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Stellungnahme

ES REICHT!!!

 

OFFENER BRIEF AN DIE „POLITISCH KORREKTEN“ JOURNALISTEN:

 

Kompetente und gewissenhafte Journalisten erkennt man an ihrer Neutralität, Objektivität und Wahrheitsvermittlung. Mit Ausnahme weniger ehrlicher Journalisten berichtete die „Mainstreampresse“ nie, wie es wirklich war bei meinen Konzerten.

 

1) Am 24. April 2019 bin ich von Herrn Professor Penski und dem Vorstand der Herder Bibliothek in Siegen zu einem Liederabend eingeladen worden. Der Veranstalter wünschte sich zu meiner Freude für die Veranstaltung deutsche Volkslieder und die moderne Vertonung des Gedichtes „Heimweh“ von Agnes Miegel. Das Publikum hat sich über die Auswahl der Lieder sehr gefreut, folgte meiner Einladung mitzusingen und war begeistert.

 

Nicht so die „Mainstream-Presse“. Sie kam wie immer in feindlicher Mission und hat mein Konzert am 24. April 2019 gestört. Ich konnte daher meine Abschied- und Dankesworte nicht in Ruhe an das Publikum zu Ende richten. Obwohl ich die Beauftragte der Siegener Zeitung darum bat, keine Fotos zu machen, belästigte sie mich damit. Und das war leider kein Einzelfall.

 

2) Die „Mainstream-Journalistin“ lästerte in ihrer Berichtserstattung über das Programm und sprach von Enttäuschung:

- WAS gefiel der „Mainstream-Journalistin“ nicht?

- WARUM mischt sie sich in die Programmgestaltung ein? Das gesamte Programm wurde ja vom Veranstalter, die Herder Bibliothek in Siegerland gewünscht.

- WAS hat sie denn gegen Volkslieder aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien?

- WARUM beanstandet sie, dass der Fokus auf Liedern der ehemaligen deutschen Ostgebiete liegt?

- WEISS die Dame nicht, dass in einem freien Land, der Künstler gemeinsam mit dem Veranstalter den Fokus des Programmes festlegen darf?

 

Nicht nur Herder würde sich im Grab umdrehen, sondern die unzähligen deutschen Denker, Dichter, und Komponisten, die offenbar mitsamt ihrer Angestammten Heimat im Orkus der Geschichte verschwinden sollen.

 

3) Tote können sich nicht verteidigen und haben keine Lobby. Die „Mainstream-Journalistin stellte in ihrem Pressebericht fest, dass Agnes Miegel, die berühmte und Hochverehrte ostpreußische Dichterin aus Königsberg, Zitat: „Sie war eine glühende Anhängerin Hitlers!“, Zitat Ende.

 

Ich empfehle der Dame von der Siegener Zeitung Folgendes: Eingehende Beschäftigung mit der Geschichte Ostdeutschlands nach 1918 mit Schwerpunkt: Ostpreußen und seine gefährdete Situation. Nach Kenntnis dieser historischen Situation, Beschäftigung mit dem Werk von Agnes Miegel.

 

Agnes Miegel ist eine der größten deutschen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Sie ist die Stimme und die Seele von Ostpreußen. Durch ihre Dichtung hat Agnes Miegel Ostpreußen zu einer Heimat des Herzens gemacht auch für alle, die nicht von da stammen. Von ihren Landsleuten liebevoll "Mutter Ostpreußen" genannt, liebte sie ihr Land, war gläubige Christin, weltoffen und behandelte in ihren Balladen und Erzählungen verschiedene europäische und ferne Kulturen, darunter mehrere Länder in Asien. In ihren Gedichten finden neben persönlichem Erleben, geschichtliche Themen und Geschichten aus Alt-Preußen.

 

Flucht bei eisiger Kälte und Schnee, Vertreibung aus der Heimat, die Zerstörung Königsbergs durch Bomben, Verwüstung, Todesangst, unfassbares Elend und Leid hat sie persönlich erlebt, und in meisterhaften Gedichten festgehalten. Die Gedichte „Abschied von Königsberg“, „es war ein Land“ und das wohl berühmteste Gedicht über Flucht und Vertreibung „Wagen an Wagen“ machen Agnes Miegel unsterblich.

 

Agnes Miegel hat erzieherisch und schriftstellerisch enormes geleistet und die deutsche Kultur bereichert. Allen, die das Andenken von Agnes Miegel beschmutzen, empfehle ich, folgende Gedichte zu lesen und zu BEGREIFEN:

 

Du hast in Krieg und Schrecken 
mich wunderbar bewahrt, 
Gabst Kraft dem müden Herzen 
auf später Wanderfahrt, 
Gabst Zuflucht im Vertrauten, 
im herben Wind vom Meer, 
Führtest zu deutschem Lande 
mich gnädig wieder her. 
Gabst Dach und Brot, gabst Treue,
die niemals mich verlassen,
Lehrtest mich täglich neue, 
NICHTS ALS DEN HASS ZU HASSEN.
 

Die Kampagne und Hetze gegen bedeutende Deutsche Dichter und Denker, die nicht in das heute vorgeschriebene politische Denkmodell passen, hört nicht auf.

 

Die Kleingeister sind damit beschäftigt, Schulen und Straßen, welche ihre Namen tragen, zur Umbenennung zu zwingen, z. B. Agnes Miegel oder aus dem 18. Jahrhundert Ernst Moritz Arndt (Universitätsname Greifswald!...).

 

Millionen von arglosen Zeitungslesern oder Internetnutzern werden getäuscht.

 

4) Die Dame von der Siegener Zeitung hat in ihrem Bericht sogar an meiner Begeisterung, und meinem Einsatz für das deutsche Lied etwas auszusetzen und sich verleumderisch dazu geäußert.

 

KEIN WORT ÜBER DAS WESENTLICHE NÄMLICH: Die Vernachlässigung, Schlechtmachung und Unterdrückung des deutschen Volksliedguts! Kein Wort, warum Künstler, die ein solches Repertoire anbieten unerwünscht, selber unterdrückt und gemobbt werden.

 

An die Vertreter der "Mainstream-Presse", damit sie es schriftlich haben: 
- JA, ich liebe Deutschland. 
- JA, Ich sage es laut und ich singe es laut. 
- JA, ich singe deutsche Volkslieder gerne 
- JA, ich setzte mich für vergessene deutsche Dichter und Komponisten ein.
- JA, ich verteidige die deutsche Volksliedtradition gegen ihre Feinde.

 

Ich bin Französin, aufgewachsen in Paris, lebe seit 25 Jahren in Deutschland und begeisterte mich für die deutsche Kultur, für „das Volk der Dichter und Denker“. Als Sängerin vertiefte ich mich in die wunderschönen alten Volkslieder der Deutschen, die unbegreiflicherweise nicht mehr gepflegt werden. Mein Wille, mich in diesem Land zu integrieren und für die Gastfreundschaft dankbar zu erweisen, liess mich ein Repertoire zusammenstellen mit Liedern aus allen deutschen Regionen aus dem Barock, der Romantik bis in die Moderne. Offenbar verstößt meine Auswahl gegen die „political correctness“. WARUM?

 

- WARUM schreibt man bösartige Kritiken, statt von sehr langanhaltenden Applaus, begeisterte Stimmung, und bei vielen Konzerten/Benefizkonzerten Standing Ovation, zu erwähnen?

- WARUM zensiert man in den Medien, die Auswahl meiner Lieder und Texte, sowie die Orte meiner Auftritte?

- WARUM verhindert man die rechtzeitige und werbewirksame Ankündigung meiner Konzerte in der Presse?

- WARUM werden meine Programme von den öffentlichen Kulturverantwortlichen immer wieder abgelehnt, obwohl das Publikum von meine Programme begeistert ist?

 

Kann es sein, dass sich inzwischen eine erschreckende Meinungsdiktatur etabliert hat, die Andersdenkende rabiat ausgrenzt und sozial ächtet?

 

5) Das Fundament unseres Rechtstaates ist unsere Demokratie und das Fundament unserer Demokratie ist die Freiheit, die uns ermöglicht gesellschaftliche, politische, historische und kulturelle Ereignisse zu kommentieren. Die höchste Pflicht eines demokratischen Staates ist die Grundrechte zu wahren, denn sie sind Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben und sorgen für eine dauerhafte Stabilität einer gesellschaftlichen und staatlichen Struktur.

 

Undemokratische Zustände dürfen nicht toleriert werden. Ich habe mich bis Mitte 2016 nie zu politischen Themen geäußert, aber wenn Grundrechte verletzt werden, die Freiheit der Kunst und Meinungsäußerung bedroht sind, dann kann man nicht mehr schweigen, auch nicht als Künstler.

 

Die Musik ist eine universelle Sprache. Sie drückt das Unaussprechliche aus, welches Menschen rührt, erfreut und bereichert. Die Sänger transportieren das Schaffen von Komponisten und Dichtern mit ihrer Stimme, Herz und Seele, und das Publikum empfängt es genauso.

 

„Gib einem Volk sein Lied, das Entschwindende, zurück, und Du gibst ihm seine Seele wieder“

Meine Stellungnahme zum Pressebericht der Ostsee-Zeitung vom 27. November 2017:

 

Am Freitag, den 24. November 2017, um 19.30 fand im Theater Putbus das Benefizkonzert zu Gunsten schwerkranker und bedürftiger Kinder statt. Ich trat dort mit Kinderliedern und Kindergedichten aus Deutschland und aus aller Welt auf. Die Ostsee-Zeitung nutzte diesen Abend, um eine Kampagne gegen mich zu starten. Der gute Zweck des Benefizkonzertes sowie mein Engagement für diese Kinder wurde von der Mainstreampresse nicht nur zunichte gemacht und beschmutzt, sondern sie nutzte auch noch ein Benefizkonzert, um mich in die „rechte Ecke“ zu stellen.

 

Ich wollte etwas Besonderes für die kranken Kinder bieten und habe ein Programm mit den schönsten Kinderliedern und Gedichten aus allen Kontinenten vorbereitet aus: Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien, Holland, England, Schottland, Estland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Russland, Kanada, Grönland, USA, Australien, Neuseeland, Tansania, Argentinien, Peru, Mexiko, Malaysia, Indonesien, China, Japan und noch mehr Länder.

 

Um die Lieder in der jeweiligen Landesprache singen zu können, fuhr ich zum Düsseldorfer Flughafen, dort bat ich etliche Passagiere im Abflug und Ankunft Terminal, um sprachliche Unterstützung. Das war eine große Herausforderung für mich, aber am Ende freute ich mich sehr auf dieses Konzert.

 

Das Konzert begann um19.30 Uhr. In 90 Minuten mit einer kleiner Pause sang ich wie gesagt Kinderlieder und trug Kindergedichte vor aus Deutschland und aus aller Welt. Das Publikum ließ sich einige Male hinreißen und sang in fröhlicher Stimmung mit. Ein lang anhaltender Applaus war der Dank. In dieser Stimmung und lang anhaltenden Applaus bat ich die Leitung des Theaters die gesamten Einnahmen des Benefizkonzertes ohne Abzüge den kranken Kindern zukommen zu lassen. Das Publikum bekräftigte meine Bitte mit einem weiteren langen Applaus. Ich verabschiedete mich mit 3 Zugaben. Zur meiner Freude kamen nach dem Konzert Zuhörer zu mir, einige bedankten sich persönlich, einige überreichten mir Blumen, und andere machten Fotos, und so ging ich vergnügt zu meinem Hotel.

 

1) Die Mainstream Presse sprach in ihrem Bericht von „trübe Stimmung“:

 

Die Mainstreampresse sprach von einer trübe Stimmung bei meinem Konzert. Ich habe niemals eine trübe Stimmung bei meinen Konzerten oder Auftritten erlebt, Nie! Mein Publikum und ich hatten immer große Freude gehabt. Die einzigen, die bei meinen Konzerten eine trübe Stimmung hatten, waren Vertreter der Mainstreampresse, vor allem wenn ich deutsches Volksliedgut sang oder deutsche HeimatliederBesonders trübe wurde deren Stimmung, wenn ich das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentierte, oder gar an unterdrückte deutsche und preußische Dichterinnen oder Dichter erinnerte.

 

2) Die Mainstreampresse schrieb, dass ich wegen meiner „nationalistische Einflüsse“ in den Medien umstritten sei:

 

Damit war die Katze aus dem Sack!

 

Diese Auszeichnung hat mir bereits die Antifa verliehen und mich damit in die „rechte Ecke“ gestellt.

Ja, ich setze mich als Künstlerin für das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete ein und habe mehrere Konzerte zum Gedenken an die 14 Millionen Deutschen Vertriebenen präsentiert, was den Unmut der Antifa weckte.

Ja, ich setze mich für das deutsche Volksliedgut und für vergessene und unterdrückte deutsche und preussische Dichterinnen und Dichter ein.

Ja, ich habe (Oh Schreck!) bei der AfD im Rahmen eines Weihnachtsprogrammes und zum Gedenken an die Berliner Terroropfer in Dezember 2016 gesungen.

Das deutsche Kulturerbe, darunter Lieder und Dichtung aus den ostdeutschen und südostdeutschen Vertreibungsgebieten gelten für die Antifa und in den Medien offenbar als „nationalistisch“. Will man heutezutage einen Menschen vernichten, stellt man ihn in die sgn. „rechte Ecke“.

 

3) Die Mainstreampresse sprach von einem entnervten Theaterdirektor, der gesagt haben soll „Die Saalmiete muss bezahlt werden“.

 

Bei Benefizkonzerten stellt meines Erachtens der Veranstalter den Saal und das technische Equipment inklusive eine vorzeitige/rechtzeitige Stimmung des Klaviers/Flügels, unentgeltlich zur Verfügung. Der „entnervte“ Theater-Direktor kassierte (wozu der Vertrag ihn berechtigte) fast vollständig die Eintrittseinnahmen aus meinem Benefizkonzert, und für den guten Zweck, für die schwerkranke Kinder erhielt ich vom Theater 32,50 Euro.

 

4) Die Mainstream Presse schrieb, ich hätte jedes Lied quasi nur „angesungen“, höchstens eine Strophe:

 

Auch das ist eine Lüge! Ich habe bei vielen Liedern mehrere Strophen gesungen bis hin zu 6 Strophen. Einige Kinderlieder haben nur eine Strophe.

 

5) Die Mainstreampresse bemängelte auch die geringe Zahl von nur 67 Besuchern:

 

Erstens, mein Kinderprogramm wurde gar nicht im Flyer „Kinderprogramm im Theater Putbus“ erwähnt. Warum nicht? Zweitens, man hätte mein Kinderprogramm wie alle anderen Kinderveranstaltungen bei Tageslicht oder am Wochenende stattfinden lassen, und nicht abends, und 19.30 Uhr. Diese organisatorische Entscheidung lag jedoch nicht in meinen Händen.

 

6) Die Mainstreampresse kritisierte sogar das vom Kinderverein vorgeschlagene Ratespiel für die Kinder auf der Bühne:

 

Leider waren keine Kinder da. Warum?? (Siehe meine Ausführung 5.)

 

7) Die Mainstreampresse schrieb: „die Sängerin verweigerte Foto-Aufnahmen“.

 

Meine Weigerung, Fotos für die Mainstreampresse machen zu lassen beruht auf langjähriger schlechter Erfahrung mit der Mainstreampresse. Auch die Drohung der Journalistin, ohne mein Foto, keinen Bericht zu veröffentlichen, ließ mich kalt.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Der gute Zweck kranken und bedürftigen Kinder zu helfen, wurde von der Mainstreampresse zunichte gemacht und sie benutzte meinen Auftritt, um mich in die „rechte Ecke“ zu stellen und zu „verreissen“. Ich habe selbstverständlich unentgeltlich gesungen und habe die Kosten für das exklusive Kinderprogramm übernommen, dazu Hotel sowie das Honorar der mich begleitenden Pianistin. Am Tag des Konzertes war ich 18 Stunden auf den Beinen. Das alles habe ich sehr gerne und mit großer Freude für die kranken und bedürftigen Kinder getan. Nie konnte ich mir einen so vernichtenden und hässlichen Bericht der Mainstreampresse vorstellen und dass die schwerkranken Kinder bei diesem Benefizkonzert leer ausgehen würden.

 

Ich danke herzlich den Besuchern des Benefizkonzertes für ihre Unterstützung und die eingebrachte Summe von fast 1000 Euro.

 

Ich schließe mit einem Ausschnitt aus meinen Interviews mit „Compact Magazine“„PREUSSEN-Kurier“ und „Eigentümlich frei Magazine“ sowie mit den Worten von Ernst Moritz Arndt, aus seinem Gedicht der Weihnachtsbaum (die Interviews in voller Länge  finden sich weiter unten auf dieser Seite):

 

1. Nordrhein-Westfalen. Brief vom 5. Juni 2018 von Herrn Horst Brink, Dichter - Ausschnitt: Sehr geehrte Frau Kusari, wir verfolgen natürlich über Ihre Homepage Ihre Karriere und sind von der Wertschätzung, die Ihnen überall entgegenschlägt begeistert! Ihr Gesamtkonzept, Ihre Vortragskunst sucht seinesgleichen. Besonders die Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten wissen Ihr Engagement zu schätzen und zu würdigen...... Sie jedoch haben den Mut für diese Menschen Ihre Stimme zu erheben. Und sie verhallt nicht, wenngleich Ihnen von verschiedenster Seite übel mitgespielt wird. Den negativen Beiträgen verschiedenster Stellen haben Sie durch großartige Argumentation den Boden entzogen. Schade, dass Sie sich mit solchen Anfeindungen noch belasten müssen.

 

2. Österreich, Wien: Autor Bernd Stracke, Quelle: Genius-Lesesttück – Pressebericht Nr. 2 / Mai–Juni 2018 /Kultur – Ausschnitt:

 

„Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kri­tisieren darfst.“

 

Wer vom „Mainstream“, den einige wenige vordefinieren, abweicht, muss mit Ausgrenzung, gesellschaftlicher Äch­tung und sogar existentieller Vernichtung durch das „Establishment“ rechnen. Rebellion gegen die Meinungsdiktatur. Immer mehr Künstler wagen zu sagen, was sie denken: Einige Beispiele, die für so einen Trend sprechen, griffen die „Genius-Lesestücke“ heraus:

 

Französische Stimme für Deutschland: Isabelle Kusari

 

„Mein Name ist Isabelle Kusari, ich bin Französin und lebe in Meerbusch Büderich im Rhein­land. Ich bin Mezzosopranistin und meine Programme sind eine Mischung aus französischer und deutscher Klassik. Ich singe gerne Chansons aus der Belle Époque, Chansons Mu­sette, Operetten, Opernarien, Volkslieder, historische Lieder, christliche Lieder, Heimatlieder und Kunstlieder.“ So stellt sich eine der schönsten zeitgenössischen Stimmen Europas auf ihrer Homepage vor.

 

Selbstredend singt sie sowohl die französische als auch die deutsche Nationalhymne. Weil sie den Rhein als „wunderschön“ ansieht, gehören zu ihrem Reper­toire auch viele Lieder und Gedichte über diesen Fluss. Aus ihrer eigenen Sammlung kann die Kusari ein bis zu acht Stunden dauerndes Programm über die Kultur und die Geschichte ehemaliger deutscher Provinzen und Siedlungsgebiete inklusive Ostpreußen, Westpreußen, der Freien Stadt Danzig, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien, Böhmen, Mähren, Sudeten­schlesien sowie den deutschen Siedlungsgebieten im Baltikum und in Südosteuropa, ein­schließlich des Donauraums (Bessarabien, Siebenbürgen, Wolga-Gebiete) mühelos bestrei­ten.

 

Seit sie aber, oh Schreck, auf einem Adventempfang der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt – im Gedenken an die Berliner Terroropfer – deutsche Weihnachts­lieder sang, pfeift ihr, so berichten ihre Anhänger, eisiger Gegenwind des „Establishments“ ins Gesicht. Sollte es den Hauptstrommedien gelingen, sie tatsächlich aus dem Musikge­schäft wegzumobben, würde sie sicher nicht, wie so manche „Staatskünstler“, brotlos: Im­merhin war sie im kaufmännischen Bereich für nationale und internationale Konzerne in Frankreich, Irland und Deutschland tätig. Mehrere Jahre leitete sie als Sales Support Mana­gerin in einem Mineralölkonzern eine Abteilung mit zwölf Mitarbeitern. Sie war zudem als Dolmetscherin für die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen und als Sprachcoach für die Robert Schumann Musikhochschule tätig. 2005 gewann sie eine Medaille beim Marathon in Düsseldorf. Sie ist außerdem Trägerin des „Prix du Maire aux collégiens méritants“, den die Stadt Paris an verdiente Schüler für vorbildliche Arbeit und für besondere Leistungen ver­leiht.

 

3. Ausschnitt Interview vom 1. Mai 2017 mit Compact Magazine mit dem Titel: „Wer Deutschlands Kulturerbe verteidigt, wird unterdrückt.„Wer auf die Vernachlässigung der deutschen Kultur und Identität aufmerksam macht und gegen diese Kulturpolitik seine Stimme erhebt, begibt sich auf einen leidensvollen und leider auch gefahrvollen Weg.“

 

4. Ausschnitt Interview vom März 2017 mit PREUSSEN-KURIER mit dem Titel: Die französische Sängerin Isabelle Kusari singt und wirbt für traditionelles deutsches Liedgut / Systematische Ausgrenzung des deutschen Liedgutes mit nationaler Identität durch Kulturträger:„Leider musste ich in meiner Gesangskarriere feststellen, dass das deutsche Volksliedgut und die deutsche Identität nicht von den Zuständigen und Verantwortlichen bei Kulturbehörden erwünscht ist. Für alle anderen Musikrichtungen, internationale Musik und Tänze gibt es jährlich zahlreiche Festivals. Warum gibt es kein Festival über die vielen unbekannten deutschen Dichter und Dichterinnen? Warum gibt es kein Festival des deutschen Volksliedguts? Warum nicht ein Festival über die Kultur und das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete?“

 

5. Ausschnitt Interview vom Januar 2017 mit Eigentümlich Frei Magazine mit der Überschrift: Bitte keine Volks- und Heimatlieder! Warum eine Künstlerin am hiesigen Kulturbetrieb verzweifelt:  „Ich konnte nun als Betroffene aus der Nähe be­obachten, wie die Zuständigen für Kultur ihre eigene Kulturpolitik machen. Ich spürte und erlebte eine Ab­lehnung allen Liedguts mit nationaler Identität. Alles, was kulturelle Identität und Tradition anbelangt, ist un­erwünscht. Ich warb dafür und wagte es, die deutsche kulturelle Identität und ein unterdrücktes Repertoire zu singen, dann wurde ich als Künstlerin ausgegrenzt. Auch viele Journalisten sind Teil dieses Systems. Mit Ausnahme einiger weniger ehrlicher Journalisten be­richtete die Mainstreampresse nie wahrhaftig über mei­ne Konzerte.“

 

6. Ernst Moritz Arndt. Der Weihnachtsbaum, Ausschnitt:

Sei uns Bild und sei uns Schein,

dass wir sollen tapfer sein

auf des Lebens Pilgerbahn,

kämpfend gegen Lug und Wahn.

 

Die Liebe zu Deutschland und zu seiner Hochkultur wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Dieser Einsatz für das deutsche Erbe ist jede Mühe wert. Die Deutschen lieben mein Repertoire und sie sind meine allerbeste Presse.

 

 

Isabelle Kusari

 

Meine Danksagungen für das vergangene Jahr, Neujahrswünsche

und mein Debüt als Straßensängerin im Jahre 2018

 

Ich danke insbesondere:

 

MEINEN KOLLEGEN UND KOLLEGINNEN: für ihre wundervolle Begleitung und für die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit.

 

MEINEM PUBLIKUM: für das Interesse an meiner Kunst und für die Besuche meiner Konzerte.

 

LANDSMANNSCHAFT OSTPREUSSEN, LANDSMANNSCHAFT SCHLESIEN UND BUND DER DEUTSCHEN VERTRIEBENEN: Im Jahr 2014 habe ich bei der Gedenkfeier für die ostpreußische Dichterin Agnes Miegel, zahlreiche Vertonungen ihrer Gedichte gesungen. Dabei erfuhr ich Vieles über die Kultur und über die Geschichte von Ostpreußen, aber auch über das tragische Schicksal der Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat. Ich habe dann im Jahr 2016 zum Gedenken an die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Gebieten ein historisches, poetisches und musikalisches Programm zusammengestellt und präsentiert.

Ich habe mich sehr gefreut, Ihr kostbares Kulturerbe aus Jahrhunderten kennen lernen und auch singen zu dürfen, beim Tag der Heimat, Gedenktag, Heimattreffen, Kulturtagungen, Frühlings- und Weihnachtsfeiern. Vielen Dank für Ihre Einladungen.

 

DEN TREUEN ANSPRECHPARTNER DER ALTENHEIME UND SENIORENRESIDENZEN: die mich seit Jahren engagieren und mir die Möglichkeit geben, für ihre Bewohner zu singen.

 

AN DIE CA. 1000 BESUCHER, DIE MONATLICH MEINE HOMEPAGE AUFRUFEN SOWIE MEINE FACEBOOK-FREUNDE UND YOUTUBE-KANAL ABONNENTEN: Ich freue mich sehr, dass Sie meine künstlerische Arbeit begleiten. Eine neue Gesangsaufnahme habe ich im Dezember 2018 veröffentlicht: Großer Gott, wir loben Dich.

 

DEN MITARBEITERN DES ORDNUNGSAMTES: für ihre ausführliche und freundliche Beratung bezüglich Straßenmusik.

 

 „SÄNGERIN AUF DER STRASSE“

 

MEIN DEBÜT AUF WOCHENMÄRKTEN, WEIHNACHTSMÄRKTEN, GASTSTÄTTEN, KNEIPEN, BIERGÄRTEN, CAFES, BISTROS, PIZZERIAS, ESPRESSO BARS, EISCAFES, RESTAURANTS, FISCHLADEN, METZGEREI, BÄCKEREIEN, GÄRTNEREI...:

 

UND WEIL ICH OFT AUF DER STRASSE SOWIE IN OBEN GENANNTEN LOKALEN GEFRAGT WURDE/WERDE, WARUM ICH AUF DER STRASSE SINGE, UND NICHT IN DEN DAFÜR VORGESEHENEN STÄDTISCHEN KULTUREINRICHTUNGEN. Beginne ich mit der Antwort auf diese Frage.

 

„Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit" - Lautet ein deutsches Sprichwort.

 

Mein Herz schlägt für Frankreich und für Deutschland. Ich bin Französin und wohne seit 25 Jahren in Deutschland. Deutschland ist eine zweite Heimat für mich geworden, und ich biete als Künstlerin die deutsche Kultur, Tradition und Identität anhand zahlreicher historischer, poetischer und musikalischer Programme an. Aus Liebe zur deutsche Kultur singe ich gerne bei allen Gelegenheiten die schönen alten Lieder, aus allen deutschen Bundesländern sowie aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien, Böhmen, Siebenbürgen, Baltikum...

 

Die Aufgabe der städtischen Kulturverantwortlichen ist es, die kulturelle Bandbreite abzudecken und das deutsche Erbe zu pflegen und durch regelmäßige Veranstaltungen lebendig zu halten. Dazu gehört auch: zahlreiche vergessene deutsche Komponisten, unterdrückte deutsche Dichter, vernachlässigte Volkslieder aus allen deutschen Bundesländern sowie das vernachlässigte Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete. Genau solche Programme biete ich seit Jahren an, doch sie werden leider NICHT erwählt.

 

In einer Demokratie darf die Arbeit der Künstler nicht abhängig gemacht werden von ihrer politischen Auffassung und Einstellung. Nachdem meine zahlreichen Programme bundesweit von offizieller Seite, das heißt: Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken… entweder IMMER WIEDER abgelehnt wurden oder unbeantwortet blieben (bis auf weniger Ausnahmen, beispielsweise in 2018 nur 2 einzige städtische Kultureinrichtungen) und ich sogar wegen meiner politischen Anschauung diskriminiert wurde, sah ich mich gezwungen, auf der Straße zu singen, denn meine Existenz und mein Einsatz für das deutsche Kulturerbe war dadurch äußerst bedroht. Und es blieb mir nur diesen Ausweg: AUF DER STRASSE SINGEN.

 

Niemals aber habe ich mit diesem Schicksal gerechnet. Nach langem Zögern und der Not gehorchend, fand ich den Mut, überwand meinen Stolz, und nahm die Herausforderung an. Ich ging zum Publikum auf die Straße und sang gerne für ihn.

STRASSENSÄNGERIN… bei Wind und Wetter, ohne instrumentale Begleitung, Lärm von allen Seiten, hupende Autos, einen Platz suchen, nach Genehmigung fragen, den Platz laut Gesetz wechseln und Pausen einhalten, und Vieles mehr. An manchen Tagen bin ich über 4 Stunden zu Fuß durch die Städte gelaufen und habe in Gaststätten, Kneipen, Restaurants, Eiscafés, Espresso Bars…. angefragt, ob ich in ihren Lokalen singen darf.

 

Dazu kommt, dass klassische Stimmen und vor allem das A-cappella-Singen äußerst selten auf der Straße zu hören sind. Das Publikum reagiert überrascht, aufmerksam, und immer wieder erlebe ich, wie die Menschen ihre Unterhaltungen unterbrechen, anfänglich erstaunt und später begeistert zuhören. Ich danke dem Publikum und Allen, die mir die Möglichkeit gaben für sie die schönen deutschen Volkslieder singen zu dürfen.

 

Es ist mir ein Bedürfnis hier zu sagen, wer mir geholfen hat und ihnen herzlich zu danken:

- Wirte und Mitarbeiter vieler Lokale, die mich im Sommer auf ihren Terrassen haben singen lassen, und die mir bei Kälte und Regen ihre Türen geöffnet haben.

- Wochenmarkbetreuern und Weihnachtsmarkt-Mitarbeitern

- Besonders erwähnen möchte ich zahlreiche Gaststätten und Kneipen, die eigentlich "Hard Rock oder Heavy Metal" hören, und die mir aber die Chance boten, meine Volkslieder zu singen. Manche Gäste sagten dann nach meiner Darbietung zu dem Wirt: "Und jetzt bitte jede Woche dieses Programm!"

- In einer Disko/Pop-Musik Kneipe erlebte ich, dass der junge Wirt die laufende Pop-Musik ausstellte, und ich sang meine klassischen Lieder - was für eine nette Geste von den jungen Leuten!

- In einer Gaststätte habe ich bei einem Kegelverein-Treffen gesungen, und obwohl ein Fußballspiel der Bundesliga im Fernseher lief, haben sie den Ton lautlos gedreht (Was für ein Kompliment). Dort sang ich zur Freude aller Gäste: Ännchen von Tharau und Weihnachtslieder.

- In einer weiteren Gaststätte wurde ich von den Fußball-Fans gebeten, auf die Halbzeit zu warten und dann zu singen. Auch hier waren die Fußballfans vom klassischen Gesang positiv überrascht und es gab sogar  "Zugabe Rufe". Vielen Dank liebe Fubßball-Fans :))

- In einer Kneipe wurde mir ein Deutschland-Schal geschenkt - Wie wunderschön!

- Champagner gab es am 26. Dezember 2018 für das schöne Weihnachtslied "O, du fröhliche"

 

Was aus der Not heraus entstand aufgrund langjähriger Benachteiligungen und Ausgrenzungen: DIE STRASSENMUSIK   hat vielen Menschen eine große Freude gemacht. In der Tat, ich hätte viele wunderbare Menschen nie kennen gelernt, und dieselben Menschen hätten auch nie die Gelegenheit gehabt, meine Konzerte zu besuchen, denn meine Auftritte in städtischen Kultureinrichtungen werden ja blockiert.

 

So endete meine Straßen-Tournée im Jahr 2018 durch viele deutsche Städte und Dörfer. Meine Arbeit war hart, an manchen Tagen sehr hart, mein Lohn war die Begeisterung des Publikums, dessen Lächeln, Lob, der Applaus und nicht zuletzt die Spenden in meinem roten Hut.

 

Ab 2019 geht mein Einsatz für das deutsche Kulturerbe weiter. Die Kunst ist ein hohes Gut und die Musik eine universelle Sprache. Sie braucht nur ein Herz und eine Seele, und sie drückt das Unaussprechliche aus, welches Menschen rührt, bereichert und erfreut. Das Publikum hört alle Lieder mit dem Herzen. Bis bald liebes Publikum, ich freue mich auf Sie in Ihrer Städte, in Ihrer Bundesländer, auf der Straße und Überall ,wo ich für Sie singen darf.

 

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden, ein frohes Neues Jahr, begleitet von Liebe, Glück und Gesundheit.

 

Es lebe die Kunst und es lebe die Freiheit!

 

Liebe Grüße, Ihre Isabelle Kusari

 

 

 

 

Offener Brief vom Mittwoch, den 14. März 2018 an Herrn Seehofer, Bundesinnenminister - Ausschnitt. :

 

Guten Tag, sehr geehrter Herr Seehofer,

 

zunächst gratuliere ich Ihnen herzlich zur Ihrer neuen Funktion und wünsche Ihnen für Ihre kommende Amtszeit alles Gute. Mit großer Freude habe ich erfahren, dass Sie ein Heimatministerium eingeführt haben, und das ist großartig, dass Sie die Heimat während Ihrer Amtszeit einen Platz in der Politik verleihen und einräumen werden.

 

Ich habe auch mit großer Aufmerksamkeit die komplette Pressekonferenz vom 12. März 2018 über den Koalitionsvertrag und die politische Ziele für die nächste 3 ½ Jahren verfolgt und es wurde leider kein politischer Plan oder Konzepte über die „deutsche Kultur“ erwähnt, was ich sehr bedauert habe. Zur Information, ich habe als Künstlerin während meiner Gesangskarriere immer wieder die Erfahrungen gemacht, dass alles was „International, Multikulturell und Welt-Offenheit“ in der Kulturpolitik mehr als selbstverständlich betrachtet wird und von den öffentlichen Kulturträger, Kulturämter-, Volkshochschulen, -Stadtbibliotheken jährlich bei ihrer Programmgestaltungen en masse berücksichtigt, angeboten, gepflegt und gefördert wird. Im Gegenteil zu Heimat-Offenheit und zu den vielen deutschen Kulturschätze darunter Heimat- und Volkslieder, die unzähligen vergessenen deutschen Komponisten und Dichter sowie das Liedgut der ehemaligen deutschen Provinzen. Diese kostbare Kulturschätze und die daran enthaltene deutsche Identität, Geschichte, Tradition, Wurzeln, Brauchtum finden bei der Kultur-Verantwortlichen wenig Achtung. Unzählige deutsche Komponisten und Dichter aus vielen Epochen liegen noch vergessen in Stadtbibliotheken, Archiven, Antiquitäten, Keller und bleiben leider weiterhin unbekannt. Auch Künstler, die ein solches Repertoire anbieten und dafür werben, wird ihnen der Zugang zum Publikum gesperrt, sie werden ausgeschlossen, benachteiligt und zensiert.

 

Die Landsmannschaften und Heimatvereine müssen sich meist selbst finanzieren. Die Landsmannschaften haben kein eignes/jährliches Budget und müssen für jede Veranstaltung bei den Behörden einen Antrag stellen, und auf die Genehmigung warten, bevor sie ihre Veranstaltungen durchführen können. Nicht zu vergessen die vielen Ehrenamtliche, die in die Landsmannschaften und Heimatvereine unentgeltlich tätig sind und die durch ihr Engagement viel Zeit in diese Vereine investieren, um das deutsche Kulturgut und die deutsche Kultur, Identität und Tradition am Leben zu halten.

 

Sehr geehrter Herr Seehofer, Wir brauchen in der Regierung politische Vorbilder und charismatische Politiker, die Deutschlands Kulturgeschichte auch ein Platz in ihrer Politik einräumen und vor allem sichtbar durch Veranstaltungen lebendig halten. Wir brauchen verantwortliche Politiker, die neben ihren Diplomatischen Fähigkeiten, eine selbstverständliche Haltung in der Öffentlichkeit für die eigne Kultur, Identität und Kulturwerte zeigen. Wir leben in einem Land mit einer langjährige deutsch-preußische Kulturgeschichte. Ein Land der großen Denker, Dichter und Komponisten. Ein Land geprägt von Kulturwerten und Tugenden, und dieser Umgang mit der deutschen Kultur, dieses Desinteresse an deutsche Heimat- und Volksliedgut, diese Wenig-Achtung an die große Leistungen von den vielen vergessenen deutschen Komponisten und Dichter sowie das Vergessen von Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete seitens der öffentlichen Kulturträger/Verantwortlichen ist innakzeptabel. Warum achten, fördern und pflegen die Verantwortlichen bei Kulturämter, Volkshochschulen und Stadtbibliotheken nicht die eigne Identitäts- Und Heimatkultur wie sie es bei internationale Kulturen tun?

 

Wie ich bei alle meine Konzerte bundesweit erleben dürfte, ist das Interesse und die Sehnsucht nach deutschem Kulturgut sehr groß. Die Deutschen erfreuen sich an ihrer Kultur, an ihrer Heimat- und Volkslieder und an ihrer Dichter und Komponisten aus allen Bundesländern sowie aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete.

 

Wir Künstler machen Kunst für das Publikum und nicht für den persönlichen oder einseitigen Geschmack der Kulturverantwortlichen/Kulturmanager/Kulturträger. Unsere Aufgabe als Künstler ist es die Kunst in seiner Gesamtheit und Vielfältigkeit zu dienen und das Schaffen von alle deutsche Komponisten und Dichter zu würdigen. Und das sollte auch die Aufgabe der öffentlichen Kultur-Verantwortlichen bei Kulturämter, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken sein, die Kunst in ihrer Gesamtheit anzubieten. Die öffentlichen Kulturträger sollten auch die deutsche Identitätskultur pflegen und fördern und nicht unterdrucken, tabuisieren, ausschließen oder gar missbrauchen. Die Aufgabe der Kulturverantwortlichen sollte die Vermittlung und die Pflege des deutschen-preußischen Kulturerbes, das Erbe an das Publikum zu bringen und den Zugang zum Publikum für ALLE Künstler zu ermöglichen/zuzulassen.

 

Deutschland und seine Kultur fasziniert, inspiriert und beflügelt mich. Als Französin ist Deutschland für mich eine zweite Heimat geworden und ich fühle mich mit diesem Land und mit den Deutschen sehr verbunden. Ich setze mich als Künstlerin für die deutsche Kultur und beteilige mich als Bürgerin mit meiner Meinung an sozialen, gesellschaftlichen und politischen Themen. Deshalb schreibe ich Ihnen und teile Ihnen meine Meinung als Bürgerin und meine Erfahrungen als Künstlerin mit, und ich hoffe sehr, dass durch ein Heimatministerium während Ihrer Amtszeit auf eine Besserung dieser Zustände und dass eine Selbstverständigkeit für die eigne Kultur wieder hergestellt wird:

 

1) Die öffentliche Kulturträger, darunter: Kulturämter, die Volkhochschulen und Stadtbibliotheken sollten das deutsche Liedgut jährlich im Rahmen ihrer/große Veranstaltungen, Feste und Festivals präsentieren.

 

2) Da wir im Lande der Dichter und Komponisten sind, und unzählige große Denker noch unbekannt sind, wäre es wünschenswert, wenn Wettbewerbe bundesweit eingeführt werden, um nach den vielen unbekannten und vergessenen Dichtern und Komponisten aus allen Epochen zu forschen, um diese Kulturschätze wieder lebendig zu machen und somit auch die große Leistungen von den vielen unbekannten deutschen Denker zu würdigen.

 

3) Eine Erinnerungskultur für das deutsch-preußische Kulturerbe ist wünschenswert, darunter Lieder und Dichtung aus den ostdeutschen und südostdeutschen Vertreibungsgebieten. Die Einführung eines Festivals wäre wünschenswert, das sich ausschließlich dem Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete mit Gesang, Tanzdarbietungen, Brauchtum und Trachtenvorführungen widmet: aus Ostpreußen, Westpreußen, Danzig, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien, dem Sudetenland: Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien, sowie aus den deutschen Siedlungsgebieten im Baltikum und in Südosteuropa, einschließlich dem Donauraum: Bessarabien, Siebenbürgen, Banat, Wolga-Gebiete usw. Wie bereits erwähnt, dass das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete präsentiert wird, ist vor allem der Verdienst der Landsmannschaften und der deutschen Vertriebenen selbst, die zum größten Teil ehrenamtlich tätig sind und dieses Kulturerbe am Leben zu erhalten. Doch die vielen Ehrenamtlichen werden immer älter, manche denken daran, aus gesundheitlichen Gründen bald aufzuhören. Die Veranstaltungen der Landsmannschaften werden dadurch weniger oder ausfallen. Die öffentlichen Kultur-Verantwortlichen müssen ein Konzept, eine Kulturpolitik entwickeln, damit diese Kultur nicht verloren geht und komplett verschwindet.

 

4) Es wäre gut, den Landsmannschaften ein jährliches Budget zur Verfügung zu stellen, damit man nicht für jede geplante oder gewünschte Veranstaltung bei den zuständigen Behörden bitten und betteln muss und auf eine Genehmigung warten muss. Es sollten ausreichend Mittel für die eigene Kultur/Heimat zur Verfügung gestellt werden.

 

5) Die Presse und Politiker sollten für die Kultur der Heimatvertriebenen sensibilisiert werden. Ich habe oft beim Tag der Heimat und zum Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung die Erfahrung gemacht, dass lokale Medien zwar an Fotos interessiert sind, aber nur oberflächlich oder nicht fundiert berichten. Die Aussagen der Politiker werden zitiert, aber die Kultur der deutschen Heimatvertriebenen, um die es ja an erster Stelle geht, bleibt unerwähnt.

 

6) Sichtbar und lebendig sollte auch die Geschichte der deutschen Vertriebenen. Kulturelle Veranstaltungen über der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete sollten insbesondere zum Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung und zum Tag der Heimat von den öffentlichen Kulturträger bundesweit durch Veranstaltungen angeboten werden. Damit diese Gedenktage nicht als „Dekoration auf dem Papier“ bleiben, sondern lebendig und sichtbar durch öffentliche Veranstaltungen werden. Bis auf die Veranstaltungen der Landsmannschaften, werden kaum Konzerte oder Erinnerungsveranstaltungen zum Gedenktag an die deutsche Vertriebene angeboten seitens öffentliche Kulturträger.

 

7) Das deutsche Liedgut darf nicht missbraucht wird, weil es den öffentlichen Kulturverantwortlichen Muster oder Geschmack nicht entspricht. Dieser Umgang mit der deutschen Kultur ist nicht in Ordnung. Diese deutsche Kulturschätze, darunter Volkslieder, Heimatlieder, vergessene deutsche Dichter und Komponisten, das Kulturgut der ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete dürfen nicht vernachlässigt, unterdrückt, tabuisiert, instrumentalisiert oder missbraucht werden.  Oft höre ich von dem öffentlichen Kulturträger, dass das deutsche Volksliedgut... nicht das Format der Kulturpolitik entspricht. Es wäre gut, wenn die Politik dieses Format über die deutsche Kultur und für die eigne Kultur wiederherstellt. Denn dazu kommt, wenn man die deutsche Kultur/Identität vernachlässigt, unterdrückt und nicht anbietet, dann haben ausländische Mitbürger keine Möglichkeit oder Gelegenheit die deutsche Kultur, Identität, Brauchtum und Tradition kennen lernen zu können; sich an die Schönheit der deutschen-preußischen Kultur und Melodien aus vielen Epochen zu erfreuen und darüber zu berichten. Die Sprache und die Kultur sind wichtig für eine gelungene Integration, und sind gute Brückenbauer zur Verständigung.

 

8) Diese kostbare deutsche Kulturschätze aus allen Epochen und das Konzept dazu, diese vergessene deutsche Dichter aus allen Bundesländern sowie das Kulturgut aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Siedlungsgebiete habe ich und diese warten nur darauf von den Verantwortlichen öffentlichen Kulturvertreter/Träger gebucht und von einer verantwortliche Kulturpolitik gefördert werden. Leider lehnen die öffentlichen Kulturträger diese deutsche Kulturschätze komplett ab. Bis auf maximal ca. 10 bis 20 % öffentliche Auftritte in vergangenen Jahren und bis auf 2 einzige öffentliche Auftritte Bundesweit in diesem Jahr wird mir komplett der Zugang zum Publikum gesperrt seitens der Kulturämter, Volkshochschulen und Stadtbibliotheken. Wohl gemerkt, ich habe kein verbotenes Liedgut gesungen, ich mache lediglich aufmerksam und singe ein deutsches heimatliches Repertoire, das von denjenigen Kulturverantwortlichen seit langer Zeit vernachlässigt, benachteiligt und unterdrückt wird.

 

9) Unsere früheren Bundespräsident, Joachim Gauck sagte, Zitat aus seiner Rede: „Das ist es doch, was wir wollen: Eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren.“

 

Als Bürgerin möchte ich ebenfalls auf dieses Thema aufmerksam machen. Ja, das ist richtig: Eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren und dazu gehört ja auch die AfD eine demokratisch gewählte Partei. Die Toleranz, die Freiheit, der Respekt und die Akzeptanz sollten gegenüber/für alle Parteien/Bürger gelten. Diese Grundrechte müssen für alle Gültigkeit haben und von einer demokratischen Gesellschaft geschützt werden. Wir leben in ein demokratisches Land, aber man darf ein heimatliches/nationales deutsches Repertoire nicht singen ohne Konsequenz und man darf leider auch seine Meinung zu bestimmte Themen nicht äußern, ohne Konsequenz. Man darf nicht positiv über die AfD sich äußern oder für die AfD seine Kunst anbieten ohne Konsequenz. Es findet eine Benachteiligung und Diskriminierung seitens der öffentlichen Kulturträger wegen politischen Anschauungen statt, obwohl dieses Vorgehen verboten ist. Laut Gesetz darf Niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden.  Die Realität sieht leider anders aus (Siehe/Beiliegend ein aktuelle Beispiel von ein öffentliche Kulturträger und der radikale Umgang mit anders Denkende).

 

Unterschiedliche politische Anschauungen, Meinungsäußerungen, Kritikäußerungen, Kunstfreiheit, Debattenkultur dürfen in einer demokratischen Gesellschaft erlaubt sein und eine regierende Politik soll diese Grundrechte und Grundwerte schützen und diese Grundrechte für alle ihrer Bürger bewahren. Spannungen und Konflikte entstehen, wenn andere Denkende ausgeschlossen und benachteiligt werden, wenn Diskussionen vermieden werden, wenn Freiheiten unterdrückt werden, wenn nationales Kulturgut vernachlässigt, ausgeschlossen oder gar missbraucht wird, wenn Grundrechte missbraucht werden.

 

Ich hoffe sehr, dass das was beispielsweise in 2015, 2016 geschah, nicht in der kommende Amtszeit sich wiederholt als über die Unterdrückung und das Hetzen gegenüber andere Denkende hinweggeschaut wurde. Als jegliche abweichende Meinung oder Kritikäußerung zum politischen Geschehen weder angehört noch respektiert wurde. Jegliche abweichende Meinung oder Kritikäußerung wurde stattdessen unterdrückt, übersehen, belustigt, beschimpft und die eigne besorgte Bevölkerung wurde oft für ihrer Meinung oder Kritikäußerung in die „so genannte Rechte Ecke“ gestellt. Es mangelte komplett an einem Austausch und Diskussions-Kultur sowie Respekt und Verständnis. Auch die Presse, Moderatoren haben keine Neutralität aufbewahrt und haben einseitig berichtet, was zu einer Unverträglichkeit und Unerträglichkeit der Mainstream-Presse führte.  Es wurde nicht nur in der Medienlandschaft einseitig berichtet, sondern es wurde im Fernseher meist unter Gleichdenkende einseitig über Anders Denkende diskutiert und debattiert.

 

Ich habe als Französin, Künstlerin, Bürgerin und als Ausländerin meine eigne Erfahrungen und das mehrfach mit der AfD-Partei, AfD-Mitglieder, AfD-Wähler und AfD-Anhänger gemacht und diese Erfahrungen waren äußerst positiv. Respekt, Toleranz und Akzeptanz habe ich erfahren. Und darüber zu erzählen, auf meine Homepage zu berichten und für diese Partei meine Kunst zu präsentieren, soll ja in einer demokratischen Gesellschaft ohne Konsequenz erlaubt sein. Denn diese Partei ist demokratisch von Millionen Deutsche gewählt worden und eine repräsentative Demokratie soll eben möglichst viele Bürger repräsentieren und dazu gehören alle demokratisch gewählte Parteien und unterschiedliche Meinungen.

 

Sehr geehrter Herr Seehofer, eine Demokratie wird daran ermessen, andere Denkende zu respektieren. Ich hoffe sehr, dass Sie während Ihrer Amtszeit für Offenheit, Kommunikation, Toleranz, Meinungspluralismus und eine Debattenkultur werben werden. Ich hoffe, dass Sie ein Meinungsaustausch und Debattenkultur auch mit Andersdenkenden einbeziehen werden. Ich hoffe sehr, dass Sie durch Ihre öffentliche und diplomatische Funktion ein Beispiel und ein politisches Vorbild für diese demokratische Werte, für diese Grundrechte und für diese Tugenden in unser 21. Jahrhundert sein werden. Ich hoffe, dass Sie auf die deutsche Kulturgeschichte auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene sensibilisieren werden. Ich hoffe, dass Sie die eigne Kultur einen Platz in Ihrer Politik verleihen werden und durch Veranstaltungen in der Öffentlichkeit sichtbar machen werden. Ich hoffe, dass Sie ein Bundesminister für Gleichdenkende und Andersdenkende sein werden. Vieles liegt in Ihren Händen für die kommende Jahre und ich hoffe, dass Sie das Wohlsein Deutschlands und das Wohlsein und Interesse Ihrer Bürger immer im Auge behalten werden.

 

Zum Schluss, hoffe ich auf eine Besserung der Zustände für Künstler, die sich für die deutsche Identitätskultur, Heimatkultur und dieses kostbare nationale Kulturerbe einsetzen, und ich bitte um das Ende, was ich seit Jahren seitens der öffentlichen Kulturträger erfahren muss: um ein Ende der Ausgrenzung, der Benachteiligung und der Zensur.

 

Die Liebe zu Deutschland und zu seiner Hochkultur wird immer Ausdruck in meinem Herzen und in meinem Repertoire finden. Meine Kunst ist vielfältig und meine Programme facettenreich, die großen Zuspruch beim Publikum finden.

 

Ich wünsche Ihnen in Ihrer neuen Funktion viel Erfolg und viel Freude. Meine guten Wünsche gelten auch Ihr Team und Ihre Familie, die Ihnen in Ihrer Funktion als Bundesminister und als Heimatminister zur Seite stehen und unterstützen werden.

 

Mit besten Grüßen

Isabelle Kusari

Florastraße 15

40667 Meerbusch

 

(Das Schreiben von einer öffentlichen städtischen Kultureinrichtung und die momentane Situation über den undemokratischen Umgang mit Andersdenkenden folgt)

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© Isabelle Kusari | Mezzosopran aus Düsseldorf