 

- Klabund (Alfred Henschke): Als der Herr Gott auf Erden ging, da freute sich ein jedes Ding; ob Groß, ob Klein, es wollte doch gesegnet sein. Die Kreatur in ihrer Not, der Mensch in Kümmernis und Tod... Hätt' er nicht Gott so oft gesteint, wir wären noch mit ihm vereint, die Erde wär das Himmelreich und jeder Mensch ein Engel gleich.

 

- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: O glücklich, wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt. Die Liebe, nur die Liebe ist Leben! Kannst du Dein Herz der Liebe weih'n? So hat dir Gott genug gegeben. Heil dir! die ganze Welt ist dein!

 

- Edgar Lee Masters: Knowlt Hoheimer. Ich fiel als erste Frucht bei Missionary Ridge. Als ich die Kugel fühlte, wie sie in mein Herz drang, wünscht ich, ich wär' daheim geblieben.

 

- Gregor Remer: Wieder in der Heimat. All' das Blühen, all' die Sonne konnt' mir nicht das Herz erfreuen; auf dem Kirchhof unter Blumen lag der Beste meiner Treuen.

 

- Ernst Leibl: Das Gottesland, das Reine. Hilf uns die Not ertragen, die uns die Nacht gebracht.

 

- Ignaz Franz: Großer Gott, wir loben dich. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Auf dem ganzen Erdenkreis loben große und auch Kleine Dich, Gott Vater! Dir zum Preis singt die heilige Gemeinde. Herr, erbarm, erbarm dich. Auf dich hoffen wir allein: Lasst uns nicht verloren sein. Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leite es auf der rechten Bahn, dass der Feind es nicht verderbe. Führe es durch diese Zeit, nimm es auf in Ewigkeit.

Die Flamme der Freiheit: Isabelle Kusari gestern bei COMPACT Live 05. Mai 2017.

 

Pressebericht über mein Literarisch-historisch und musikalischer Abend von der Antike bis 21. Jahrhundert. Ausschnitt:

 

Thema des gestrigen COMPACT-Live war die Freiheit. So, wie man sie einst gefeiert hatte, in Wort und Klang, in Melodien und Versen, die wir kaum mehr kennen. Gestern Abend wurde sie lebendig, wurde sie erlebbar - jene Euphorie und emotionale Tiefe, die diese Werke einst freisetzten. Alle Zeit, die zwischen ihrer Entstehung und der Gegenwart verflossen ist, war plötzlich aufgehoben.

Jetzt flammte sie durch die Stimme einer Künstlerin wieder auf.

 

In ihrem Programm „Freiheit, die ich meine“ sang die französische Mezzosopranistin Isabelle Kusari deutsches und französisches Liedgut, rezitierte Gedichte und erläuterte historische Hintergründe. Ästhetischer Genuss und Wissensvermittlung verschmolzen zu einem Event. Auch Kenner konnten dort so manche Entdeckung machen. Kennen Sie beispielsweise Richard Wagners Lied „Gruß seiner Treuen an Friedrich August“ (1844), in dem der Komponist schon damals sein Geburtsland Sachsen feierte?

 

Ein Abend, der auch zeigte, dass die Liebe zur eigenen Tradition in keiner Weise mit Hass oder Ausgrenzung des Anderen einhergehen muss. Denn freie Menschen haben Hass nicht nötig.

 

Kompletter Pressebericht: Bitte hier klicken

Komplettes Interview: Bitte hier klicken

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Ratinger Zeitung. Ausschnitt Pressebericht vom 16.06.2017 von Horst Brink:

 

Ein großartiges Benefizkonzert der Hospizbewegung Ratingen begeisterte am letzten Sonntag (11.Juni) die zahlreichen Besucher im Konzerthaus der Wasserburg „Haus zum Haus“. Die musikalische und poetische Reise führte durch alle Regionen und Epochen Deutschlands.

Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt der Mezzosopranistin, Isabelle Kusari und dem Pianist Jun Zhao, die schon zum 3.mal mit dieser Benefizveranstaltung in der Wasserburg „Haus zum Haus“ gern gesehene Gäste waren.

 

Für diese Ausführungen donnerte langanhaltender Applaus durch das schöne Konzerthaus.

 

In einer kurzen Vita stellte sich Isabelle Kusari vor und betonte wie sehr ihr die alten Lieder, aber auch die romantischen Gedichte bekannter und unbekannter deutscher Dichter am Herzen liegen und nie in Vergessenheit geraten dürfen. Ihre Lesung mit Gesang lud den Zuhörer zu einer musikalischen Reise ins Land der Dichter und Denker ein.

Mit dem Gedicht „HEIMAT ist…“ des Ratinger Dichters Horst Brink – wurde das Konzert eröffnet. Eine nette Geste an die Gastgeber! Gekonnt rezitierte die Sängerin mit viel Einfühlungsvermögen und großer Ausdruckskraft das Heimatgedicht.

Mit Klassikern wie – Ich bete an die Macht der Liebe – Kein schöner Land – die Loreley – Ännchen von Tharau usw., eroberte Sie im Sturm die Herzen der Gäste.

 

Abwechselnd folgte nach jedem musikalischen Beitrag ein Gedicht, dem eine kurze Wegbeschreibung des Dichters vorangestellt wurde. Eine hervorragende Idee, die mitunter Erstaunen und schmunzeln hervorrief.

 

Die Künstlerin, begleitet vom mehrfach ausgezeichneten Pianist Jun Zhao – der selbst auch einige Zugaben geben musste – wurden am Ende der Veranstaltung, mit viel Beifall überschüttet.

Frau Rubarth überreichte der Mezzosopranistin einen großen Blumenstrauß und dankte ihr und ihrem Begleiter für ihren großen Auftritt und freute sich über die große Spendenbereitschaft der Besucher.

 

Das Konzert der Künstlerin Isabelle Kusari, wird jeder der dabei war, lange in bester Erinnerung behalten.

Kompletter Pressebericht, bitte hier klicken

Wo man singt, lass dich ruhig nieder. Deutschland, das schöne Land der großen Dichter und Komponisten.

 

Das dritte Benefizkonzert für die Hospizbewegung am 11. Juni 2017 mit den schönsten Lieder und Gedichte aus Deutschland war wieder ein voller Erfolg. Bis auf wenigen Restplätze war das Konzerthaus voll. Ich sang deutsche Volks- und Heimatlieder, Kunst- und christliche Lieder, regionale und dialektische Lieder, Gedichte von bekannten und unbekannten Dichtern sowie Lieder aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete. Die Gäste waren beeindruckt über diese einmalige Zusammenstellung des Programms aus vielen Epochen und Regionen Deutschlands, und honorierten dieses Programm mit einem kräftigen und langen Applaus, darunter ein Herr (91 Jahre), der mir am Ende der Konzertes sagte: “Sie haben mein altes Herz zum Jubilieren gebracht.”


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Kollege Jun Zhao, der das Publikum mit seinem Klavierspiel begeistert und der mit seinem Talent und großes Herz, mich regelmäßig bei meine Benefizkonzerte für karitative und soziale Organisationen unentgeltlich begleitet. Vielen herzlichen Dank auch an alle Gäste, die die Hospizbewegung Ratingen mit ihrer großzügige Spende unterstützt haben.

Schriftleiter PREUSSEN-KURIER:

Rainer Claaßen - Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Bayern. Ausgabe Erstes Semester 2017:

 

Das Interview: Hier klicken

Weitere Publikationen: Hier klicken

Mecklenburg-Vorpommern - Rügen Garzer Stadtblatt. 12. November 2016. Pressebericht vom Ausgabe Januar & Februar 2017. Ausschnitt:
 

Jahresabschlusskonzert mit Gänsehautfeeling im Arndt-Museum. Die kraftvolle Stimme der Mezzosopranistin mit dem einzigartigen Timbre erfüllte den restlos ausverkauften Museumssaal mit wundervollem Klang und führte bei so manch einem Gast zu Gänsehautmomenten.

 

Bereits zum 2. Mal gastierte die Mezzosopranistin Isabelle Kusari im Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz. Sie hatte die kulturelle Veranstaltungsreihe 2016 im ersten Halbjahr mit einer musikalischen und poetischen Lesung eröffnet. Nun rundete sie die diesjährige Reihe mit einem weiteren Highlight  ab: Ein französischer Abend voller wunderbarer Melodien und mit Texten von Ernst Moritz Arndt aus Paris und von der Côte d’Azur.

 

Charmant und mit ganz viel französischem Esprit führte die Künstlerin durch den Abend und verzauberte mit französischen Volksliedern, Arien und klassischen Chansons die zahlreichen Gäste. Als besonderes Bonbon stimmte Kusari bei ihrer Zugabe ein Lied gemeinsam mit dem Publikum an, das sich, verzaubert vom französischen Flair, mit tosendem Applaus in die kalte Garzer Nacht verabschiedete. 
Beiliegend kompletter Pressebericht, bitte hier klicken.

Festival Drüggelter Kunststückchen. Das Konzert am 4. Juni 2017 in die wunderschöne 800 Jahre alte Drüggelter Kapelle war ein riesen Erfolg. Die 100 Gäste genossen die schönsten Melodien aus Frankreich und lobten das Konzert mit langanhaltender Applaus und Standing Ovation.

Unvergessliche Momente beim Frühlingsfest der Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen Gruppe Hemer und der Singkreis der Ostpreußen Iserlohn. Beiliegend 2 Youtube Videos:

Gesang - Singkreis der Ostpreußen Iserlohn beim Frühlingsfest am 01.04.2017:  Hier klicken zu Youtube
Überrasschungsrede von Frau Janßen beim Frühlingsfest am 1. 04. 2017 : Hier klicken zu Youtube

Baden-Württemberg – Freier Journalist Dr. Dieter Fischer. Bericht über Konzert vom 8. April 2016.
Ausschnitt:


Kein Wunder – die Begeisterung der Zuhörer findet nahezu kein Ende. Selten erlebt man eine so gekonnte, weil informative wie auch anregende Veranstaltung wie diese in der Kulturscheune in Mulfingen.  Für den jubelnden Beifall bedankt sich Frau Kusari mit der temperamentvoll gesungenen und szenisch angedeuteten „Habanera“ aus Carmen.

 

Ihre kraftvolle Stimme wie auch ihre eigene Begeisterung für die Musik aus der Zeit des „belle époque“ sind der Garant für diesen Abend. Ihre geschickte Moderation zaubert oft Schmunzeln auf den Gesichtern. Angeregt, auch nachdenklich und beschwingt bricht man auf – im Herzen dankbar für diesen informativen, atmosphärisch beeindruckenden wie auch kurzweiligen und voller Esprit durchpulsten Abend - Unbedingt zum weitersagen“.

 

Beiliegend kompletter Pressebericht, bitte hier klicken.

Preußische Allgemeine.  Interview mit dem Journalist Frank Horns, Ostpreußenblatt / Heimatarbeit. Ausgabe 12. Seite 20. August 2016.
Ausschnitt des Interviews:

 

Frank Horns: Absolut einmalig sei ihr Programm, erklärt die Sängerin Isabelle Kusari, und damit hat sie wohl auch recht. Isabelle Kusari und ihr Liederabend „Im Zauber der Heimat“. Die Französin, die in Düsseldorf lebt, hat mit „Im Zauber der Heimat“ seit kurzem Liederabende im Repertoire, die sich ganz dem musikalischen Erbe der Vertriebenen widmen. „Land der dunklen Wälder“ ist dabei ebenso zu hören wie das Westpreußenlied oder Pommerns Landeshymne „Wenn in stiller Stunde“.

 

Kusari: Man muss dieses Wissen haben, um die Lieder entsprechend zu interpretieren. Ich habe mich vorher mehrere Monate lang intensiv damit beschäftigt. Ich weiß jetzt von den Müttern, die mit ihren Kleinkindern auf Pferdewagen oder auch zu Fuß bei eisiger Kälte geflohen sind. Ich habe von den Misshandlungen, Demütigungen und Gewalttaten gehört. Auch heute noch, wenn Zeitzeugen erzählen, wird deutlich, was so viele damals erlitten haben. Gleichzeitig finde ich die Menschen aus Ostpreußen und den anderen Vertreibungsgebieten großartig und bewundere sie. Trotz der schrecklichen Erlebnisse und der schweren Bedingungen nach dem Krieg im zerstörten Deutschland und in den Flüchtlingslagern haben sie den Neubeginn mit Würde gemeistert.

 

Kusari: Mein Herz schlägt für beide Nationen. Ich bin eine stolze Französin mit einer großen Liebe zu Deutschland. Ich wohne seit vielen Jahren hier und habe viele meiner Wünsche und Träume in Deutschland verwirklichen können. Für mich ist es nicht nur das Land der Dichter und Komponisten, wo es mir so leicht fällt, alle erdenklichen Inspirationen zu holen, sondern auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

Beiliegend kompletter Pressebericht, bitte hier klicken.  

Mecklenburg-Vorpommern. Jubiläumskonzert Ernst Moritz Arndt.
Fast vergessene Liebes-Lyrik zum Jubiläumsjahr. Pressebericht von der Journalistin Gaia Born (Ostsee Zeitung vom 20. März 2017, Ausgabe Rügen, Seite 12).
Ausschnitt:

 

Journalistin Gaia Born: Wenn es nach Isabelle Kusari ginge, wäre die Diskussion um die Umbenennung der Greifswalder Universität schon längst vom Tisch. Die Mezzo-Sopranistin und Rezitatorin schüttelt den Kopf: „Ernst Moritz Arndt ist ein deutscher Dichter und Denker. Er hat viel für sein Land getan, hat für die Freiheit und Einheit gekämpft – das wirkt bis heute.“ Einen Dichter abzuschaffen, das gehe einfach nicht, sagt die Französin. Der Liederabend „Oh, du liebesWort“ stellte die wenigbekannte Liebes-Lyrik von Arndt und anderen Dichtern von der Antike bis heute in den Mittelpunkt und lockte die Besucher in Scharen nach Garz. „Die Nachfrage war so groß, dass wir kurzfristig ein zweites Konzert vorangestellt haben – und auch das war zu zwei Dritteln ausverkauft“, freute sich Initiatorin und Veranstalterin Katharina Venz-Weiße.

 

Publikumseindrücke über mein Jubiläumskonzert vom 17. Uhr:

 

Siegfried Busse, aus Sehlen, Geschichtslehrer: Es ist toll, dass eine Französin sich für Ernst Moritz Arndt interessiert. Sie versteht mehr von ihm als so manche Professoren in Greifswald.
 

Christiane Kühne, Baabe: Ein absolut gelungenes Konzert

 

Elke Helm, Bad Oeynhausen: Die französischen Lieder waren für mich eine Entdeckung. Auch die Gedichte waren gut ausgewählt, es passte alles wunderbar zusammen.

 

Isabelle Kusari, meine Kommentare zur Diskussion über die Umbenennung der Universität in Greifswald:


Ernst Moritz Arndt war ein großer Dichter, Denker, Philosoph, historisch- und Reiseschriftsteller, Abgeordneter, Kosmopolit und sogar Komponist. Er war ein Freiheitskämpfer und kämpfte für die Einheit von Deutschland. Er setzte sich für soziale Gerechtigkeit und er liebte so sehr die Natur. Er war vielfältig und vielseitig. Er schrieb Gedichte voller Schönheit davon mehrere geistliche und christliche Gedichte.  Er reiste in Europa und verbrachte mehrere Monate in Frankreich. Er beschrieb seine Reisen ausführlich und detailliert wie in eine Enzyklopädie.  Er beobachte die Landschaften und die Natur nicht nur wie ein Poet, sondern wie ein Maler, Topograph, Botaniker, Geograph, Naturwissenschaftler, Agronom und Ökonom. Seine Reiseliteratur, sein Wissen, seine genau Naturforschungen und außerordentliche Aufzeichnungen des damaligen 19. Jahrhundert hinterließ er für Deutschland und Frankreich in zahlreiche Bände und unzählige Gedichte.

 

Deshalb ist es mir als Künstlerin von großer Bedeutung, dass das Kulturgut und Kulturerbe nicht unterdrückt oder missbraucht wird. Ich finde es traurig, wenn die gesamte Leistungen und Werke von historischen Persönlichkeiten durch Umbenennungen von Straßen, Universitäten…ausgelöscht und in totaler Vergessenheit geraten. Ich wehre mich, wenn Jahrhundertalte kostbare Kulturschätze, sei es historisch, gesellschaftlich, naturwissenschaftlich, musikalisch, poetisch, literarisch, Erfahrungen und Kulturlandschaften missbraucht werden. In diese Persönlichkeitsnamen und Kulturgut lebt die deutsche Kulturgeschichte und ein unermessliches Kulturerbe weiter.
 

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass beide Jubiläumskonzerte am 18. März 2017 zur Ehren von Ernst Moritz Arndt ein Riesen Erfolg waren. Das Jubiläumskonzert um 19. Uhr war ausverkauft. Auch die Extraveranstaltung um 17. Uhr war bis auf wenigen Restplätzen ausverkauft. Das Publikum war begeistert und es war schön, dass auch zahlreiche Junge Zuhören anwesend waren, und ich habe mich so sehr gefreut, dass viele Gäste und Interessierte nicht nur aus Rügen, sondern aus anderen Regionen aus Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus anderen Bundesländern kamen, um die Werke und die große Leistungen von Ernst Moritz Arndt zu würdigen und mit mir diese deutsche Dichter zum Jubiläum eine Ehre zu erweisen.

Bund der Vertriebenen - Vereinigte Landsmannschaften Ostpreußen und Landesverbände Kreisverband Iserlohn e.V. Gedenkveranstaltung zum Tag der Heimat 2016. Identität schützen.

 

Ausschnitt vom Danksagung BdV Kreisverband Iserlohn vom 4.9.2016: Nachlese zum Tag der Heimat am 03.09.2016.
 

Sehr geehrte Frau Kusari,
 

Ihre Interpretation der Vertonungen von Gedichten und Balladen von Agnes Miegel berührten zu tiefst. Als ich mir Ihre Stimme auf Ihrer Internetpräsenz anhörte, hatte ich eine gewisse Vorstellung und Erwartung, wie Ihr Auftritt gestaltet werden könnte. Diese Erwartungen sind gestern übertroffen worden.
 

Die von Ihnen vorgetragenen Lieder – altbekannt – erhielten doch durch Ihre Stimme ein neues intensives, berührendes Klangbild. Ännchen von Tharau, lebt mit dem Klang Ihrer Stimme.
 

Wo de Haffes Wellen – Bravo!
 

Lieder in Platt vorzutragen ist für den einen und anderen von uns eine Herausforderung. Sie haben sich diesen Text in einer Variation innerhalb kürzester Zeit angeeignet und mit Ihrer wundervollen Stimme interpretiert, die so hoffe ich – werden Sie auch empfinden – von unserem Publikum beeindruckt aufgenommen wurde. Der Wunsch, ob Sie dieses Lied nochmals vortragen könnten, kam von einem Gast aus Unna, der seine Kindheit ebenfalls im südlichen Uferbereich des Kurischen Haffes verlebte. Meine Eindrücke Ihres gestrigen Auftritts gebe ich gerne weiter, mit der Erwartung verbunden, dass Sie von anderen Verbänden zu Konzerten bzw. Auftritten eingeladen werden.

Isabelle Kusari, meine Kommentare über der Tag der Heimat am 3. September 2016:

 

Der Auftritt für die Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn war für mich ein Erlebnis und ein lehrreicher Nachmittag. Die Kultur, die Tradition, die volkstümliche Musik, die gemeinsamen Gespräche, die schlesischen Trachten, die traditionellen Volkstänze, das Auftreten der Jugendgruppe, Ost- und Westpreußen Singkreis mit Mandoline und Akkordeon, die Geschichten und Erfahrungsschätze der Menschen aus ehemaligen deutschen Ostgebieten zu entdecken und kennen zu lernen, hat mich fasziniert.
 

Ich habe mich auch sehr gefreut, daß ich einige Vertonungen zu Gedichten von Agnes Miegel singen konnte. Ich habe in 2014 zum 50. Todestag von Agnes Miegel, die Balladendichterin und Mutter Ostpreußens, mit einem Liederabend gedacht und zahlreiche Vertonungen ihrer Gedichte gesungen. Ihre Gedichte und Märchenerzählungen gehören zu den schönsten der deutschen Literatur. Und ich habe mich sehr gefreut, daß nach langer Zeit erst im August 2016 eine Anfrage kam, diese Dichterin wieder zu präsentieren. Gesungen habe ich einige ihrer Gedichte darunter das Meisterwerk „Der Dom“ und die gigantische Komposition von Archimandrit Irenäus Totzke. Beiliegend das Programm, das ich zum Gedenktag an Agnes Miegel im Jahr 2014 gesungen habe – Bitte hier klicken
 

Diesen Tag der Heimat habe ich sehr genossen. Es war ein großes Ereignis und ich wünsche mir und hoffe sehr, daß dieses lehrreiche Programm und daß diese deutsche Tradition und reiche Kultur nicht nur zur Tag der Heimat einmal im Jahr angeboten wird, sondern öfter von Veranstaltern zum Thema ihrer Veranstaltungen gemacht wird. Das wünsche ich mir vom ganzen Herzen, und werde mich als Künstlerin für die kulturelle Identität und für das traditionelle Liedgut Deutschlands und Frankreichs einsetzten, und dieses Kulturerbe besingen.
 

Auch im Jahr 2017 können Sie sich wieder auf meine neue innovative und exklusive Programme freuen:

 

Gib einem Volk sein Lied, das Entschwindende, zurück, und Du gibst ihm seine Seele wieder.
Isabelle Kusari gibt dem deutschen Liedgut wieder eine Stimme.

 

Die kulturelle Identität ist ein hohes Gut und von großer Bedeutung für ein eigenes nationales kulturelles Bewusstsein. Das Liedgut ist die Seele eines Landes, es prägt seine Identität und spiegelt seine langjährige Kulturgeschichte wieder. Leider gerät das volkstümliche Liedgut langsam in totaler Vergessenheit, und unzählige Volkslieder sind noch nie angeboten worden. Ich habe mir für 2017 zur Aufgabe gemacht diese Volksliederschätze aus der Vergangenheit und aus der Vergessenheit zu holen und diese zu singen. Diese Volkslieder geben uns ein Überblick über die Erfahrungen und die Erlebnisse der Menschen, sie reflektieren Geschichte, Wissen, Sitten, Tugenden, Brauchtum, Dialekt, Schönheit der Landschaft...seit vielen Jahrhunderten. Dieses deutsche Kulturerbe und Kulturschatz ist nicht nur ein kolossaler Bestandteil der europäischen Kultur, es ist auch eine immense Bereicherung für unsere Weltkulturgeschichte. Und das sollen wir schützen, fördern und an kommende Generationen weitergeben.

 

Die Pflege des Liedguts soll wie die Pflege eines Denkmals werden. Zu dieser Pflege und Bewahrung der kulturellen Identität gehört auch das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete wie West- und Ostpreußen, Pommern, das Baltikum, Schlesien, Böhmen, Siebenbürgen…

 

Mein Traum ist es, unter anderem das deutsche volkstümliche Liedgut wieder den Platz und Glanz zu verleihen, der ihm zusteht. Dieses Vermitteln der kulturellen Identität kann nur wieder belebt werden, wenn es von Kultureinrichtungen/Veranstaltern angeboten und präsentiert wird. Die Sicherung der kulturelle Identität, Tradition und Wurzel Frankreichs, Deutschlands und Europas soll gestärkt werden. Dieses kulturelle Kapital soll lebendig werden. Ich als Künstlerin will dazu beitragen. Wenn Sie auch, meine verehrte Damen und Herren, dieses traditionelle Repertoire erleben und dazu beitragen möchten, daß dieses Liedgut wieder belebt und bekannt wird, dann freue ich mich, wenn ich Ihnen beliebte wie auch vergessene Volkslieder aus Deutschland sowie traditionelle und historische Chansons aus Frankreich präsentieren darf.  Verschenken Sie mehr als einen Liederabend - Erleben Sie ein Stück Ihrer Heimat und Kulturgeschichte. Ich freue mich auf Sie und verbleibe mit besten Grüßen, Ihre Isabelle Kusari

Mecklenburg-Vorpommern. Rügen Kulturgut. Premiere -  erstmalige musikalische und poetische Lesung über den Dichter Ernst Moritz Arndt. Pressebericht von der Museumsleiterin Frau Venz-Weiße.
Ausschnitt

 

Bonjour Monsieur Arndt

 

Einen einzigartigen und gelungenen Auftakt der Lesungs- und Kulturreihe des Ernst-Moritz-

Arndt-Museums erlebten die Gäste am Samstagabend im Veranstaltungssaal des Museums am Burgwall in der Stadt Garz. Die französische Mezzosopranistin Isabelle Kusari präsentierte in einer musikalischen und poetischen Lesung eine klangvolle Hommage an den Dichter Ernst Moritz Arndt.  Das eigens für die Aufführung im Museum erarbeitete Programm bot eine breite Vielfalt an Eindrücken zu Leben und Werk des Rügensohns. Die biografischen Daten untermalte die Künstlerin mit den dazu passenden Gedichtrezitationen und eindrucksvollen Liedvorträgen. Ihre klare und ausdrucksstarke Stimme beeindruckte ganz besonders in den  verschiedenen Vertonungen der Arndt-Gedichte.

 

Dass gerade eine Französin den Dichter Arndt, der als vehementer Napoleon-Gegner bekannt ist, in seinem Leben und Schaffen derart kunstvoll darbot und hinterfragte, machte den Abend umso reizvoller. Als Zugabe sang Isabelle Kusari ein französisches Chanson und gab damit einen Ausblick auf eine kommende Veranstaltung. Die Künstlerin wird mit einem französischen Liederabend ins Arndt-Museum zurückkehren.

Paris à la Belle Époque: Soester Anzeiger. Bericht über Konzert vom 11. November 2016 in Bremen – Werl/Wickede, Ruhr.
Ausschnitt:
 

„Das Flair Frankreichs hierher gezaubert“. Chansons aus der Belle Epoque erklangen im Rathaus / Leichtigkeit und Lebensfreude spürbar.

 

Wer am Freitagabend im Rathaus weilte, der konnte sie schnell vergessen, die doch oft zu spürende Tristesse düsterer Herbstabende. Geladen hatte die VHS Werl-Wickede-Ense in Kooperation mit der Musikschule und dem Förderkreis Ense-Eleu, geboten wurden Chansons aus der Belle Epoque. 

 

Belle Epoque (schöne Zeit) wird der Zeitraum zum Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts genannt. „Es war in Frankreich eine Zeit voller Prestige,  Wohlstand, die Wissenschaft blühte, zahlreiche Erfindungen wurden gemacht“, kennzeichnete Isabelle Kusari diese Jahrzehnte voller Unbeschwertheit: „Die Pariser genossen den Frieden, ihren Wohlstand, die Kultur.“ Isabelle Kusaris Vortrag war ein beeindruckender Querschnitt eben dieser Epoche. In den Chansons erklangen die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit und die Lebensfreude jener Zeit.

 

Natürlich bildete die Liebe eines der großen Themen in den Chansons: mal romantisch, mal

sinnlich-erotisch und auch mal derb-ironisch, mit all der Vielfalt wurden die Facetten der Liebe musikalisch dargeboten. Mit begeisterndem Applaus quittierten die Zuhörer die Darbietungen der Künstler. 

 

Nordrhein-Westfalen. Derwesten, Neue Ruhr Zeitung. Freie Journalistin: Sarah Buse. Ausgabe 24.10.2016.
Ausschnitt:

 

"Musikalischer Flirt mit der Poesie. „Liebesgedichte aus 1000 Jahren“. Eine Auswahl deutscher und französischer Lyrik und Chansons aller Epochen präsentierte die Mezzosopranistin Isabelle Kusari am Freitag im Medienhaus. Mit gewaltiger Stimmkraft und französisch-reizvollem Charme begeisterte sie das Publikum. Leichtfüßig und stimmgewaltig nahm sie – ohne Verstärker – den Raum für sich ein und animierte das Publikum zu einem musikalischen Flirt mit den bekannten Liedern.

Eigentümlich frei. Interview mit André F. Lichtschlag, Chefredakteur. Ausgabe Januar/Februar 2017. Nr. 169, Seite 52 und 53.
Ausschnitt des Interviews:

 

André F. Lichtschlag Isabelle Kusari ist eine Französin, die gelernt hat, Deutschland zu lieben. Sie versteht nicht, warum das kulturelle Erbe unseres Landes so vernachlässigt wird.

 

Kusari: Ja, ich wollte das Land der Dichter und Kompo­nisten besingen, in all seiner Schönheit. Ich wollte auch deutsche Volkslieder, Heimatlieder und historische Lie­der aus der Schatztruhe und aus der Vergessenheit ho­len und das Repertoire der ehemaligen deutschen Pro­vinzen und Siedlungsgebiete bekannt machen. Ich war voller Ideen, voller Begeisterung und voller Hoffnung. Leider wurde mir schnell klar, dass meine traditionelle Kunst nicht in das Schema der Veranstalter passte.  

 

Kusari: Ich bin voller Dankbarkeit den Deutschen gegen­über für ihre Gastfreundlichkeit. Ich schätze und liebe dieses Land und verteidige seine Identität mit meiner Stimme. Ich setze mich gegen die Saboteure der Kultur dieses wunderschönen Landes ein – als Künstlerin, als geborene Afrikanerin und als stolze Französin mit einer großen Liebe für Deutschland.

 

Kompletter Pressebericht, 2 Seiten, bitte hier klicken.

Benefizkonzert in Ratingen. Bericht Presse & Öffentlichkeitsteam von der  Hospizbewegung über Benefizkonzert am 2. Oktober 2016.
Ausschnitt:

Erfolgreiches Benefizkonzert. Das Benefizkonzert der Hospizbewegung Ratingen am 02.10.2016 war eine wundervolle gut besuchte Veranstaltung. Die ca. 100 Konzertbesucher konnten einer gelungenen Auswahl aus französischen Chansons, Liebesliedern, Kunstliedern und Opernarien lauschen. Diese wurden mit viel Charme, Esprit und einer  klangvollen Stimme von der Mezzosopranistin Isabelle Kusari  vorgetragen. 
Wir danken den Künstlern für ihr großartiges Engagement!

Frankreich. Le Dauphiné libéré. Article paru mardi 19 mai 2015.
Extrait/Ausschnitt:

 

Les chansons historiques retraçant l’époque napoléonienne ont remporté un joli succès auprès du public.

 

Dans le cadre de l’opération “Musées en fête”, qui s’est déroulée ce weekend, le musée de la Révolution française a proposé un récital exceptionnel à l’occasion du bicentenaire du retour de l’empereur Napoléon Ier de l’île d’Elbe (1815-2015).

 

Une exclusivité mondiale largement plébiscitée par le public au vu du nombre de réservations effectuées, certaines n’ayant pu être satisfaites.

 

La mezzosoprano a, au travers d’une vingtaine de chansons traditionnelles et populaires, introduites par un petit texte lu, abordé l’histoire et la légende de l’empereur Napoléon Bonaparte. Au final, un véritable florilège de chansons historiques retraçant l’ensemble de l’époque napoléonienne, qui a remporté un joli succès auprès du public de passionnés d’art lyrique, mais aussi familial, de ce weekend.

 

Le Petit Journal de Cologne. Interview vom 6. November 2014 mit der französischer Zeitung in Köln.
Ausschnitt:

 

 EN APARTÉ – Isabelle Kusari : "C’est le pays du "Lied", des savants, des compositeurs et des poètes". Notre rubrique « En Aparté » vous propose de rencontrer les francophones de Rhénanie du Nord-Westphalie et de découvrir la région à travers leurs expériences et leurs coups de cœur. Cette semaine : Isabelle Kusari, mezzo-soprano nous parle de sa passion pour la poésie et la musique et révèle ses coups de cœur à Düsseldorf

 

Quelles sont vos principales occupations ?
La poésie et la musique qui sont plutôt des passions et non des occupations. Je m’intéresse aussi à l’histoire de France que j’interprète à travers les chansons historiques et j’adore les chansons classiques françaises de la Belle Époque. J’effectue énormément de recherches sur la chanson française populaire et traditionnelle du 16ème jusqu’au 19ème siècle, c’est un répertoire que l’on chante malheureusement très peu. C’est une joie de faire découvrir ce registre traditionnel afin de le préserver. Mes concerts sont un mélange de chant, de musique, de poésie et d’histoire. Et je profite de mon temps libre pour faire des randonnées au bord du Rhin seule ou avec des amis comme autrefois à Paris au bord de la Seine...
 

Que pensez-vous des manifestations culturelles dans la région de Düsseldorf ?
Les manifestations en général en Allemagne sont nombreuses et riches.  C’est le pays du « Lied », des savants, des compositeurs et des poètes. Les manifestations culturelles sont donc en abondance et il y en a pour tous les goûts.
 

Votre expression allemande préférée ?
Ich liebe Dich… ou plutôt:  isch liebe Disch !
 

Kompletter Pressebericht, bitte hier klicken.

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